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Tie-Break-Sieg gegen Cottbus

Volleyball-Landesliga Süd Tie-Break-Sieg gegen Cottbus

Mit einer guten Vorbereitung und hoch motiviert ging es für die Landesliga-Volleyballerinnen des 1. VC Wildau in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten SV Mühlenberg Strausberg und gegen den Tabellenletzten SV Energie Cottbus IV. Im ersten Tagesmatch setzte sich der SV Mühlenberg Strausberg klar mit 3:0 gegen den SV Energie Cottbus IV durch.

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Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Zeigte ein gutes Spiel gegen den SV Energie Cottbus: Janika Szogs (l.).

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Mit einer guten Vorbereitung und hoch motiviert ging es für die Landesliga-Volleyballerinnen des 1. VC Wildau in eigener Halle gegen den Tabellenzweiten SV Mühlenberg Strausberg und gegen den Tabellenletzten SV Energie Cottbus IV. Im ersten Tagesmatch setzte sich der SV Mühlenberg Strausberg klar mit 3:0 gegen den SV Energie Cottbus IV durch.

Der 1. VC Wildau musste anschließend gegen den SV Mühlenberg Strausberg ans Netz. Der erste Satz verlief sehr ausgeglichen. Durch die guten Annahmen hatte Zuspielerin Julia Tischler viele Möglichkeiten, die Angreiferinnen aus Wildau variabel einzusetzen, die auch die Pässe gut verwerten konnten. Strausberg Mühlenberg hatte noch nicht so richtig ins Match gefunden. Zum Ende des Satzes legten sie jedoch den Schalter um, übernahmen die Führung und konnten den ersten Durchgang knapp mit 25:21 für sich verbuchen. Mit großem Elan ging der VC in den zweiten Satz. Bis Mitte des Durchganges waren beide Teams gleich auf, doch dann zog die Mannschaft von Trainer Alexander Dehnst mit einer sehr starken Aufschlagserie bis zum 25:13 durch. Mit viel Zuversicht und Spaß ging es dann in den dritten Satz. Schon nach den ersten zwei Spielpunkten musste die Begegnung verletzungsbedingt unterbrochen werden, weil sich VC-Mittelblockerin Svenja Wagner schwer am Sprunggelenk verletzte. Sie musste ins Krankenhaus gebracht werden. Schockiert und mit ungewohnter Aufstellung spielten ihre Teamkolleginnen noch einen starken und hartumkämpften Satz. Leider mussten sie sich am Ende mit 25:22 geschlagen geben. Trotz des Satzrückstandes von 2:1 griffen die Wildauer Damen im vierten Abschnitt noch einmal an. Dennoch verloren sie auch diesen durch eine erneute Schwächephase zum Ende hin, so dass sich der SV Mühlenberg Strausberg mit 3:1 durchsetzen konnte.

Das vermeintlich einfachere Match gegen den SVE Cottbus war für Coach Alexander Dehnst sowie für die Zuschauer mit sehr viel Nervenkitzel verbunden. Die ersten beiden Sätze wurden durch druckvolle Aufschläge von Anna Geike  und erfolgreichen Angriffen von Lisa Hörcher souverän mit 25:19 und 25:18 gewonnen. Es musste trotz der klaren Ergebnisse jedoch um jeden Ball gekämpft werden. Doch dann lagen die Nerven blank. Es fehlte nur noch ein Satz zum Sieg. Nach einem verschlafenen Start in den dritten Durchgang konnte der VC Wildau der Nachwuchsmannschaft aus Cottbus nur noch hinterhereilen. Zwischenzeitlich lag der VCW schon sechs Punkte zurück. Dann bekam die Heimmannschaft einen Lauf, doch zum Ende reichte der Spätstart nicht und der Satz musste mit 25:23 abgegeben werden. Leicht geknickt gingen die Damen aus Wildau in den vierten Abschnitt. Die Cottbuser Jugend sah ihre Chance, spielte hoch motiviert auf und gewann durch starken Einsatz mit 25:20. Somit musste der Tie Break über den Sieg entscheiden. Nach leichtem Rückstand für den VC rappelte sich dieser noch einmal auf und erkämpfte sich mit viel Konzentration und letzten Kräften den 15:13-Sieg.

„Es war eigentlich ein guter Spieltag. In dem ersten sehr starken Spiel gegen den Tabellenzweiten haben meine Damen gezeigt, dass sie nach dem Aufstieg zurecht in die Landesliga gehören und auch das Potenzial haben, um die ersten Plätze mitspielen zu können. Doch leider konnten sie die gezeigte Leistung nicht ganz ins zweite Spiel mitnehmen. Es war in den ersten beiden Sätzen zu merken, dass ihnen das erste Match in den Knochen steckte. Die Konzentration und die Ausdauer ließen zum Ende deutlich nach“, sagte Alexander Dehnst nach den beiden Begegnungen.

Von Christiane Berghaus

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