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Nicolas Zippan holt 14 Einzelsiege

Radsport Nicolas Zippan holt 14 Einzelsiege

In „Hoenckes Altes Wirtshaus“ fand die alljährliche Jahresabschlussveranstaltung des RSV Königs Wusterhausen statt. Auf dieser wurde unter anderem Nicolas Zippan mit dem Pokal für den jahresbesten Radsportler geehrt.

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Der RSV-Vorsitzende Reinhard Bock (r.) überreicht Nicolas Zippan den Pokal für den jahresbesten Radsportler.

Quelle: Privat

Königs Wusterhausen. Wenn die Straßensaison beendet ist, versammeln sich die Radsportler und Angehörigen des RSV 93 Königs Wusterhausen zu ihrer alljährlichen Jahresabschlussveranstaltung. In diesem Jahr hatte die Feier einen ganz besonderen Charakter: Vor 50 Jahren fand am selben Ort, damals noch die HOG „Bärenquell“, jetzt „Hoenckes Altes Wirtshaus“, die erste Abschlussfeier der neu gegründeten bzw. wiederbelebten Sektion Radsport der BSG Motor Wildau statt. Die Gründung wurde im Juli 1965 vom unvergessenen Altmeister „Paule“ Dinter und dem Wildauer Wolfgang Heller vollzogen. Eigentlich bestand die Sektion ja schon seit 1951, war aber erst ab 1958 nicht mehr existent, weil man Paul Dinter aufgrund seiner standhaften christlichen Überzeugung seines Berufes und aller sportlichen Ämter enthoben hatte.

Nachdem RSV-Vorsitzender Reinhard Bock einige Begrüßungs- und Dankesworte an die 39 anwesenden Mitglieder und Angehörigen richtete, wurden die erfolgreichsten Rennfahrer und Breitensportler ausgezeichnet. Zunächst konnte Michael Zippan als Landesmeister im Straßeneinzel in der AK Masters 2 geehrt werden. Sein Sohn Nicolas ist in seiner Altersklasse U13 mittlerweile weit über die Landesgrenzen im Gespräch, sowohl bei seinen Mitstreitern als auch bei den Trainern. 14 Siege und 17 vordere Platzierungen stehen in diesem Jahr auf seinem Konto.

Dieser Pokal wurde vor 50 Jahren gestiftet

So empfing er zunächst für seinen Landesmeistertitel im Einzelzeitfahren die Glückwünsche des Vorstandes und konnte anschließend den Pokal für den jahresbesten Radsportler des RSV in Empfang nehmen. Dieser Pokal wurde vor 50 Jahren gestiftet. Damals bekam ihn „Jimmy“ Henow als Premieren-Sieger 1966 aus den Händen von Paul Dinter. „Großen Anteil an den Erfolgen von Nicolas haben nicht nur seine Eltern, sondern auch sein Opa Hans Zippan, selbst mit 79 Jahren immer noch aktiv, in St. Johann (Österreich) beim Senioren-Weltcup wieder unter den ersten 20 platziert war. Zwei- bis dreimal in der Woche fährt er mit seinem Enkel nach den Trainingsplänen des Landestrainers Bernd Drogan, Straßenweltmeister 1982, der auch schon Interesse an Nicolas zeigt. Dafür erhielt Hans auch lobende und anerkennende Worte vom Vorsitzenden“, so ein Vereinssprecher, „ehr erfreulich für uns, dass endlich wieder Nachwuchsfahrer aktiv sind, war dies doch über viele Jahre unser ,Stiefkind’.“

Angesteckt wurde sie durch ihren Partner Nico Wicklein

Bei den RTF-Fahrern dominiert seit einigen Jahren Olaf Kokolsky das Geschehen um die begehrten Punkte. Immerhin müssen für vier Zähler 150 Kilometer heruntergeradelt werden. Er erkämpfte sich mit 92 Punkten (3530 Wertungskilometer) wiederum den Pokal „Punktbester RTF-Fahrer“. Senkrechtstarterin Beatrix Schwarze, im März hat sie erst mit dem Radsport begonnen, kam auf den zweiten Platz und war gleichzeitig Siegerin bei den Frauen. Angesteckt wurde sie durch ihren Partner Nico Wicklein, der Dritter wurde. Beide absolvierten in diesem Jahr bereits ihren ersten Radmarathon über 240 km. Senior Franz Kuhn, mit 82 Jahren immer noch sehr fit, belegte Rang vier.

Nach dem Essen hielt Raimund Dinter einen Vortrag, indem er die vergangenen 50 Jahre in Kurzform Revue passieren ließ. Dabei konnte er auch als Zeitzeuge auftreten, da Dinter seit 1966 aktiv dabei ist. Dazu passend hatten Klaus und Hans Sonnenberg eine Diashow vorbereitet, die einen sehr interessanten und repräsentativen Querschnitt durch die Vereinsgeschichte bot. Mit vielen Gesprächen, mitunter auch manch „Radfahrerlatein“, und Planungen für die kommende Saison, klang der stimmungsvolle Abend aus.

Von Raimund Dinter

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