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Netzhoppers verpassen Sensation

Volleyball Netzhoppers verpassen Sensation

Leider ist die Volleyballsensation ausgeblieben: Die Netzhoppers SolWo Königspark KW verloren das Pokalhalbfinale gegen den 13-fachen Rekordmeister VfB Friedrichshafen vor nur 472 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena am Donnerstagabend mit 0:3-Sätzen (14:25, 22:25, 12:25).

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Filip Gavenda (l.) versucht einen Schmetterball, der von der Mauer des VfB Friedrichshafen erfolgreich geblockt wurde.

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Leider ist die Volleyballsensation ausgeblieben: Die Netzhoppers SolWo Königspark KW verloren das Pokalhalbfinale gegen den 13-fachen Rekordmeister VfB Friedrichshafen vor nur 472 Zuschauern in der Bestenseer Landkost-Arena am Donnerstagabend mit 0:3-Sätzen (14:25, 22:25, 12:25). Einen ziemlich dicken Hals hatte Trainer Mirko Culic nach dem Spielende, der mit der Leistung von Schiedsrichter Ewald Brommert ziemlich hart ins Gericht ging: „Der Referee hat einige unglaubliche Entscheidungen gefällt, mit denen ich überhaupt nicht einverstanden war. Ich kann überhaupt nicht verstehen, warum er Dinge nicht gesehen hat, die er hätte sehen müssen“, ärgerte sich Culic, „das war sicherlich der Bonus, den eine Mannschaft wie Friedrichshafen nun einmal bei strittigen und engen Entscheidungen hat.“

„Eine realistische Chance hatten wir eigentlich nur im zweiten Satz“

Aber auch von der Leistung seiner Jungs nach dem Spiel des Jahres war er enttäuscht: „Wir haben viel zu mutlos im Angriff agiert, zudem war unsere eigene Fehlerquote zu hoch. So kannst du gegen den VfB für keine Überraschung sorgen. Eine realistische Chance hatten wir eigentlich nur im zweiten Satz. Leider hat mein Team die jedoch nicht genutzt, da ihm zum Ende des Durchganges die nötige Präzision fehlte.“

„Die Annahme ist momentan unser größtes Manko“

Besonders in den Abschnitten eins und drei präsentierten sich die Netzhoppers total neben der Spur. Innerhalb von nur 21 Minuten gingen beide Sätze klar an das Team vom Bodensee, weil es bei der Annahme überhaupt nicht lief. Ähnlich sah es auch Kapitän Björn Andrae: „Wenn du gegen eine starke Truppe wie gegen den VfB die Annahme nicht hältst, hast du keine Chance, das Match zu gewinnen. Du kannst keinen Druck aufbauen und bist nur am Reagieren. Die Gäste haben uns mit ihren knallharten Aufschlägen förmlich ,bombardiert’. Die Annahme ist momentan unser größtes Manko. Da haben wir eindeutig noch das meiste Potenzial. Können wir uns in diesem Punkt in der Zukunft verbessern, klappt es vielleicht auch einmal mit einem Sieg gegen den Rekordmeister“, so Andrae, „wir haben uns im Vorfeld mehr vorgenommen, aber die Gäste zogen ihr Spiel einfach gnadenlos durch. Wir waren der Underdog und konnten mit dem Favoriten nicht mithalten.“

Von Oliver Schwandt

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