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SG Prieros/KWh gewinnt gegen Rotation

Volleyball-Regionalliga SG Prieros/KWh gewinnt gegen Rotation

In der Volleyballregionalliga konnte die SpG Prieros/KWh beim 3:1-Erfolg gegen Rotation Prenzlauer Berg den zweiten Saisonsieg einfahren. Die 120 Zuschauer in der Königs Wusterhausener OSZ-Halle sahen einen spielbestimmenden Gastgeber, der die Partie am Ende auch völlig verdient für sich gestalten konnte.

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Zeigten beim Block gegen die Hauptstädter eine sehr konstante Leistung: Paul Beisert (M.) und Marcel Baron (r.).

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. „Solche Fragen beantworte ich zu diesem Zeitpunkt der Saison generell nicht. Es sollte klar sein, dass der dritte Tabellenplatz zu diesem Zeitpunkt alles andere als aussagekräftig ist. Ich freue mich viel mehr, dass alle 12 Spieler so eine überzeugende Leistung vor heimischem Publikum abgeliefert haben.“ PKW-Trainer Björn Langner war hinsichtlich der Frage, ob es für sein gerade erst aufgestiegenes Team nun andere Ziele als den Klassenerhalt gäbe, sichtlich kurz angebunden.

Dabei hatte seine Mannschaft in den gut eineinhalb Stunden zuvor sich durchaus für höhere Aufgaben empfohlen und den Berliner Gast nur im dritten Satz herankommen lassen. Rotation Prenzlauer Berg trug dennoch über die gesamte Spielzeit zu einer ansehnlichen Partie für die etwa 120 Zuschauer in der Königs Wusterhausener OSZ-Halle bei. Die Hauptstädter konnten vor allem mit starken Aktionen in der Feldabwehr überzeugen – und das trotz deutlich höherem Altersschnitt als beim jugendlichen Gastgeber.

Die Prieros-KWer Heimsechs, in der vergangenen Woche noch ohne Punkte vom Auswärtsspiel beim CV Mitteldeutschland II zurückgekehrt, tat von Beginn an alles, um die unglückliche Niederlage wieder wett zu machen. Eine konstante Annahme ließ PKW-Kapitän und Zuspieler Björn Heimer alle Möglichkeiten offen, die Bälle auf die Angriffspositionen zu verteilen und durch schnelle Bälle den gegnerischen Block auseinander zu nehmen. Vor allem Tilo König (Annahme-Außen), sowie Rick Wagner und Marcel Baron (beide Mittelblock) waren dabei über den gesamtem Spielverlauf gesehen absolute Punktgaranten.

Mit 25:16 und 25:18 gingen die ersten beiden Sätze hochverdient und ungefährdet an die SG PKW. Den dritten Durchgang holten sich die Berliner (22:25), ehe die Gastgeber beim 25:20 den Sack endgültig zumachten. „Wir hatten Glück, dass wir im vierten Satz so gut zurückgekommen sind. In der Regionalliga werden solche Nachlässigkeiten gerne auch mal vom Gegner bestraft. Als einen Grund für unseren Erfolg möchte ich auf jeden Fall unsere Fitness-Trainingseinheiten nennen„, sagte Langner weiter. PKW-Spieler Rick Wagner durfte sich nach starker spielerischer Leistung noch über die MVP-Medaille nach der Begegnung freuen.

Von Jonathan Sommerfeld

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