Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Stimper/Hielscher Zweiter bei den Junioren

Meisterschafts-Silber für „Take it easy“ Stimper/Hielscher Zweiter bei den Junioren

Leonie Stimper/Matteo Hielscher vom TSC „Take it easy“ belegten bei den deutschen Meisterschaften im Rock’n’Roll-Tanzsport den zweiten Platz in der Juniorenklasse. In der A-Klasse werden Christin Heinrich/Stefan Parzentny Elfte.

Voriger Artikel
Titanen im gestreckten Galopp
Nächster Artikel
Newtopia-Fans haben Ärger mit Security

Vizemeister in der Juniorenklasse: Leoni Stimper und Matteo Hielscher vom TSC „Take it easy“ Königs Wusterhausen.

Quelle: Verein

Ingolstadt. Leoni Stimper und Matteo Hielscher vom TSC „Take it easy“ Königs Wusterhausen sind deutsche Vizemeister in der Juniorenklasse. Bei den Titelkämpfen in Ingolstadt musste das Rock’n’Roll-Tanzsportpaar vom TSC „Take it easy“ Königs Wusterhausen lediglich den Dauerkonkurrenten Jennifer Schitz/Maxim Penner von Pink Panthers aus Lippstadt den Vortritt lassen. Für den Königs Wusterhausener Verein gab es beim abschließenden Saisonhöhepunkt, der in jeder Hinsicht turbulent und aufregend verlief, weitere gute Platzierungen. In der höchsten Leistungsklasse, der A-Klasse, wurden Christin Heinrich/Stefan Parzentny Elfte. Marie Schulz belegten in der C-Klasse den 14. Platz. Bei den Schülern hatte sich drei Paare des TSC „Take it easy“ für die Meisterschaft qualifiziert. Hier schnitten Marlene Martin/Carl Munder als Neunte am besten ab. Stine Janshen/Danny-Jean Wruck lagen an zwölfter Stelle, Nele Flechtner/Lukas Köpping auf dem 16. Platz.

In der Juniorenklasse wollten die besten 21 Paare Deutschlands ihr Können unter Beweis stellen. Leonie Stimper und Matteo Hielscher wirkten in der Vorrunde recht aufgeregt. Sie leisteten sich mehrere kleine Patzer, die einem so gestandenen Paar eigentlich nicht mehr unterlaufen sollten und die fast den Einzug in die nächste Runde gekostet hätten. In der Zwischenrunde jedoch fanden Stimper/Hielscher zu gewohnter Form und konnten mit einem technisch sauberen und mitreißenden Auftritt alle Wertungsrichter überzeugen.

Das neue Wertungssystem im Rock´n´Roll macht das Geschehen für die Zuschauer übersichtlicher und dadurch besonders spannend. Nach jeder Runde erfahren sie an einer Leinwand die aktuelle Platzierung und somit auch den Stand in der Qualifikation für das Finale. Das Königs Wusterhausener Paar sicherte sich den fünften Platz und zog damit in die Entscheidungsrunde ein. Vor dem Finale wurde noch einmal tief durchgeatmet und auch der richtigen Song ausgewählt. Stimper/Hielscher bewiesen dann viel Power und Ausdrucksstärke. Getanzt wurde nach der Platzierung in der Zwischenrunde, wobei dem bis dahin besten Paar der krönende Abschluss vorbehalten blieb.

Die „Take it easy“- Tanzsportler verdrängten alle vor ihnen gestarteten Konkurrenten, so dass sie nach ihrer Runde zunächst mal auf der „Sieger-Couch“ Platz nehmen konnten. Nach den folgenden drei Paare durften Stimper/Hielscher immer noch auf dem Ehrenplatz ausharren, wobei nach jeder Entscheidung von den Freunden und Vereinskameraden lautstark gejubelt wurde. Erst die Lippstädter Jennifer Schitz/Maxim Penner schafften es, die so lange Führenden von der Sieger-Couch zu verdrängen. Doch auch der zweite Meisterschaftsplatz bedeutete einen großartigen Erfolg.

Das A-Klassen-Paar Christin Heinrich und Stefan Parzentny musste schon im Vorfeld ständig neue Herausforderungen meistern. In den drei Wochen vor dem Meisterschaftsturnier konnten nur drei Trainingseinheiten absolviert werden, was gerade in der A-Klasse einfach zu wenig war. In Ingolstadt wurde die Tanzfläche aufgrund technischer Schwierigkeiten in die Ecke der Halle verlegt. Was für die ohnehin schon sehr nervösen Paare eine zusätzliche Umstellung bedeutete. Unter diesen Umständen boten die Königs Wusterhausener Rock’n’Roll-Sportler eine sehr gute Runde, und auch ihre Salti klappten in exzellenter Ausführung. Im sehr starken Konkurrenzfeld reichte es jedoch nicht für das Finale. Im Kreis der 14 besten deutschen A-Klassen-Paare belegten Heinrich/Parzentny den elften Platz.

Bei den Schülern konnten Marlene Martin und Carl Munder ihr Können am besten umsetzen und beweisen, dass sie in puncto Grundschritttechnik sowie Dynamik dazugelernt haben. Ihre Ausstrahlung sprach auch die Wertungsrichter an, doch mit Platz neun in der Zwischenrunde wurde das Finale ganz knapp verpasst.

Von Jana Steinwerth

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.