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Netzhoppers zeigen ganz starke Vorstellung gegen Berliner Starensemble

Volleyball-Bundesliga Netzhoppers zeigen ganz starke Vorstellung gegen Berliner Starensemble

33 gegen über 1100 Länderspiele: Die Vorzeichen vor dem 21. Berlin-Brandenburg-Derby zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und der „Startruppe“ der Berlin Recycling Volleys standen ganz klar zu Gunsten der Hauptstädter.

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Insgesamt 17 Schmetterbälle konnte Matthias Böhme (Nr. 8) erfolgreich im Feld der Berlin Recycling Volleys unterbringen.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Bestensee. 33 gegen über 1100 Länderspiele: Die Vorzeichen vor dem 21. Berlin-Brandenburg-Derby zwischen den Netzhoppers KW-Bestensee und der „Startruppe“ der Berlin Recycling Volleys standen ganz klar zu Gunsten der Hauptstädter. Aber was dann die Gastgeber gegen den hohen Favoriten aus der Hauptstadt auf dem Parkett zu Stande brachten, war eine ausgezeichnete, engagierte und einsatzfreudige Vorstellung, die von den 620 Zuschauern – darunter 100 aus Berlin – in der Landkostarena nach dem hochspannenden und brisanten Match mit stehenden Ovationen bedacht wurde. Auch Ex-Nationalspieler Felix Fischer (35 Länderspiele) bescheinigte den Netzhoppers einen starken Auftritt: „Ich verstehe nicht, warum sie nach der gezeigten Leistung gegen uns auf dem letzten Platz stehen. Es war ein Derby, wo die Gastgeber sich mit aller Kraft gewehrt hatten. Ich hoffe wirklich , dass die Netzhoppers auch in den kommenden Begegnungen an diese Vorstellung anknüpfen können, damit wir auch in Zukunft solche spannenden Derbys erleben können. Es war ein schönes und für die Fans sehr attraktives Match“, sagte Fischer, der auch schon bei Paris Volley von 2009 – 2010 unter Vertrag stand.

Auch Netzhoppers-Coach Mirko Culic war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: „Wir haben gegen Berlin an unserem Limit gespielt und alles gegeben. Die letzten drei Spiele haben mir deutlich gezeigt, dass wir in der Bundesliga mithalten können. Wenn wir nächste Woche im wichtigen Heimspiel gegen Mitteldeutschland ebenfalls bereit sind, ans Limit zu gehen, werden wir auch endlich die ersten Punkte einfahren.“

Vor dem Spielbeginn gedachten die Zuschauer mit Clap for Peace (Klatschen für den Frieden) der Pariser Anschlagsopfer. Als es nach dem fünfminütigen Gedenken auf dem Hallenparkett so richtig los ging, waren die Netzhoppers sofort hellwach. Besonders Matthias Böhme, der zusammen mit Recycling-Spieler Robert Kromm zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt wurde, zerrte an den Ketten und war mit seinen präzisen Schmetterbällen immer kreuzgefährlich. Insgesamt 17 Punkte gelangen dem Diagonalangreifer. Er war es auch, der den ersten Satzball für sein Team zum 25:22 in altbekannter Manier verwandelte.

Im zweiten Durchgang zeigten sich die Hauptstädter deutlich präsenter, bissiger und aktiver in der Spielgestaltung. Mit 18:25 ging dieser Abschnitt an die Mannschaft vom italienischen Trainer Roberto Serniotti, dem in den folgenden 29 Spielminuten deutlich die Sorgenfalten auf der Stirn geschrieben standen. Nichts war es mit einem im Vorfeld sicherlich eingeplanten einfachen, kräftesparenden Durchmarsch für sein Team gegen die Netzhoppers. Diese zeigten sich erneut als ein geschlossenes, gefestigtes Team, das sich immer besser entwickelt. Schade war es nur aus ihrer Sicht, dass die zwischenzeitliche Führungen von 10:7 und 16:14 nicht ins Ziel gebracht wurden. Mit letzter Kraft ging der dritte Durchgang äußerst knapp mit 23:25 an die Volleys, die abermals an ihre Grenzen gehen mussten. Nach einer 6:4-Führung im vierten Durchgang für das Culic-Team drehten die Hauptstädter diese in ein 9:12 nach 13 Spielminuten. Die Gastgeber steckten jedoch nicht auf und waren beim 16:15 erneut gut dabei. Doch in der Schlussphase zeigten die Netzhoppers Nerven, besonders bei eigenen Angaben, so dass der hohe Favorit den aus seiner Sicht entscheidenden Abschnitt mit 22:25 für sich gestalten konnte. „Mit diesem Durchgang war ich erneut sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch nach einem Rückstand zurück ins Spiel finden kann“, freute sich Culic über den vierten Satz, der nach 27 Minuten beendet war. Am kommenden Sonnabend, 28. November, empfangen die Netzhoppers um 18.30 Uhr in der Landkostarena den Tabellenvorletzten CV Mitteldeutschland.

Von Oliver Schwandt

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