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Wildau überzeugt gegen Narva

Handball: Oberliga Ostsee-Spree (männliche Jugend B) Wildau überzeugt gegen Narva

HSV-Coach Sven Brade fiel nach dem Schlusspfiff total erschöpft auf seinen Stuhl und musste erst einmal tief durchatmen. Was seine B-Jugend beim völlig verdienten 25:20-Heimsieg gegen den Tabellenvierten SG Narva Berlin auf die Platte brachte, war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung, die zusätzlich mit sehr guten Spielzügen und herrlichen Toren gewürzt war.

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„Hier läuft alles professioneller ab“

Die B-Jugend vom HSV Wildau freut sich nach dem Abpfiff über den Heimsieg gegen Narva Berlin.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. HSV-Coach Sven Brade fiel nach dem Schlusspfiff total erschöpft auf seinen Stuhl und musste erst einmal tief durchatmen. Was seine B-Jugend beim völlig verdienten 25:20-Heimsieg gegen den Tabellenvierten SG Narva Berlin auf die Platte brachte, war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung, die zusätzlich mit sehr guten Spielzügen und herrlichen Toren gewürzt war. „Im Hinspiel wurden wir bei der klaren 15:31-Pleite förmlich aus der Halle `geschossen`. Diesmal nahmen meine Jungs beherzt den Kampf an und hielten gegen teilweise überhart agierende Hauptstädter (acht Zeitstrafen, zwei rote Karten) energisch dagegen. Meine Mannschaft hat wirklich gut gespielt, super gekämpft und sich dafür mit dem zweiten Saisonsieg total verdient belohnt“, so ein sichtlich erschöpfter HSV-Coach wenige Minuten nach dem Abpfiff einer sehr spannenden Ostsee-Spree-Liga-Partie. „Ein Lob geht auch an unsere Fans, die ihr Team immer wieder lautstark nach vorne gepeitscht hatten“, so Brade weiter. Die 100 Zuschauer in der Sporthalle im Wilderado, darunter etwa gut 30 aus Berlin, sahen eine Anfangsphase, die sehr durch Taktik bestimmt war.

Erst in der vierten Minute brachte Jan Ihle mit einem verwandelten Siebenmeter seine Farben in Führung. Nachdem HSV-Keeper Paul Prax einen Strafwurf erfolgreich entschärfte, waren die Gastgeber so richtig im Match drin und konnten bis auf 6:2 (Ihle) davonziehen. Aus unerklärlichen Gründen ließen die Wildauer mit einer sicheren Führung im Rücken in der Folgezeit die Zügel etwas schleifen, so dass Narva den Abstand bis zum Seitenwechsel auf 10:8 verkürzte.

In den zweiten 25 Minuten wog das Spiel hin und her. So richtig konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen (13:12, 34.). Nach 36 Minuten übernahmen die Gäste sogar erstmalig die Führung im Match (13:14). Trainer Brade reagierte sofort und appellierte in einer von ihm genommenen Auszeit noch einmal an sein Team sich nicht verrückt machen zu lassen und weiterhin konzentriert zu arbeiten. Mit Erfolg: Die HSV-Spieler schüttelten sich kurz und übernahmen in den restlichen 14 Minuten eindeutig die Szenerie auf der Platte. Besonders Jan-Henrik Masuch zerrte so richtig an den Ketten. Innerhalb von nur sechs Minuten drehte er die Partie mit fünf Toren aus der Distanz zum 23:17 (47.). In den letzten 180 Sekunden konnten die Gastgeber mit einer klugen und abgezockten Spielweise den verdienten 25:20-Sieg unter Dach und Fach bringen. „Auf diese Leistung lässt sich aufbauen“, resümierte Brade. Am besten schon am Donnerstag, 21. Januar, wenn der HSV erneut in eigener Halle um 17.30 Uhr den Tabellenzweiten Lausitzer HC Cottbus empfängt. „Das wird eine ganz schwere Kiste“, prognostiziert Sven Brade im Hinblick auf diese Begegnung.

Von Oliver Schwandt

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