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Platz eins verteidigt

Volleyball-Brandenburgliga Platz eins verteidigt

Die Volleyball-Brandenburgliga der Herren endet am 20. März wohl genauso, wie sie im September 2015 begonnen hat: ausgeglichen und spannend. Während sich zwischen den Plätzen 4 – 8 ein dramatisches Ringen um den Klassenerhalt andeutet, ist der Kampf um den 1. Platz ebenso knapp.

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Den Klassenerhalt perfekt machen

Erfolgreicher Block von Jonathan Sommerfeld (l.) im Spiel gegen Eisenhüttenstadt, der von Peter Leyh unterstützt wurde.

Quelle: Oliver Schwandt

Könis Wusterhausen. Die Volleyball-Brandenburgliga der Herren endet am 20. März wohl genauso, wie sie im September 2015 begonnen hat: ausgeglichen und spannend. Während sich zwischen den Plätzen 4 – 8 ein dramatisches Ringen um den Klassenerhalt andeutet, ist der Kampf um den 1. Platz ebenso knapp. Mit dem SV Energie Cottbus und der SG Prieros/Netzhoppers KW stehen zwei Teams punktgleich an der Spitze. Die Dahmeländer haben hierbei die etwas bessere Ausgangsposition, da die Lausitzer durch einen Sieg weniger mit einem kleinen Handicap in die letzten beiden Partien gehen. Dass die Prieros-KWer Mannschaft immer noch oben mitspielt lag auch an der ambitionierten Vorstellung daheim am letzten Wochenende. Zu Gast waren dort mit dem VC Blau-Weiß Brandenburg und der BSG Stahl Eisenhüttenstadt zwei Mannschaften aus dem Tabellenkeller. In der ersten Partie gegen Eisenhüttenstadt gelang dem Gastgeber in den ersten beiden Sätzen fast alles. Die Gäste hatten gegen den Heim-Block keine Chance im Angriff und die Bälle landeten des Öfteren umgehend wieder in der Hälfte der Stahlstädter. Erst in Satz Drei nutzte das bereits als Absteiger feststehende Team eine kurze Schwächephase des jungen Langner-Teams aus und konnte sich mit 9:2 deutlich absetzen. Mit starkem Kampfgeist gelang es jedoch, diese Führung bis auf 23:23 zu egalisieren. Allerdings war das Glück in den letzten Ballwechseln wieder auf Seiten der Gäste, die den Satz für sich entscheiden konnten. Im 4. Spielabschnitt fand das Heimteam um Kapitän Heimer nach anfänglichen Schwierigkeiten jedoch wieder zurück zu alter Stärke und rang Eisenhüttenstadt letztlich einen 3:1-Erfolg ab.

In der darauffolgenden Begegnung gegen Brandenburg bot sich den rund 70 Zuschauern in der Halle am OSZ Königs Wusterhausen ein ähnliches Bild. Die Havelstädter hatten ihr erstes Spiel mit 3:0 gewonnen und drangen nun auf weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf. Letzten Endes gelang es dem Gastgeber nur in einem der drei gespielten Sätze, sich deutlich von den Gästen vom VC Blau-Weiß abzusetzen. Der stärkere Angriff und einige gute Aufschlagserien waren dann aber doch der ausschlaggebende Punkt für den 3:0-Erfolg der Spielgemeinschaft.

Diagonalangreifer Alex Kuhrt (SG PKW) konnte den Spielverlauf bereits kurz nach Spielende objektiv bewerten: „Es freut mich, dass wir trotz der knappen Situation an der Spitze mit Cottbus im Rücken die Nerven behalten haben. Wir sind uns alle einig, dass wir die nächsten zwei Wochen nutzen müssen um dann in Schulzendorf eine bisher schon sehr gute Saison vielleicht sogar zu einer perfekten machen zu können. Dabei ist es aber weiter wichtig, dass wir nur auf uns schauen und nicht auf das, was die Anderen machen. Wir haben keinen Druck und sollten einfach befreit aufspielen. Über Aufstieg, Titel oder möglichen Misserfolg kann man dann reden, wenn die Brandenburgliga-Saison endgültig vorbei ist.“

Nach der Landepokalvorrunde am 12.03. kommt es am 20.03. in Schulzendorf nun zum Showdown um Platz eins. Über Unterstützung durch Fans aus Königs Wusterhausen und Umgebung freut sich das Team sehr.

Von Jonathan Sommerfeld

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