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Red Dragons knacken 100-Punkte-Marke

Ungefährdeter 106:50-Erfolg der Königs Wusterhausener Basketballer Red Dragons knacken 100-Punkte-Marke

Vier Spiele, vier Siege und mit 320 Punkten im Vergleich zu den unmittelbaren Verfolgern auch die beste Offensive. Die Red Dragons von der WSG 81 Königs Wusterhausen sind das einzige Team in der 2. Regionalliga Ost, das sich noch über eine makellose Bilanz freuen kann. Beim 106:50-Erfolg über Schlusslicht Eintracht Stahnsdorf II durfte auch getrost von einem Klassenunterschied gesprochen werden.

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Königs Wusterhausen. Die Ausgangsposition vor diesem vierten Saisonspiel war eindeutig. Die Königs-Wusterhausener Gastgeber galten als klarer Favorit. Coach Konstantin Mau konnte auch erneut auf einen fast vollständiger Kader zurückgreifen. Lediglich Max Pötzsch war aus privaten Gründen nicht dabei. Auf seiner Position kam der wieder genesene Spielmacher Mihail Kapitanov zum Einsatz.

Die Stahnsdorfer Mannschaft, die sich zuvor ebenfalls als angriffsstark erwies, in der Defensive aber erhebliche Probleme hatte, trat in der Paul-Dinter-Halle mit sieben recht junge Kandidaten an. Im Spielverlauf sollte sich dann auch zeigen, dass Red Dragons in puncto Spielerfahrung deutlich im Vorteil waren.

Zu Beginn des ersten Viertels allerdings hatten die Gastgeber noch Mühe zu punkten. Zwar bewiesen sie gleich den Zug zum Korb, doch irgendwie wollte der Ball zunächst nicht so recht durch den Ring passen. Die Stahnsdorfer Gäste vermochten es jedoch nicht, aus den anfänglichen Problemen der WSG-Basketballer Nutzen zu ziehen. Sie hielten zwar noch halbwegs Anschluss, doch nach dem ersten Spielabschnitt führte die Königs-Wusterhausener Seite mit 17:13.
Die Gäste versuchten zwar sehr engagiert, den körperlich deutlich überlegenden Red Dragons weiterhin Paroli zu bieten, doch vor allem unter dem Korb hatten die Gastgeber die klare „Lufthoheit“ und holten zahlreiche Rebounds. Wiederholt konnten die Fans auch beim Fastbreak sehenswerte Aktionen bejubeln. So bot der Tabellenführer rundherum Basketball mit hohem Unterhaltungswert. Souleymane Diallo ließ es sich nicht nehmen, den Ball immer mal wieder mit einem krachenden Dunking im Korb zu versenken. Mihail Kapitanov setzte seine Mitspieler mit geradezu akrobatischen Pässen in Szene. Beim Pausenstand von 50:23 hofften die Zuschauer dann auch schon mal, dass es erstmals in dieser Saison ein dreistelliges Ergebnis geben könnte.

Noch blieb aber abzuwarten, wie gut der Stahnsdorfer Coach Tschirnhaus seine jungen Spieler in der Halbzeitpause auf die zweite Spielhälfte einstellen würde. Zudem hatte der bisherige Saisonverlauf gezeigt, dass die Red Dragons im dritte Viertel nicht unbedingt Glanzlichter setzen. Doch entgegen der bisherigen Statistik begann das WSG-Team den dritten Abschnitt mit einem 9:0-Lauf und baute seinen Vorsprung dann auch stetig weiter aus.

Zum 82:35-Zwischenstand leistete das gesamte Team seinen Anteil. So konnte auch Mike Krebs seine ersten Punkte in dieser Regionalligasaison verbuchen. Zu Beginn des letzten Viertels nahmen die Königs-Wusterhausener Basketballer dann etwas Tempo aus der Partie, wodurch nun der RSV StahnsdorfII mehr Handlungsraum bekam. Doch auch dieser letzte Spielabschnitt ging mit 24:15 an den Spitzenreiter, der am Ende 56 Punkte Vorsprung hatte. Wobei es Neuzugang Thomas Gersch in der 38. Spielminute nach dreimaligem Rebound-Anlauf vorbehalten war, den 100. Punkt zu erzielen. Jugendspieler Marcel Stölzel beendete mit dem 106:50 die Partie, die zwar keine große Spannung mehr zu bieten hatten, bei der die Zuschauer aber dank der vielen gelungenen Aktionen jederzeit auf ihre Kosten kamen.

Nach vier Spielen haben die WSG-Basketballer die maximal möglichen acht Punkte auf dem Konto und können sich über die ungefährdete Tabellenführung freuen. Die Spielgemeinschaft DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde II kommt als Zweitplatzierter auf sechs Punkte. Tiergarten ISC99 hat vier Punkte auf dem Konto und dabei ein Spiel weniger ausgetragen als die beiden besser platzierten Teams. Für Red Dragons folgen nun zwei Auswärtsspiele: am 9. November bei BG Zehlendorf und am 23. November beim Tiergarten ISC 99.

MAZ

So spielte die WSG 81 Königs Wusterhausen

Schekauski (22Punkte), Diallo (18), Stölzel (14), Pankonin (13), Kapitanov (12), Hasselberg (8), Rathke (8), Gersch (6), Krebs (5).

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