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Zittersieg für Red Dragons

1. Basketball-Regionalliga Nord Zittersieg für Red Dragons

Bereits am Donnerstagabend empfingen die Red Dragons Basketballer der WSG’81 Königs Wusterhausen den Tabellenletzten BBC Magdeburg in der 1. Regionalliga Nord. Das Team um Coach Piechucki reiste mit großen Erwartungen nach Königs Wusterhausen und konnte auf eine stetige Leistungssteigerung in den letzten Spielen verweisen.

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Maik Hasselberg (l.) und Felix Rathke nehmen einen BBC-Spieler in die Mangel.

Quelle: Oliver Schwandt

Königs Wusterhausen. Bereits am Donnerstagabend empfingen die Red Dragons Basketballer der WSG’81 Königs Wusterhausen den Tabellenletzten BBC Magdeburg in der 1. Regionalliga Nord. Das Team um Coach Piechucki reiste mit großen Erwartungen nach Königs Wusterhausen und konnte auf eine stetige Leistungssteigerung in den letzten Spielen verweisen. Gegen das ALBA Berlin Basketballteam fehlten nach Aussage von Magdeburg nur 100 Sekunden um das Spiel zu gewinnen. Bei der knappen 51:49-Niederlage fehlten diesmal den Elbestädtern, in einem ungewöhnlich sehr schwachen und punktearmen Spiel von beiden Seiten, nur knapp 1,2 Sekunden. „Das waren nicht die Magdeburger, gegen die wir das Hinmatch klar gewonnen hatten. Der BBC reiste mit einer komplett neuen Mannschaft, nicht ein einziger deutscher Spieler war dabei, an und zeigte ein starkes Spiel. Mit 27 Prozent (sonst 40 Prozent) hatten wir diesmal aber auch eine richtig schlechte Wurfquote zu verzeichnen. Aber im Endeffekt zählte nur der Sieg, der am Ende etwas glücklich zustande kam“, resümierte Dragons-Coach Dirk Stenke. Dass der anvisierte Sieg der Dragons nach einem teilweise soliden Vorsprung am Ende noch einmal arg in Bedrängnis geriet, zerrte an den Nerven aller Beteiligten. „Meinen Jungs passte das Wochenspiel so gar nicht in den gewohnten Rhythmus“, so Stenke weiter.

Dass den 50 Zuschauern ein punktearmes Match bevorstand, hatten diese bereits in den ersten Spielminuten wahrgenommen. Erst in der 3. Minute eröffnete Noha Pascual mit einem Distanzwurf die Partie und leitete den 0:8-Start für die Gäste ein. Den Startschuss für die Dragons gab Kapitän Felix Rathke ebenfalls aus der Distanz (3:8, 5.). In den folgenden Minuten plätscherte das Spiel vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen, der BBC führte nach dem ersten Viertel mit 14:16. In den zweiten 10 Minuten nahmen die Dragons endlich das Zepter in die Hand. Während Magdeburg den Weg unter den Korb gut verstellte, überwanden Bloch, Jackson, Rathke und Toroman die Verteidigung zielgenau aus der Distanz zu einer verdienten 30:24-Halbzeitführung. Nach der Pause trug sich auch Marcel Stölzel, der den Dragons als Spieler der 2. Herren temporär aushilft, in die Liste der erfolgreichen Dreier-Schützen ein. Alexander Pankonin sorgte, als erfolgreicher Akteur aus der Nahdistanz, mit seinem Korbleger zur 42:29-Führung zwischenzeitlich für klare Verhältnisse in der Paul-Dinter-Halle (26.).

Mit einem Zehn-Punkte-Vorsprung starteten die Gastgeber in das Schlussviertel. In den folgenden sieben Minuten gelang den Dragons unterm Korb überhaupt nichts mehr. Tyshawn Lamar Bell (12 Punkte) und Jandell Hersisia (8) nutzen diese Chance und verkürzten auf 44:40 (37.). Den folgenden Korbleger durch Alexander Pankonin nach Assist von Denis Toroman honorierten die Dragons- Fans lautstark mit einem euphorischen Aufschrei und bemerkten, dass ihr Team die Unterstützung des sechsten Mannes auf der Platte dringend brauchte. Nachdem erneut Bell und Arabadzhiyski zum 42:44 trafen (37.), wurde der Drei-Punkte-Treffer von Toroman zum 44:49 nicht minder durch die Dragons-Fans bejubelt. Die Stimmung erreichte jedoch so richtig ihren Höhepunkt, als es den Gastgebern 50 Sekunden vor dem Spielende gelang, auf 49:49 auszugleichen. Taktisch setzten beide Coaches ihre verbleibenden Auszeiten ein. Shelton Jackson durfte nach einem Foul von Tyshawn Bell noch einmal an die Freiwurflinie. Das Scoreboard verwies auf 1,2 Sekunden verbleibende Spielzeit. Nach erfolgreichem erstem Wurf wollte Jackson den zweiten verlegen, um die Spielzeit laufen zu lassen. Dieser fand jedoch auch den Weg in den Korb zum 51:49. Es durfte zu Recht angenommen werden, dass die Red Dragons froh darüber waren, dass das Spiel beendet war, nachdem ein letzter Distanzwurf von Noha Pascual zum Glück sein Ziel verfehlte.

Um die erfolgreiche Siegesserie von derzeit vier Heimspielen in Folge weiter auszubauen, werden und müssen die Red Dragons Königs Wusterhausen am 30. Januar gegen ALBA Berlin Basketballteam ein gänzlich anderes Gesicht aufsetzen. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Paul-Dinter-Halle.

Von Norman Grätz

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