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Wildauer haken Landespokal ab

Frauen scheitern in Finowfurt siebenmal vom Punkt Wildauer haken Landespokal ab

Das Kapitel Landespokal hat sich für den HSV Wildau in dieser Saison erledigt. Die Männer, die es in der Spielserie 2012/13 bis ins Finalturniers der vier besten Mannschaften geschafft hatten, schieden diesmal in der 3.Runde bei Rot-Weiß Werneuchen aus. Die Frauen, die zum Auftakt ein Freilos hatten, zogen in der 2. Runde beim Verbandsligisten Finowfurter SV mit 14:20 den Kürzeren und können sich nun ebenfalls ganz auf die Aufgaben in der Brandenburgliga konzentrieren.

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Wildau. Schon die Vorzeichen waren vor dem Pokalspiel in Finowfurt alles andere als verheißungsvoll. Die meisten Spielerinnen aus dem Brandenburgliga-Aufgebot standen wegen beruflicher Verpflichtungen oder aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nicht zur Verfügung. So sah sich Trainer Andreas Kroll gezwungen, sein Team mit Kandidatinnen aus der zweiten Wildauer Vertretung, die in der Kreisliga an letzter Stelle steht, aufzufüllen.

Wobei es nicht unmöglich gewesen wäre, die Besetzungsprobleme zu verkraften, zumal sich die aufgerückten Kreisliga-Spielerinnen redlich mühten, die Lücken zu schließen. Doch ganz abgesehen davon, dass unter den speziellen Voraussetzungen keine Glanzleistung zu erwarten war, scheiterten die Wildauer an schlechter Chancenverwertung und dürftiger Torausbeute. Sieben Siebenmeter blieben ungenutzt.
Die Misere begann gleich nach dem Anpfiff. Ein Finowfurter Foulspiel wurde mit Siebenmeter geahndet, doch landete der Ball nicht im Kasten. Es dauerte dann noch sieben Minuten, bis die Wildauerinnen zum ersten Mal ins Tor trafen, wobei sie auf 1:3 verkürzten.
Auch weiterhin konnte in der Offensive von Zusammenspiel keine Rede sein. Fehlabspiele und technische Fehler unterbrachen immer wieder die Angriffsversuche, so dass Torgefahr fast ausschließlich durch Einzelaktionen zustande kam. Doch auch diese Aktionen blieben meist erfolglos, und der Ballverlust beschwor Gegentreffer herauf. Wobei sich in der Abwehr rächte, dass zwischen den Spielerinnen aus dem ersten und aus dem zweiten Team nun mal die Abstimmung fehlte. Immerhin konnte Torhüterin Gaby Walter ihre Erfahrungen ausspielen und etliche gegnerische Angriffe abwehren.
Die Finowfurter Seite tat sich aber ebenfalls sehr schwer, und so lagen die Gäste nach 20 Minuten nur mit 3:5 zurück. In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit musste der HSV Wildauer allerdings fünf weitere Gegentreffer hinnehmen, und der Rückstand wuchs bis zur Pause auf 4:10.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte keine Mannschaft das Geschehen bestimmen. Die Finowfurterinnen zogen kurzzeitig mal auf acht Toren davon, die Wildauerinnen hielten bei allen Unzulänglichkeiten aber dagegen und verkürzten von 7:15 auf 13:18. So kam in der Schlussphase fast noch einmal Spannung auf. Doch vermochten es die HSV-Handballerinnen nicht mehr, das Finowfurter Weiterkommen in Frage zu stellen und unterlagen mit 20:14.

MAZ

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