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Vom Vulkan zum stillen Genießer

Wildauer setzen sich gegen HSG Schlaubetal mit 26:18 durch Vom Vulkan zum stillen Genießer

In der ersten Halbzeit brodelte er noch wie ein Vulkan, griff auch zweimal zur grünen Karte, um in der Auszeit Dampf abzulassen. Doch am Ende strahlte Trainer Sven Brade über eine Klasseleistung und bekannte, dass es mal wieder Spaß richtig gemacht hätte. Seine Wildauer Handballer besiegten die Gäste von der HSG Schlaubetal mit 26:18 und verbesserten sich dank des dritten Heimsiegs in der Brandenburgliga auf den fünften Tabellenplatz.

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Wildau. „Dabei war von vornherein damit zu rechnen, dass es sehr mühsam wird“, räumte Brade ein und wies auf die Gründe, warum seine Spieler in puncto Mühsal noch ein bisschen nachhalfen: „Wir wirkten in der ersten Halbzeit noch nicht wie eine kompakte Mannschaft, und die Zweikämpfe wurden nicht entschlossen angenommen.“ Folglich konnten sich die Gastgeber zunächst auch keinen Vorteil verschaffen. Bestenfalls betrug ihr Vorsprung mal zwei Tore. Kurz vor der Pause gerieten die Wildauer gar noch in Rückstand. Worauf Fenske einen Siebenmeter zum 11:11-Ausgleich verwandelte, und der eingewechselte Torhüter Chambers 19 Sekunden vor der Pausensirene einen Schlaubetaler Strafwurf mit viel Routine und den Füßen abwehrte.

„Alberto spielte dann auch in der zweiten Halbzeit eine ganz wichtige Rolle“, strich Brade die Leistung seines Torhüters noch heraus. „Zudem zahlte sich die Umstellung im Innenblock aus. Es wurde kompakter gedeckt, und wir waren erfolgreicher im Gegenstoß.“

Bevor sich aber ein klarer Heimsieg abzeichnete, hatten die HSV-Handballer erhebliche Gegenwehr zu brechen. Bis Mitte der zweiten Halbzeit konnte von einer Vorentscheidung keine Rede sein. Zunächst legten die Gäste noch ein Tor vor. Nach dem 13:13-Ausgleich durch Homuth brachte Fenske die Wildauer dann mit 14:13 erstmals wieder in Führung. Chambers verblüffte nun Schlaubetaler und Zuschauer damit, dass er in brenzligen Situationen den Ball nicht schlechthin abwehrte, sondern einfach mal wegfing. Beim Siebenmeter in der 42.Minute war allerdings auch der kubanische Schlussmann machtlos, und HSG Schlaubetal kam noch mal auf 16:15 heran.

Doch die Wildauer waren nicht mehr aufzuhalten. Brands, Hohenstein, der nach einem Kreisspiel eine artistische Einlage gab, und Fenske, der einen Gegenstoß erfolgreich abschloss, bauten die Führung auf 19:15 aus (47.). Nachdem Ludwig in Unterzahl zum 21:16 erhöht, und sich auf der Gegenseite mal wieder Chambers den Ball gegriffen hatte, konnte dann die Wildauer Trainerbank das Spiel unaufgeregt genießen. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, um die Auswechselspieler aufs Parkett zu schicken.

Bei 23:16, das Hohenstein wiederum mit einem Kabinettstückchen vom Kreis erzielte, betrug der Abstand erstmals sieben Tore (55.). Die Gäste setzten alles daran, um nicht noch unter die Räder zu geraten. In der Schlussminute nutzte Ludwig, der sich neben Fenske als erfolgreichster Wildauer Angreifer auszeichnete, einen Konter zum 26:18-Endstand.

Von Rainer Rosenthal

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