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SG Prieros/KWh verliert in Gardelegen

Volleyball-Regionalliga SG Prieros/KWh verliert in Gardelegen

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ – Angelehnt an Goethes Vierzeiler „Erinnerung“ beschreibt dieser Satz wohl mit am besten den bisherigen Verlauf der ersten Regionalligasaison der SG Prieros/Königs Wusterhausen. Schaut man die Bilanz, so steht bisher ein passabler fünfter Platz mit sechs Punkten zu Buche.

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Coach Björn Langner hatte in Gardelegen wenig zu jubeln.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.“ – Angelehnt an Goethes Vierzeiler „Erinnerung“ beschreibt dieser Satz wohl mit am besten den bisherigen Verlauf der ersten Regionalligasaison der SG Prieros/Königs Wusterhausen. Schaut man die Bilanz, so steht bisher ein passabler fünfter Platz mit sechs Punkten zu Buche. Beachtlich ist dabei, dass alle sechs Punkte daheim geholt wurden. Bei den langen Auswärtsfahrten nach Leuna (CV Mitteldeutschland II) und zum SSV 80 Gardelegen konnte sich das Team um Trainer Langner noch nicht für jeweils sehr ansprechende Partien belohnen. „Wir sind noch in einem Lernprozess. Ich bin mir sicher, dass die ersten Auswärtspunkte nicht mehr lange auf sich warten lassen werden.“, meint Langner optimistisch.

Gardelegen, vor dem Aufeinandertreffen als einzige Mannschaft der Staffel – und als Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt – noch ungeschlagen, begann in der Willi-Friedrich-Halle sofort, die Prieros-KWer Mannschaft mit schnellem Spiel unter Druck zu setzen. Angefeuert von fast 250 Zuschauern, darunter auch 15 mitgereiste PKW-Fans, die den weiten Weg auf sich nahmen, hatten sie im ersten Satz allerdings noch das Nachsehen. Der SG gelang es mit guten Angriffen über die Außenspieler zu Punkten, wobei vor allem Peter Leyh mit großer Konstanz überzeugte.

Satz drei ähnelte im Verlauf den beiden vorherigen

Im zweiten Spielabschnitt entwickelte sich immer mehr ein hochklassiges Match auf beiden Seiten des Netzes. Den Gastgebern gelang es zunehmend, den Mittelblock besser einzusetzen (der Gardelegener Blocker Jonas Rummel wurde später MVP des Spiels) und gleichzeitig konnte der PKW-Block mit dem schnellen Gardelegener Spiel nicht immer aufschließen. So ging der zweite Satz verdient an den Gastgeber – der Spielstand war wieder ausgeglichen. Satz drei ähnelte im Verlauf den beiden vorherigen. Beide Seiten lieferten starke Spielzüge und Ballwechsel ab und begeisterten das Publikum. Beim Stand von 22:21 für die Gäste sorgte der erste Schiedsrichter jedoch mit zwei Fehlentscheidungen für eine entscheidende Wendung und verhalf so dem SSV mit zum Satzgewinn.

Im letzten Abschnitt der Partie spielte Gardelegen noch einmal groß auf. Gegen niedergeschlagen wirkende Gäste setzte sich der Gastgeber schlussendlich mit 3:1 durch. „Vor allem der gegnerische Mittelblocker hat uns letztendlich das Genick gebrochen“, war sich Alexander Kuhrt, stellv. PKW-Teamverantwortlicher und Diagonalangreifer, sicher. „Jetzt wissen wir, worauf wir unseren Trainingsschwerpunkt in den nächsten Wochen legen müssen. Trotzdem können wir mit unserer Leistung sehr zufrieden sein. Meiner Meinung nach war das, trotz Niederlage, unserer bisher stärkste Saisonleistung.“ Am 29. Oktober besteht beim VC Potsdam-Waldstadt ab 19 Uhr die Gelegenheit, auch auswärts erste Punkte in der Regionalliga zu sammeln.

Von Jonathan Sommerfeld

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