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„Wir haben eine neue Generation Netzhoppers“

Volleyball „Wir haben eine neue Generation Netzhoppers“

Mittelblocker Paul Sprung spielt seit sechs Jahren für die Netzhoppers KW-Bestensee, der 25-Jährige hat erneut einen Vertrag für die Volleyball-Bundesliga unterschrieben. Im Interview spricht er darüber, warum er weiter bei den Netzhoppers bleibt und wie das Training bei den Brandenburgern derzeit aussieht.

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Am Ball geblieben für den Verein

Paul Sprung

Quelle: foto: Gerold Rebsch

Königs Wusterhausen. Mittelblocker Paul Sprung spielt seit sechs Jahren für die Netzhoppers KW-Bestensee, der 25-Jährige unterschrieb erneut einen Vertrag für die Volleyball-Bundesliga. Im Interview erzählt er, warum er weiter bei den Netzhoppers bleibt und wie das Training bei den Brandenburgern derzeit aussieht.

Sie sind seit 2010 im Verein und haben erneut einen Vertrag unterschrieben, obwohl Sie in den vergangenen Jahren immer wieder Angebote von anderen Vereinen hatten. Warum sind Sie bei den Netzhoppers geblieben?

Paul Sprung: Weil mir die Atmosphäre und das Umfeld immer sehr gefallen haben. Außerdem finde ich, dass die Netzhoppers einfach in die Volleyball-Bundesliga gehören. Hier haben immer wieder Spieler eine Chance bekommen, die woanders nicht ernst genommen wurden und nun Stützen in anderen Mannschaften geworden sind. Oder sich zumindest während ihrer beruflichen Ausbildung weiter im Volleyball beweisen durften. Und dies wollte und will ich weiter unterstützen.

Im März hatte das Team das letzte Spiel, vor zwei Wochen wurde offiziell das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Wie überbrückt ein Bundesliga-Spieler die lange Zeit zwischen der alten und neuen Saison?

Sprung: Wir trainieren meistens noch zwei Wochen nach dem letzten Saisonspiel weiter, um alles zu klären, was es so zu klären gibt, und dann ist Urlaub angesagt. Da das Ende einer Saison ja auch sehr stressig ist, braucht man auch eine Auszeit vom Volleyball. Die eigentliche Pause fülle ich mit Studium und Beach-Volleyball. Natürlich mache ich dann auch ordentlich Athletiktraining, da Grundlagen in Kraft und Ausdauer vor allem im Sommer gelegt werden sollten, damit man dann während der Saison davon profitieren kann. Aber vor allem habe ich viel Beach-Volleyball gespielt, da dann doch die Volleyball-Sucht bei mir durchkommt.

Sie studieren in Berlin Informationsmanagement und -technik. Wie kann man Profi-Volleyball und Studium miteinander vereinbaren?

Sprung: Leider nicht sehr gut, gerade durch den Abstiegskampf im vergangenen Jahr musste ich ein paar Kurse mehr absagen, als ich es geplant hatte. Da ich mir einen relativ kleinen Studiengang ausgesucht habe – eine Unterart der Informatik –, ist die Kurswahl leider nicht so flexibel wie in großen Studiengängen. Aber die Netzhoppers versuchen, mir genug Freiraum zu geben, um ein Studium neben dem Leben als Leistungssportler zu ermöglichen. Und man kommt am Ende in kleinen Schritten dem Abschluss näher – von Jahr zu Jahr, Kurs für Kurs.

Es ist schon ein paar Jahre her, dass Sie zur Nationalmannschaft eingeladen worden sind. Ist das wieder ein Ziel für die kommende Saison?

Sprung: Natürlich würde ich mich darüber freuen. Aber mein Ziel ist es sowieso, jedes Jahr besser zu werden und so gut zu spielen, wie es mir möglich ist. Sollte dies dann für eine Einladung reichen, umso besser.

Wie sehen die ersten Wochen der Saisonvorbereitung aus?

Sprung: Wir trainieren viel im athletischen Bereich mit unserem Athletikcoach Rainer Latzke und machen ein paar Laufeinheiten an den Bestenseer Seen. Headcoach Mirko macht mit uns dazu noch viel im Bereich der Grundtechnik, man muss sich erst einmal wieder an ‚Hallen‘-Technik gewöhnen. Auch das Kennenlernen der neuen Spieler steht im Vordergrund. Im September kommen die ersten Trainingsspiele, die das Ende des ersten Teils der Vorbereitung einleiten werden.

Interview: Matthias Penk

Von Matthias Penk

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