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Netzhoppers waren gegen United Volleys RheinMain chancenlos

1. Volleyball-Bundesliga Netzhoppers waren gegen United Volleys RheinMain chancenlos

Nach der 1:3-Auftaktniederlage beim TV Rottenburg haben die Netzhoppers auch das erste Saisonheimspiel gegen den hoch gehandelten Aufsteiger United Volleys RheinMain nach nur 67 Minuten Spielzeit klar und deutlich mit 0:3-Sätzen (16:25, 11:25, 15:25) in den Sand gesetzt.

Bestensee. Nach der 1:3-Auftaktniederlage in Rottenburg haben die Netzhoppers auch das erste Saisonheimspiel gegen den hoch gehandelten Aufsteiger United Volleys RheinMain nach nur 67 Minuten Spielzeit klar und deutlich mit 0:3-Sätzen (16:25, 11:25, 15:25) in den Sand gesetzt. „Wir haben verdient verloren. Meine Mannschaft fand nie richtig ins Spiel, weil unter anderem die Annahme total schwach war. Ganz schlecht waren auch unsere Aufschläge (14 Fehler), die viel zu ängstlich und vorsichtig ausgeführt wurden. Man hat deutlich gesehen, was Frankfurt für eine individuelle Klasse hat. Sie agieren auf einem ganz anderes Niveau als wir und werden sicherlich um die Tabellenspitze mitspielen“, sagte Trainer Mirko Culic nach dem Spiel.

Den einzigen erfreulichen Lichtblick aus Netzhoppers-Sicht gab es vor dem Match, als der ehemalige Spieler und jetzige Geschäftsführer, Arvid Kinder, von Kapitän Manuel Rieke nach über 250 Spielen für die Netzhoppers offiziell verabschiedet wurde. Das Trikot von Kinder fand einen würdigen Platz unter der Hallendecke der Landkostarena. Doch dann war schnell Schluss mit der Herrlichkeit. Die 489 Zuschauer sahen im ersten Satz eine total dominierende Gästemannschaft. Schnell erarbeitete sich die Truppe von Michael Warm eine beruhigende 6:2-Führung. Lediglich bis zum zwischenzeitlichen 8:9 konnten die Hausherren noch etwas mithalten. In der Folgezeit ließen die United Volleys nicht viel anbrennen und fuhren einen sehr lockeren 25:16-Satzsieg nach gerade einmal 23 Minuten ein. Besonders Nationalspieler Christian Dünnes (60 Länderspiele) zeigte eine bärenstarke Vorstellung bei den Hessen. Gegen seine platzierten Schmetterbälle war einfach kein Kraut gewachsen. Insgesamt kam Dünnes, der auch schon bei Copra Piacenza (Italien), Generali Haching, VfB Friedrichshafen und bei den Berlin Recycling Volleys unter Vertrag stand, auf 13 Punkte für sein Team. „Seine Angriffe konnten wir mit unserem Block einfach nicht entschärfen“, ärgerte sich Culic über die schwache Abwehrleistung seines Teams.

Auch in den nächsten beiden Durchgängen fanden die Netzhoppers überhaupt keine Mittel, um das athletische und abwechslungsreiche Spiel der Gäste irgendwie zu unterbinden. Satz zwei ging nach 21 Minuten mit 11:25 an die Frankfurter. Nur 120 Sekunden länger benötigten die United Volleys, um den nächsten und entscheidenden Durchgang mit 25:15 für sich zu entscheiden. Gästetrainer Michael Warm war nach dem Spielende total überrascht vom schwachen Auftreten der Netzhoppers: „Wir haben uns sehr gewissenhaft auf die Partie hier in Bestensee vorbereitet. Durch zu viele eigene Fehler haben uns die Netzhoppers es jedoch sehr einfach gemacht, einen verdienten Sieg einzufahren. Ich hätte die Gastgeber doch deutlich stärker erwartet.“

Bereits am morgigen Sonnabend, 31. Oktober, sind die Netzhoppers erneut im Einsatz. Um 19.30 Uhr wird das Match in Coburg angepfiffen. „Dort müssen wir etwas Zählbares holen, um einen kompletten Fehlstart zu vermeiden“, gibt Culic die Marschroute für die Begegnung beim Tabellenschlusslicht aus.

Penk, Ivanov, Hafemann, Böhme, Timmermann, Heinecke, Rieke, Sprung, Ehlers, Hecht, Ellerkmann, Itzigehl, Ratajczak

Von Oliver Schwandt

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