Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Svenja Wagner reißt sich die Bänder

Volleyball-Landesliga Svenja Wagner reißt sich die Bänder

„Ich habe gleich gemerkt, dass was Schlimmes in meinem Fuß passiert sein muss“, erzählt Svenja Wagner vom Volleyball-Landesligisten 1. VC Wildau, die sich beim Heimspiel gegen den SV Mühlenberg Strausberg schwer am rechten Knöchel verletzt hat.

Wildau 52.3260146 13.6265615
Google Map of 52.3260146,13.6265615
Wildau Mehr Infos
Nächster Artikel
Lüneburg war deutlich zu stark

Wird in dieser Saison keinen Punkt mehr bejubeln können: VC-Volleyballerin Svenja Wagner (Nr. 1).

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. „Ich habe gleich gemerkt, dass was Schlimmes in meinem Fuß passiert sein muss“, erzählt Svenja Wagner vom Volleyball-Landesligisten 1. VC Wildau, die sich beim Heimspiel gegen den SV Mühlenberg Strausberg schwer am rechten Knöchel verletzt hat. „Beim Blocken bin ich bei der Landung mit einer Gegnerin, die ebenfalls am Netz mit hochgegangen war, zusammengestoßen. Da muss es dann passiert sein, weil ich sofort einen stechenden Schmerz am Knöchel spürte“, erinnert sich die Zuspielerin, die schon angeschlagen in die wichtige Partie im Abstiegskampf gegangen war. „Bereits 14 Tage zuvor verletzte ich mich am selben Fuß. Eigentlich war die Blessur voll ausgeheilt und ich war vor dem Spiel gegen Strausberg auch beschwerdefrei und wollte dem Team in diesem für uns so wichtigen Match natürlich auch helfen“, so Wagner weiter. „In dieser Begegnung musste ich aber als Mittelblockerin ran, weil die eigentliche Spielerin auf dieser Position, Nithiah Srinivasan, aktuell in Indien weilt. Vielleicht hat deshalb die Abstimmung noch nicht so richtig gepasst und ich bin deshalb mit der Gegnerin kollidiert“, sagt die 21-Jährige weiter, die aktuell eine Ausbildung in Berlin zur Bürokauffrau absolviert. Für Wagner ist die Saison jedenfalls beendet, wie die festgestellte Diagnose des behandelnden Orthopäden bestätigt. Mit einem Bänderriss am rechten Sprunggelenk wird sie voraussichtlich drei bis vier Monate mit dem Volleyballsport pausieren müssen. Das ist unheimlich ärgerlich, findet auch VC-Coach Alexander Dehnst: „Es ist natürlich sehr schade, dass sich Svenja so schwer verletzt hat. Leider fehlt sie jetzt in den verbleibenden letzten Saisonpartien. Aber viel wichtiger ist, dass sie wieder voll gesund wird und uns in der neuen Saison mit alter Stärke wieder zur Verfügung steht.“ Bereits mit elf Jahren fing Wagner als Grundschülerin in der Erich-Kästner-Schule Königs Wusterhausen mit dem Volleyballsport an. „Damals kam Stützpunkttrainer Christian Lotsch zum Sportunterricht und sagte nur zu einigen Schülerinnen, `du kommst mit, du kommst mit…` und so war ich auf einmal Volleyballerin bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen“, erzählt die 1,74 m große VC-Spielerin mit einem deutlichen Lächeln im Gesicht. Im Sommer 2015 wechselte sie mit den anderen Mitspielerinnen aufgrund Spielermangels bei den Netzhoppers nach Wildau und fühlt sich dort sofort pudelwohl. „Wir sind beim 1. VC ein tolles Team, es macht mir wirklich viel Spaß in Wildau zu spielen“, so die leidenschaftliche Motorradfahrerin. Ein weiteres großes Hobby von Wagner, das sie neben dem Volleyball mit sehr viel Leidenschaft betreibt.

Von Oliver Schwandt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Dahme-Spreewald
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.