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SG Prieros/KWh verliert in Spremberg

Volleyball-Regionalliga SG Prieros/KWh verliert in Spremberg

Das Volleyball-Team der SG Prieros/KWh musste in der Regionalliga Nordost beim Tabellendritten KSC ASAHI Spremberg antreten. „Etwas Zählbares mitzunehmen, wäre schon toll“, hoffte Trainer Björn Langner im Vorfeld der Begegnung. Schon beim Einschlagen wurde aber klar, dass die Südbrandenburger ein schwerer Gegner werden würden.

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Björn Heimer (r.) wurde nach dem Match zum wertvollsten Spieler bei der SG Prieros/KWh gewählt.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Das Volleyball-Team der SG Prieros/KWh musste in der Regionalliga Nordost beim Tabellendritten KSC ASAHI Spremberg antreten. „Etwas Zählbares mitzunehmen, wäre schon toll“, hoffte Trainer Björn Langner im Vorfeld der Begegnung. Schon beim Einschlagen wurde aber klar, dass die Südbrandenburger ein schwerer Gegner werden würden. Jedoch war sie der Mannschaft schon von einem Vorbereitungsturnier bekannt, bei dem immerhin ein 1:1 erspielt wurde. Kurz vor dem Beginn der Partie gab es eine konkrete Ansage dazu, wie man wen blocken muss und wo man bei welchen gegnerischen Angriffen zu stehen hat. Besonders Augenmerk lag auf Spremberg Akteur David Roy, welcher später noch zum wertvollster Spieler gewählt wurde. Auf Seiten der Gäste freute sich Björn Heimer über diese Auszeichnung, die mit einer Silbermedaille gewürdigt wurde.

„Da geht noch mehr Jungs“

Schon der erste Satz erwies sich also recht schwierig, denn schnell konnten die Spremberger in Führung gehen und diese auch über den ganzen Durchgang halten. Beim Stand von 20:16 für den Gegner schien noch nichts verloren und Trainer Langner appellierte ans Team: „Da geht noch mehr Jungs, wir können uns diesen Abschnitt durchaus noch holen, kämpft darum!” Die Auszeit brachte leider nichts, da der Satz mit 25:19 verloren wurde.

Im zweiten Spielabschnitt wollte das Team der SG P/KWh von Anfang an natürlich noch mehr Gas geben. Allerdings zeigte sich schnell, dass dieser Abschnitt dem Verlauf des ersten sehr ähneln sollte. Es konnte teilweise zwar wieder aufgeschlossen werden, allerdings fühlte sich Langner beim Stand von 14:11 und 16:11 zwei Auszeiten schnell hintereinander zu nehmen. Leider änderte diese taktische Maßnahme nichts an den darauffolgenden Verlust des zweiten Satzes mit 25:16.

Kapitän Björn Heimer feuerte seine Mitspieler lautstark an

„Männer, wir sind nicht hier um erneut zu verlieren, wir spielen jetzt den besten Volleyball, den wir können und drehen das ganze jetzt zum 3:2 für uns um“, feuerte Kapitän Björn Heimer seine Mitspieler vor dem dritten Durchgang lautstark an. Während des dritten Satzes sah man nun auch deutliche Verbesserung in jeglicher Spielsituation, die Mannschaft schien endlich aufgewacht zu sein. Ein ständiger Wechsel zwischen Führung und Rückstand ließ Spieler und die mitgereisten Zuschauer bangen. Trotz der besseren Leistung konnte zum Satzende die Führung leider nicht gehalten werden und durch eins, zwei Patzer, ging dieser mit 25:21 verdient an Spremberg.

„Wir müssen jetzt alles versuchen, aus unserer Komfortzone herauszukommen. Das heißt, ich möchte in Zukunft mehr Trainingsbeteiligung sehen. 120 Prozent Leistung im Training und 150 Prozent am Spieltag“, sagte Langner nach der Niederlage zu seinem Team. Diese Ansprache schien jeden Spieler erreicht zu haben, denn die Mannschaft aus Prieros ist ein sehr junges und ehrgeiziges Team, das durchaus noch lernfähig ist.

Am kommenden Wochenende hat die SG P/KWh ein spielfreies vor der Brust, denn das nächste Match in der Regionalliga Nordost findet erst am Sonnabend, dem 26. November, um 18 Uhr statt. Zu Gast in der Königs Wusterhausener Sporthalle Brückenstraße ist dann der MTV Wittenberg aus Sachsen-Anhalt, der aktuell mit neun Zählern auf dem siebten Tabellenrang rangiert.

Von Rick Wagner

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