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Prieros-Coach Björn Langner zieht Resümee

Volleyball Prieros-Coach Björn Langner zieht Resümee

Im Interview spricht der Coach, der seit sechs Jahren bereits die Truppe trainiert, über die vergangene Spielzeit, über positive Überraschungen im Team und blickt auch schon einmal auf die kommende Saison in der Regionalliga, die sicherlich nicht einfach für seine Mannschaft werden wird.

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Björn Langner ist seit sechs Jahren Trainer der SpG Prieros/Netzhoppers KW.

Quelle: Oliver Schwandt

Prieros. Bereits nach der zweiten Saison in der Volleyball-Brandenburgliga gelang Trainer Björn Langner mit der SpG Prieros/Netzhoppers Königs Wusterhausen der sicherlich im Vorfeld kaum zu erwartende Aufstieg in die Regionalliga. Im Interview spricht der Coach, der seit sechs Jahren bereits die Truppe trainiert, über die vergangene Spielzeit, über positive Überraschungen im Team und blickt auch schon einmal auf die kommende Saison in der Regionalliga, die sicherlich nicht einfach für seine Mannschaft werden wird.

Haben Sie vor der Saison überhaupt mit dem Aufstieg gerechnet?

Björn Langner: Nein, natürlich nicht. Unser erklärtes Ziel im Vorfeld war es eigentlich nur, die Klasse zu halten und nicht in akute Abstiegsnot zu kommen. Wir wussten aber schon vor der ersten Begegnung, dass dieses Vorhaben schwer genug wird, da mit Werder und Cottbus zwei Regionalligaabsteiger in der Brandenburgliga mit dabei waren.

Ihre Mannschaft steigerte sich von Spiel zu Spiel und wurde immer besser. Wann haben Sie eigentlich das erste Mal vom möglichen Aufstieg geträumt?

Langner: Insgesamt haben wir meiner Meinung nach eine sehr enge und ziemlich spannende Saison gespielt. Als wir dann aber im Januar alle Partien hintereinander gewonnen haben, hatte ich schon das Gefühl, dass wir den Aufstieg eventuell schaffen könnten. Aber erst bei den letzten drei Spieltagen habe ich gedacht, jetzt sind wir so weit gekommen, jetzt wollen wir auch den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga holen. Geglaubt habe ich an die Mannschaft immer, weil ein Trainer nur so gut wie sein Team ist (lacht bei dieser Aussage).

Gab es Akteure im Team, die Sie in der abgelaufenen Spielzeit besonders überrascht haben oder von denen sie positiv beeindruckt waren?

Langner: Eigentlich hat mich jeder meiner Jungs überrascht, weil der Zusammenhalt in der Mannschaft einfach wie geschmiert funktionierte. Aber die gezeigte Leistung von Philipp Lehmann hat mich sehr gefreut, denn seitdem ich mit ihm trainiere geht seine Leistungskurve kontinuierlich weiter nach oben. Besonders bei seinen Angriffsaktionen ist er unheimlich stark und unberechenbar geworden.

Welchen Anteil hatten denn eure treuen Fans am Aufstieg , die ja bekanntlich bei fast jedem Match wie eine Wand hinter euch stehen?

Langner: Wir haben immer so zwischen 50 und 100 Fans meines Teams in der Halle, was für eine Brandenburgliga-Mannschaft sicherlich nicht schlecht ist. Natürlich haben sie einen großen Anteil am Aufstieg, weil sie in den Phasen, in denen meine Mannschaft ein wenig schwächelte, sie von den Fans wieder lautstark nach vorne “gepeitscht“ wurde und sie so die Stimmung von draußen mit aufs Team übertrugen.

Bleibt die Mannschaft in der jetzigen Form zusammen oder gibt es Abgänge zu verzeichnen?

Langner: Thomas und Stephan Welzel haben uns beide verlassen. Sie spielen zukünftig in Berlin in einer Freizeitliga Volleyball.

Welche Neuzugänge gibt es?

Langner: Aktuell kann ich noch keine vermelden. Wir befinden uns aber in Gesprächen mit zwei neuen Spielern. Mehr Neuzugänge wird es auch nicht geben, da wir eine sehr kompakte Mannschaft sind, mit der wir sicherlich auch den Klassenerhalt in der kommenden Saison schaffen können.

Wie sieht jetzt die Vorbereitung auf die Regionalliga-Saison aus?

Langner: Wir werden mit neuem Namen SV Prieros das Abenteuer Regionalliga in Angriff nehmen, da wir dort nicht als Spielgemeinschaft antreten dürfen. Mitte Juni starten wir bereits mit den ersten Übungseinheiten. Ende August ist ein Trainingslager im Land Brandenburg geplant. Mitte September beginnen dann die ersten Punktspiele, auf die wie uns jetzt schon sehr freuen.


Von Oliver Schwandt

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