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Paul Sprung verlängert bei Netzhoppers

Volleyball-Bundesliga Paul Sprung verlängert bei Netzhoppers

Die Kaderplanungen für die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga schreiten bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW immer weiter voran. Als neuer Zuspieler wurde bereits der Kanadier Luke Herr verpflichtet. In der vergangenen Woche haben auch Iven Ferch, Kamil Ratajczak und Paul Sprung ihre Verträge um eine weitere Spielzeit verlängert.

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Bleibt eine weitere Saison beim Volleyball-Bundesligisten Netzhoppers SolWo Königspark KW: Paul Sprung.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Die Kaderplanungen für die neue Saison in der Volleyball-Bundesliga schreiten bei den Netzhoppers SolWo Königspark KW immer weiter voran. Als neuer Zuspieler wurde bereits der Kanadier Luke Herr verpflichtet. In der vergangenen Woche haben auch Iven Ferch, Kamil Ratajczak und Paul Sprung ihre Verträge um eine weitere Spielzeit verlängert. Der gebürtige Dresdener Sprung gehört seit 2010 dem Bundesligakader der Dahmeländer an. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine erste Operation, ein Erlebnis, dass er am liebsten aus dem Gedächtnis streichen würde und darüber, was er dem Team in der kommenden Serie zutraut.

Herr Sprung, wie viel Überzeugungsarbeit musste Ihr sportlicher Leiter Arvid Kinder leisten, um sie weiterhin an das Team zu binden?

Ich mache es Arvid ja nie leicht (lacht). Nein, Spaß beiseite. Wir haben uns ein paar Mal zum Kaffeetrinken getroffen, dann waren zwischen Arvid und mir alle wichtigen Details geklärt. Wir wussten beide ja bereits im Vorfeld, was der andere vom anderen will, deshalb waren diesmal die Vertragsgespräche sehr entspannt und schnell erledigt.

Sie sind ja mit der dienstälteste Spieler bei den Netzhoppers. An welche Momente denken Sie besonders gerne zurück?

Da fällt mir spontan mein erstes Bundesligaspiel im Oktober 2010 vor 5000 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle ein. Mirko Culic hatte mich für einen Aufschlag eingewechselt, denn ich gleich ins Netz beförderte. Sofort wechselte mich der Trainer wieder aus. Ich war anschließend am Boden. Kapitän Manuel Rieke baute mich aber wieder auf, in dem er mir sagte, es war gut, dass du volles Risiko gegangen bist.

Und welche Erinnerung an Ihre bisherige Zeit in Königs Wusterhausen möchten Sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen?

Das war der Zwangsabstieg des Teams aus der Bundesliga nach der Saison 2013. Wir schafften damals durch einen 3:2-Erfolg in Mitteldeutschland sportlich den Ligaverbleib, um kurze Zeit später zu erfahren, dass die Mannschaft aus finanziellen Gründen in die Zweite Liga gehen muss. Das war sehr heftig, da wir diese Entscheidung als Sportler, die ihren Job mit dem Klassenerhalt optimal erledigt hatten, nicht beeinflussen konnten.

Sie wurden vor vier Wochen am linken Knie von Teamarzt Kai Dragowsky operiert, da Sie sich beim Beachvolleyball einen Knorpelschaden zugezogen hatten. Wie geht es Ihnen aktuell?

Es war meine erste Operation überhaupt, deshalb war ich vor dem Eingriff sehr aufgeregt. Ich musste anschließend zwei Wochen mit Krücken rumlaufen, das sehr anstrengend war. Ich bin jetzt schmerzfrei und denke, dass ich bis zum Trainingsauftakt Anfang August wieder mit dabei sein werde. Aktuell muss mich Teamarzt Dragowsky immer wieder bremsen, da ich aus seiner Sicht zu viel in der Reha Gas gebe.

Was trauen Sie dem Team in der kommenden Saison zu?

Da es die Pre-Play-Offs in der kommenden Spielzeit nicht mehr geben wird, ist der achte Rang unser Ziel, das wir sicherlich wie im vergangenen Jahr erreichen können. Ich denke, wir werden eine gute Mannschaft zusammenhaben, die dieses Vorhaben durchaus umsetzen kann. Ich freue mich auch auf unseren neuen Zuspieler Luke Herr aus Kanada, auf den ich jetzt schon sehr gespannt bin. Luke ist zwei Meter groß, deshalb wird es toll sein, mit so einen großen Ballverteiler in den Punktspielen zu agieren. Außerdem kann ich mit ihm meine Englischkenntnisse wieder auffrischen.


Von Oliver Schwandt

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