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SG Niederlehme mit souveränem 4:0-Sieg

Dem Aufstieg einen Schritt näher SG Niederlehme mit souveränem 4:0-Sieg

In der Dahme/Fläming-Liga sind die Fußballer der SG Niederlehme dem Aufstieg ein beträchtliches Stück näher gekommen. Die Niederlehmer kamen im Nachholspiel gegen den SSV Nonnendorf zum souveränen 4:0-Erfolg und liegen nun fünf Punkte vor dem Tabellenzweiten BSC Blankenfelde-Mahlow II.

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Tabellenführer SG Niederlehme gewann das Nachholspiel gegen den SSV Nonnendorf mit 4:0 und baute den Vorsprung auf fünf Punkte aus.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Niederlehme. Die Stimmung war ausgelassen, mit dem Thema Aufstieg aber schienen sich weder Fußballer noch Fans schon mal beschäftigt zu haben. Spitzenreiter SG Niederlehme gewann am Sonnabend vor heimischer Kulisse das Nachholspiel gegen den SSV Nonnendorf souverän mit 4:0 und liegt, da in der Dahme/Fläming-Liga noch drei Spieltage ausstehen, fünf Punkte vor dem Tabellenzweiten BSC Blankenfelde-Mahlow II. Damit haben die Niederlehmer zwar eine geradezu ideale Ausgangsposition, „„doch über den Aufstieg wird so lange nicht geredet, bis er auch rechnerisch perfekt ist“, erklärte Trainer Stephan Rosenberg.

„Nur dass wir Herbstmeister sind, lässt sich mit Sicherheit sagen“, schmunzelte Rosenberg. Das Heimspiel gegen die Nonnendorfer Mannschaft war nämlich noch ein Überbleibsel aus der ersten Halbserie. Als es im Dezember in die Winterpause ging, lag die Niederlehmer Mannschaft nur an dritter Stelle, hatte aber ein Spiel weniger ausgetragen als die Rivalen aus Großziethen und Schulzendorf, die zu diesem Zeitpunkt jeweils zwei Punkte mehr auf dem Konto hatten.

„Vier Tore sind schön, keinen Gegentreffer zu erhalten, ist ebenfalls schön. Doch Fußball können wir noch etwas besser“, kommentierte der Trainer die Leistung seiner Mannschaft. Am Niederlehmer Erfolg wurde trotzdem nie gezweifelt. Die Nonnendorfer, kamen zwar mit der Empfehlung, es auf die zweitbeste Rückrundenbilanz der Staffel gebracht zu haben, mussten beim Nachholspiel aber gleich mehrere Stammspieler ersetzen. So schienen die Gäste auch mehr auf ein respektables Ergebnis aus und rechneten wohl selber nicht damit, dem Tabellenführer einen Strich durch die Rechnung machen zu können. Dass der Favorit zur Halbzeitpause lediglich mit 1:0 führte, lag dann auch vor allem an der dürftigen Chancenverwertung.

„In der ersten Halbzeit haben wir mindestens fünf gute Möglichkeiten ausgelassen“, schüttelte Rosenberg den Kopf. „Wenn man unbedingt etwas reißen will, dann fehlt einfach die Lockerheit.“ So flankte Janz aufs Tornetz (6.), Sebastian Groggert wurde beim Abschluss noch von Verteidiger Rülicke gestört, so dass nur eine Ecke heraussprang (8.), und der aufgerückte Mielke scheiterte mit einem 18-m-Flachschuss an Torhüter Matthias Bolze (9.). Die bis dahin dickste Chance vergab Kluwe, als er aus freier Position am linken Pfosten vorbei schoss (10.). Die Niederlehmer Führung kam dann sogar etwas glücklich zustande. Die Schuss von Vogel hätte ebenfalls das Ziel verfehlt, doch Torjäger Sebastian Groggert stand an der Torraumgrenze goldrichtig und brauchte kaum noch nachzuhelfen, um den Ball über die Linie zu lenken (16.).

Die Gastgeber setzten auch gleich nach, doch gelang es ihnen nicht, den Vorsprung schnell auszubauen. Wenn sie nicht am Nonnendorfer Schlussmann scheiterten, dann landete der Ball neben dem Kasten. Nennenswerte Nonnendorfer Gegenstöße waren an den Fingern einer Hand abzuzählen. Nachdem Karnopp den Ball dann mal gekonnt im Niederlehmer Strafraum annehmen konnte, strich sein überhasteter Schuss weit am Tor vorbei (37.). Kurz vor der Pause drängten die Niederlehmer noch auf die Vorentscheidung. Ein Schuss von Wrona hätte aus 22 Metern auch genau unter die Latte gepasst, doch Torwart Bolze lenkte das Leder mit einer Hand zur Ecke (44.). Als sich Sebastian Groggert noch eine Möglichkeit bot, bekam er aus kurzer Distanz keinen wirkungsvollen Abschluss zustand.

Die zweite Spielhälfte begann mit einem Lattenschuss von Schaebbicke, worauf es noch gut zehn Minuten dauerte, bis die Niederlehmer Anhänger jubeln konnten. Schadetzky, der sich auf halbrechter Position gegen zwei Nonnendorfer behauptet hatte, visierte aus zwölf Metern aufs kurze Ecke. Torhüter Bolze war zwar noch mit einer Hand am Ball, konnte das Tor aber nicht verhindern. (57.). Nach Eckstoß von Schaebbicke erhöhte Sebastian Groggert per Aufsetzer-Kopfball auf 3:0 (64.). Womit der Niederlehmer Angreifer seinen 29. Saisontreffer erzielte. Als Kluwe nach Flanke zum Kopfball kam, war der Nonnendorfer Schlussmann ebenfalls zur Stelle (74.). Ein langer Abschlag tippte dann mehrmals im Gäste-Strafraum auf, wobei Angreifer wie Verteidiger den Ball zunächst verpassten. Als Sebastian Groggert dann doch zum Schuss kam, traf er die Latte (84.). Den Schlusspunkt zum 4:0 konnte dann Kevin Groggert setzen. In zentraler Position angespielt, lief er noch fünf, sechs Schritte auf das Nonnendorfer Tor zu und vollendete mit platziertem Flachschuss (89.).

„Ich hoffe, dass wir die nötigen Punkte in den beiden Heimspielen gegen Ruhlsdorf und Rangsdorf holen“, ließ sich Trainer Rosenberg zum Thema Aufstieg immerhin noch entlocken. „Wenn wir zum Saisonabschluss nach Nonnendorf müssen. möchte ich nicht mehr unter Zugzwang stehen.“

Von Rainer Rosenthal

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