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Wildau spielt gegen den PHC Wittenberge 30:30

Handball Wildau spielt gegen den PHC Wittenberge 30:30

Nachdem bei der Begegnung in Oranienburg nur ein 28:28-Unentschieden gelang und somit ein wichtiger Punkt gegen den Abstieg verloren ging, mussten die Handball-Männer des HSV Wildau am vergangenen Wochenende gegen den PHC Wittenberge unbedingt gewinnen, um weiterhin vom Klassenerhalt träumen zu können.

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HSV-Keeper Collin Winter (r.) pariert diesen Wurf von Gästespieler Christoph Böcker.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Nachdem bei der Begegnung in Oranienburg nur ein 28:28-Unentschieden gelang und somit ein wichtiger Punkt gegen den Abstieg verloren ging, mussten die Handball-Männer des HSV Wildau am vergangenen Wochenende gegen den PHC Wittenberge unbedingt gewinnen, um weiterhin vom Klassenerhalt träumen zu können. Leider konnte auch beim Heimspiel in eigener Halle vor gut 150 Zuschauern, darunter zahlreiche Fans aus der Elbestadt, ein Drei-Tore-Vorsprung am Ende nicht gehalten werden und nach dem enttäuschenden 30:30 stehen die Wildauer mit den Rücken zur Wand.

Nur mit einem Sieg beim SV Lok Rangsdorf im letzten Saisonspiel hätte man noch einen kleinen Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt, denn der SSV Falkensee dürfte beim gleichzeitig stattfindenden Auswärtsmatch in Wittenberge sicherlich keine Punkte mehr holen.

Alexander Poschiski, der auf der halbrechten Position Humberto Julien Lopez, der krankheitsbedingt passen musste, ersetzte, erzielte gleich mit dem ersten Angriff das 1:0. Sofort im Gegenzug gelang den Gästen der Ausgleich und gingen anschließend nach einem erfolglosen Angriffsversuch der Gastgeber mit 1:2 in Führung. Die Wildauer Deckung zeigte sich in der Anfangsphase überhaupt nicht gut sortiert. Die Wittenberger Rückraumspieler konnten immer wieder ihren Kreisspieler gut in Szene setzen oder fanden selbst die Lücken für einen Torwurf.

Auch Torwart Collin Winter konnte in der ersten Spielhälfte nicht an die guten Leistungen aus den letzten Partien anknüpfen. Maximilian Richter zum 5:5 und zwei Tore von Sebastian Kroll zum 6:6 und 7:6 brachten die letzte Wildauer Führung in der ersten Spielhälfte. Kurz vor den Seitenwechsel traf der für den angeschlagenen Jim Ludwig in das Spiel gekommene Robin Schulze zum 12:14, doch der letzte Angriff der PHC-Akteure konnte wieder einmal nicht unterbunden werden und so ging es beim Stand von 12:15 in die Kabinen.

Nach dem Wiederanpfiff verkürzte Maximilian Richter zum 13:15. Doch im weiteren Verlauf der Begegnung bestimmten die Gäste wieder das Spielgeschehen und setzten sich durch eine sehr konzentrierte Leistung beim Torabschluss bis auf 14:19 ab (43.).

Collin Winter funktionierte jetzt endlich und er konnte einige gute Paraden zeigen

Der Tabellenvorletzte wollte sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben und es begann die beste Phase der Wildauer. Collin Winter funktionierte jetzt endlich und er konnte einige gute Paraden zeigen und im Wildauer Angriff gelang den HSV-Akteuren auch wieder mehr Zählbares. Sebastian Kroll per Strafwurf zum 15:19, Alexander Poschinski aus dem Rückraum zum 16:19 und Steffen Löwendorf mit einer 1:1- Aktion im erweiterten Gegenstoß zum 17:19 brachten ihr Team wieder heran. Zwei weitere Treffer von Kroll brachten den ersten Ausgleich zum 21:21 für die Wildauer (52.). Nachwuchsspieler Juliano Pietrusky, der eine gute Vorstellung zeigte, traf zum 22:22 und konnte ein Anspiel von Köppen dann sogar anschließend zum 23:22-Führungstreffer nutzen.

Nun waren auch die zwei so wichtigen Pluspunkte im Bereich des Möglichen. Nach weiteren Toren von Pietrusky (28:26) und Löwendorf zum 29:26 betrug der Vorsprung erstmals drei Tore. Leider schlichen sich in der Folgezeit wieder wie so oft in dieser Saison kleine Unkonzentriertheiten ein, die viel leichte Ballgewinne für die Wittenberger bedeuteten. Diese wussten diese konsequent zu nutzen und so passierte, was nicht hätte passieren müssen. Vier Sekunden vor Spielende gelang den Gästen aus dem hohen Norden Brandenburgs auch noch der 30:30-Ausgleichstreffer.

„Basti Prieß hatte eine 100-prozentige Wurfquote und auch Patrick Cesla hat auf der Mittelposition klasse gespielt“

„Meine Jungs haben beim HSV Wildau eindrucksvoll bewiesen, dass sie bis zuletzt kämpfen können, da wir ohne vier Stammspieler angetreten sind. Dafür sind aber andere Akteure sehr gut in die Bresche gesprungen. Basti Prieß hatte eine 100-prozentige Wurfquote und auch Patrick Cesla hat auf der Mittelposition klasse gespielt“, analysierte PHC-Trainer Marcin Feliks das Match, der mit seinem Team durch den erreichten Punkt auch in der kommenden Saison in der Brandenburgliga vertreten sein wird.

Von Sven Brade

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