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Wanderpokal mit Treue-Siegel

André Franke/Matthias Mohr gewinnen Marathon-Turnier Wanderpokal mit Treue-Siegel

Daniel Neumann/André Krause schienen drauf und dran, beim 777-Kugeln-Turnier den Wanderpokal endgültig in ihren Besitz zu bringen. Doch André Franke/Matthias Mohr machten ihnen auf der Königs Wusterhausener Kegelbahn einen Strich durch die Rechnung.

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André Franke (links) nimmt vom Vereinsvorsitzenden des MPSV 95 Olaf Stettnisch den Wanderpokal entgegen.

Quelle: Rainer Rosenthal

Königs Wusterhausen. „Es ist nun mal ein treues Stück“, schmunzelte Turnierleiter Uwe Johannsen. Das 20. 777-Kugeln-Turnier hatte zwar mehrere Rekorde zu bieten – Rekordergebnis, Rekordtemperaturen, Rekorddauer –, doch den vertrauten Wanderpokal können die Kegler des MPSV 95 Königs Wusterhausen auch im nächsten Jahr wieder aufs Präsentiertischchen stellen. André Franke von Union Oberschöneweide und sein Spandauer Teampartner Matthias Mohr schnappten den Vorjahressiegern Daniel Neumann/André Krause (beide Union Oberschöneweide) das gute Stück zunächst mal vor der Nase weg. Die 6014 Holz, die Franke/Mohr am frühen Sonnabendnachmittag vorlegten, konnte kein Paar mehr überbieten. Neumann/Krause, die das Marathonturnier bereits 2010, 2011, 2013 und 2014 gewonnen hatten, erreichten am Sonntagvormittag mit 5019 Holz zwar noch das zweitbeste Ergebnis, doch an den fünften Streich, der ihnen die Trophäe endgültig beschert hätte, war nach der phänomenalen Vorgabe aus dem ersten Durchgang nicht mehr zu denken.

Den dritten Turnierplatz sicherten sich zwei ehemalige Königs Wusterhausener MPSV-Kegler. Steffen Kuttig, der in diesem Jahr zum VKC Spandau gewechselt ist, und Sascha Beyse, der inzwischen für Mühlenwind Woldegk spielt, kamen auf 5901 Holz. Vierter wurden die Lokalmatadore Tino Lehmann/Rainer Kühn, die es auf 5843 Holz brachten.

„Wir sind selber erstaunt, dass bei diesen extremen Bedingungen so ein starkes Ergebnis gab“, bekannte André Franke. „Da zahlte sich aus, dass wir aufgrund des Meisterschaftstermins noch lange voll im Training standen. Schade, dass es jetzt in die Sommerpause geht.“ Während sich sein Teampartner Matthias Mohr am Sonnabendabend ein Konzerterlebnis gönnte, blieb Franke per Handy bestens über das Geschehen auf der Königs Wusterhausener Kegelbahn informiert. „Da war ich optimistisch, dass es für uns reichen könnte“, erklärte der mehrfache Europameister, der dann am Sonntag erwartungsvoll an den Wettkampfort zurückkehrte. „Nach unserem Ergebnis und bei den extremen Temperaturen hatten es Neumann/Krause wesentlich schwerer.“

„Es war schwer, aber nicht unmöglich“, räumte Daniel Neumann ein. „Doch ich habe im ersten Durchgang zu schlecht gespielt“. Neumann/Krause lagen dann auch nach den ersten 180 Wurf bereits 34 Holz hinter den späteren Turniersiegern, und im weiteren Wettkampfverlauf wurde der Abstand zur Berliner Konkurrenz immer größer. „Die beiden können ja auch kegeln. Diesmal war ihr Ergebnis einfach nicht zu toppen“, ergänzte Neumann.

„Da der Pokal immer noch keinen Besitzer hat, bleibt uns keine Wahl. Wir können nach dem Jubiläumsturnier nicht aufhören, werden auch im nächsten Jahr wieder unser Marathonturnier ausrichten“, erklärte der Königs Wusterhausener Vereinsvorsitzende Olaf Stettnisch. „Da wollen wir dann alles daran setzen, den Pokal endgültig zu holen“, blickte Neumann voraus. Doch auch Franke/Mohr, die nach 2009 zum zweiten Mal auf der Königs Wusterhausener Bahn erfolgreich waren, haben sich als Trophäenbesitzer ins Gespräch gebracht. Sie brauchen allerdings noch zwei Erfolge in Folge, oder drei Siege mit Unterbrechung. Auf jeden Fall aber dürfen sich die Gastgeber vom MPSV 95 sicher sein, dass ihr treues Stück im nächsten Jahr wieder zu ihnen zurückkehrt.

Von Rainer Rosenthal

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