Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Netzhoppers verlieren beim VfB Friedrichshafen

Volleyball-Bundesliga: Netzhoppers verlieren beim VfB Friedrichshafen

Nach nur 68 Minuten war die Dienstreise an den Bodensee für die Netzhoppers SolWo Königspark KW bereits wieder vorbei. Glatt mit 0:3-Sätzen (21:25, 15:25, 18:25) verloren die Brandenburger beim Spitzenteam und Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Damit ging das erste von zwei Duellen im November zwischen beiden Teams ziemlich deutlich an die Truppe aus Baden-Württemberg.

Königs Wusterhausen 52.2958906 13.6228382
Google Map of 52.2958906,13.6228382
Königs Wusterhausen Mehr Infos
Nächster Artikel
SG Prieros/KWh verliert in Spremberg

Netzhoppers Kapitän Björn Andrae (l.) wurde nach dem Match an seiner alten Wirkungsstätte zum wertvollsten Spieler gewählt.

Quelle: Günter Kram

Königs Wusterhausen. Nach nur 68 Minuten war die Dienstreise an den Bodensee für die Netzhoppers SolWo Königspark KW bereits wieder vorbei. Glatt mit 0:3-Sätzen (21:25, 15:25, 18:25) verloren die Brandenburger beim Spitzenteam und Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Damit ging das erste von zwei Duellen im November zwischen beiden Teams ziemlich deutlich an die Truppe aus Baden-Württemberg. Das nächste Mal duellieren sich die Mannschaften bereits am Donnerstag, dem 24. November, wenn es ab 19 Uhr in der Bestenseer Landkost-Arena um den Einzug in das Finale des DVV-Pokals geht.

Beim Spiel in Friedrichshafen rieben sich die paar mitgereisten Fans der Netzhoppers bereits beim Warmmachen der Bundesligisten sicherlich verwundert die Augen. Auf Seiten der Gäste bereitete sich mit Filip Gavenda ein Akteur mit vor, der eigentlich noch mindestens zwei Wochen wegen eines Fingerbruchs an der linken Hand ausfallen sollte. Mannschaftsarzt Kai Dragowsky ist es aber innerhalb der vergangenen 14 Tage gelungen, den Sommerneuzugang, der sich die Verletzung beim Heimspiel gegen die Solingen Volleys zugezogen hatte, für das Match beim VfB fit zu bekommen.

Immerhin konnte Gavenda einen Zähler für sein Team erringen

„Bereits das Mittwochtraining absolvierte Filip mit einer Spezialschiene, die den gebrochenen Finger stabilisiert. Er hatte beim Schmettern überhaupt keine Probleme, so dass ich auch nicht wirklich Bedenken gegenüber einem Einsatz für die Begegnung in Friedrichshafen hatte. Filip ist durch und durch Profi, der ganz genau weiß, was er seinem Körper antut. Ich musste ihn ja schon unmittelbar nach seiner Verletzung bremsen, weil er sofort wieder spielen wollte“, sagte Dragowsky, „nach dem Match beim VfB habe ich mit ihm telefoniert und er versicherte mir, dass die Schiene gehalten hat und er keine Probleme bei seinen Kurzeinsätzen hatte.“ Immerhin konnte Gavenda bei drei Angriffsversuchen einen Zähler für sein Team erringen.

Bis zum 7:7 war es ein Duell auf Augenhöhe

Bester Punktesammler bei den Netzhoppers war erneut Kapitän Björn Andrae, der insgesamt 14 Punkte gegen seine alte Mannschaft erzielen konnte. Zu Recht wurde er auch nach dem Spiel zum wertvollsten Spieler auf Seiten der Netzhoppers gewählt. Er war es auch, der einen ziemlich großen Anteil daran hatte, dass die Gäste aus dem Dahmeland im ersten Satz vor 1 200 Zuschauern in der ZF-Arena den favorisierten Hausherren lange Zeit Paroli boten. Mit einer 3:0-Aufschlagserie brachte Andrae sein Team zwischenzeitlich mit 4:1 in Front. Bis zum 7:7 war es ein Duell auf Augenhöhe, anschließend erhöhte der VfB deutlich die Schlagzahl und zog auf 19:10 davon.

Die Truppe von Trainer Mirko Culic agierte trotz des großen Rückstandes unbeirrt weiter und schaffte zum Ende des Durchganges sogar 21 Zähler. Im zweiten Abschnitt machten die Friedrichshafener sofort viel Druck am Netz, beim 25:15 waren die Netzhoppers in 22 Minuten schnell unterlegen. Auch im dritten und letzten Durchgang zeigte der VfB eine beeindruckende Vorstellung. Mit viel Tempo und präzisen Abschlüssen lagen die Süddeutschen nach zehn Minuten bereits uneinholbar mit 11:4 vorn, so dass Heimcoach Vital Heynen auch der sogenannten zweiten Garde ausreichend Einsatzzeit schenkte. Mit viel Einsatz- und Kampfbereitschaft gelang es den Gästen jedoch, den Abstand Punkt für Punkt zu verkürzen. Am Ende stand ein 25:18-Satzerfolg für den Rekordmeister auf der Anzeigentafel.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.