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Nils Ehlers überrascht bei Beach-Meisterschaft

Beach-Volleyball Nils Ehlers überrascht bei Beach-Meisterschaft

Der 2,09-Meter-Riese Nils Ehlers, 22, war der Shootingstar der Beach-Volleyball Szene in diesem Sommer. Bei den am vergangenen Wochenende ausgespielten Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand bestätigte er das eindrucksvoll: Mit seinem Partner Max Betzien (VC Olympia Berlin) verpasste er nur knapp das Halbfinale und belegte bei seiner DM-Premiere auf Anhieb einen fünften Platz.

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Nils Ehlers (rechts) freut sich zusammen mit Partner Max Betzien (VC Olympia Berlin) über den fünften Platz in Timmendorf.

Quelle: Gerold Rebsch

Bestensee. Der 2,09-Meter-Riese Nils Ehlers, 22, war der Shootingstar der Beach-Volleyball Szene in diesem Sommer. Bei den am vergangenen Wochenende ausgespielten Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand bestätigte er das eindrucksvoll: Mit seinem Partner Max Betzien (VC Olympia Berlin) verpasste er nur knapp das Halbfinale und belegte bei seiner DM-Premiere auf Anhieb einen fünften Platz. Mit Betzien spielte Ehlers, der in der vergangenen Saison für die Netzhoppers KW-Bestensee in der Volleyball Bundesliga schmetterte, eine überragende Saison auf der „Smart Beach Tour“. Das ist die ranghöchste nationale Serie, gespickt mit den besten deutschen Teams im Beach-Volleyball. Ehlers spielte stark, gewann mit Betzien im vergangenen Monat sogar ein Turnier der Premium-Kategorie „Super Sup“ in Kühlungsborn.

Nach diesem Turnier werden sie in der deutschen Rangliste auf Platz neun geführt

„Diese Saison lief wirklich super für uns“, berichtet Ehlers. „Dass wir uns gleich als eines der 16 besten Teams in Deutschland für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben, ist schon etwas Besonderes.“ Timmendorfer Strand ist das Mekka für Beach-Volleyball Fans, jedes Jahr strömen mehrere Zehntausende Fans in den Ostsee-Kurort für das Turnier, die frei verkäuflichen Karten für die Ahmann-Hager-Arena mit seinen 6.000 Plätzen waren im Vorfeld lange ausverkauft. Und dort präsentierte sich das Duo ebenfalls stark, hatte am Ende in fünf Partien sogar eine positive Bilanz mit drei Siegen bei nur zwei Niederlagen. Doch die letzte am Sonntagmorgen gegen die Kieler Zwillinge Bennet und David Poniewaz, das aktuell sechstbeste Team in Deutschland, war eine zu viel. Mit 18:21 und 18:21 verabschiedeten sich Ehlers und Betzien im Viertelfinale und Platz fünf aus dem Turnier. Nach diesem Turnier werden sie in der deutschen Rangliste auf Platz neun geführt.

„Ich bin den Netzhoppers für alles sehr dankbar“

Die erfolgreiche Beach-Saison beobachtete man bei den Netzhoppers mit viel Freude, aber auch viel Wehmut. Denn so viel Erfolg weckt Begehrlichkeiten. Als Ehlers zu Beginn der Saison für Furore sorgte, wurde Elmar Harbrecht, im Übrigen ein ehemaliger Netzhoppers-Spieler, auf ihn aufmerksam. Der Trainer am Olympiastützpunkt in Berlin holte ihn in seine Trainingsgruppe. Auch durch die überragenden Erfolge entschied sich Ehlers gegen eine weitere Hallen-Saison bei den Netzhoppers und setzt voll auf die Karte Beach-Volleyball. „Die Saison bei den Netzhoppers hat mir super viel gebracht, ich habe bei Mirko viel gelernt und so viel rausgezogen. Vorher war ich in der Dritten Liga und keiner kannte mich - jetzt bekomme ich die Chance, mich im Beach-Volleyball zu entwickeln. Ich bin den Netzhoppers für alles sehr dankbar“, erzählt Ehlers.

Arvid Kinder, Geschäftsführer des Volleyball Bundesligisten, hätte Ehlers gerne im Team behalten. Schließlich holte Trainer Mirko Culic den großen Volleyballer erst vor der Saison 2015/16 vom Berliner Drittligisten BVV zu den Netzhoppers. „Wir haben mit Nils vereinbart, dass wir uns nach seiner Saison zusammensetzen und über eine weitere Zusammenarbeit sprechen“, so Kinder. Denkbar ist zum Beispiel, dass Ehlers weiterhin für die Netzhoppers im Sand startet und so die Verbundenheit nicht abreißen muss. Das würde sicherlich auch die Fans der Brandenburger freuen, die sich dann auch im Sommer an hochklassigem Volleyballsport im Sand erfreuen könnten. Dass Ehlers dazu das Potenzial hat, hat er ja gerade erst in Timmendorfer Strand eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Von Matthias Penk

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