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Netzhoppers wollen ersten Punktgewinn

Volleyball-Bundesliga Netzhoppers wollen ersten Punktgewinn

Am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr) spielen die Netzhoppers KW-Bestensee in der heimischen Landkost-Arena gegen die Chemie Volleys Mitteldeutschland und wollen endlich die ersten Punkte in der Volleyball Bundesliga einfahren.

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Ist bereit für den CV Mitteldeutschland: Diagonalspieler Matthias Böhme (M.).

Quelle: Oliver Schwandt

Bestensee. Nach einem schwachen Saisonstart in der Volleyball Bundesliga ging die Formkurve der Netzhoppers zuletzt stetig nach oben. Am vergangenen Wochenende zeigte das Team von Trainer Mirko Culic eine überaus starke Leistung gegen den Meisterschaftsfavoriten BR Volleys und stand bei der knappen 1:3-Niederlage gar am Rande eines Punktgewinns. „Wenn wir so weiterspielen“, meinte ein bestens aufgelegter Matthias Böhme nach dem Derby, „ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir die ersten Punkte holen.“ Wenn es nach dem wuchtigen Diagonalangreifer geht, könnte das schon am Sonnabend so weit sein. Um 18.30 Uhr empfangen seine Netzhoppers den CV Mitteldeutschland in der Bestenseer Landkost-Arena. Das Duell zieht seine Brisanz aus der heiklen Tabellensituation: Die noch punktlosen Netzhoppers empfangen als Tabellenletzter den Tabellenvorletzten.

„Das wird ein richtig spannendes Spiel, darauf sind wir vorbereitet“, meint Trainer Mirko Culic, „beide Teams kennen sich sehr gut, ich erwarte viele enge Satzergebnisse.“ In der Vorbereitung gewann sein Team zu Hause mit 3:1, vor zwei Wochen allerdings kickte der CVM die Netzhoppers mit einem Tiebreak-Erfolg in eigener Halle aus dem DVV-Pokal.

Sowieso waren die Partien in der Vergangenheit zwischen beiden Vereinen stets nervenaufreibend. Das Team der Chemie Volleys indes hat sich im Vergleich zur Vorsaison stark gewandelt: In den Polen Artur Bartosz Augustyn und Marcin Brzezinski blieben nur zwei Spieler, neun neue aus fünf verschiedenen Nationen kamen hinzu. In Außenangreifer Timo Schlag steht nur ein deutscher Spieler im Kader, was damit fast einen kompletten Gegenentwurf zu den Netzhoppers darstellt, die nur mit zwei ausländischen und vielen Spielern mit regionalen Bezug antreten.

Letzten Endes zählen aber die Ergebnisse. Besonderes hohen Druck verspürt Culic für die vielleicht richtungsweisende Partie nicht: „Wir wussten, dass wir um den Klassenerhalt spielen, das ist nichts neues für uns. Wir haben in den vergangenen Wochen konstante Leistungen gezeigt, das wollen wir wieder aufs Parkett bringen.“ Der erste Punktgewinn in den nächsten Spielen wäre demzufolge nur eine logische Konsequenz - und das am besten eben schon an diesem Wochenende.

Von Matthias Penk

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