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Zwei Spanier verstärken den HSV Wildau

Handball-Brandenburgliga Zwei Spanier verstärken den HSV Wildau

Vom spanischen Club Sant Vicenc Barcelona, wo er sehr erfolgreich als Nachwuchstrainer arbeitete, wechselte Gerard Mwanjele Marti ins Dahmeland. „Ich wollte in Deutschland eine neue Herausforderung annehmen, die ich in Wildau, so glaube ich, gefunden habe“, sagte der 33-Jährige.

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Der ehemalige Co-Trainer Patrick Hohenstein zusammen mit den beiden spanischen Neuzugängen Izan Alonso Berlanga und Gerard Mwanjele Marti (v. r. n. l.) vor der Heimspielstätte des HSV Wildau.

Quelle: Oliver Schwandt

Wildau. Nach einer Saison als Co-Trainer des Handball-Brandenburgligisten HSV Wildau kehrt Patrick Hohenstein wieder auf die Platte zurück. „Mein Kreuzbandriss ist komplett verheilt, jetzt möchte ich wieder spielen“, sagte der Spieler, der seit zwölf Monaten keine einzige Begegnung mehr für den HSV Wildau bestritten hat.

Für Hohenstein konnten die Offiziellen des Vereins jedoch hochkarätigen Ersatz verpflichten. Vom spanischen Club Sant Vicenc Barcelona, wo er sehr erfolgreich als Nachwuchstrainer arbeitete, wechselte Gerard Mwanjele Marti ins Dahmeland. „Ich wollte in Deutschland eine neue Herausforderung annehmen, die ich in Wildau, so glaube ich, gefunden habe“, sagte der 33-Jährige, der gleich noch einen Nachwuchsspieler aus seinem ehemaligen Verein mitbrachte. Mit dem 17-jährigen Izan Alonso Berlanga bekommen die A-Junioren einen sehr gut ausgebildeten Handballspieler, der sogar schon bei den Füchsen Berlin im Gespräch war.

„Er wird sicherlich auch bei mir seine Einsatzzeiten bekommen“

„Izan wurde gesagt, er soll erst einmal bei einem Verein in Brandenburg Spielpraxis sammeln, um den Handball in Deutschland besser kennenzulernen. Da wir für unsere gute Nachwuchsarbeit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind, hat er sich für den HSV entschieden“, so Männercoach Sven Brade, der den Spanier Stück für Stück in seinem Team integrieren möchte. „Er wird sicherlich auch bei mir seine Einsatzzeiten bekommen“, kündigte Brade an.

Von der Zusammenarbeit mit Marti verspricht sich der HSV-Trainer sehr viel. „Ich denke, Gerard kann durch seine Erfahrung sicherlich neue Impulse bei der Trainingsarbeit setzen. Wir können von ihm auch neue Methoden kennenlernen, die uns bestimm weiterhelfen werden.“ Nicht nur im Männerbereich wird Marti arbeiten, sondern er soll in naher Zukunft die A-Junioren in der Ostsee-Spree-Liga coachen.

„Guten Tag und auf Wiedersehen kann ich schon problemlos sagen“

„Das wird erst passieren, wenn ich die deutsche Sprache besser sprechen kann“, so der Katalane, „zusammen mit Izan habe ich täglich drei Stunden Deutschunterricht in Berlin, wo wir zurzeit auch wohnen. Aktuell verständige ich mich mit Sven und den Spielern aus einem Mix aus Englisch und Spanisch. Guten Tag und auf Wiedersehen kann ich schon problemlos sagen“, so Marti mit einem Lächeln im Gesicht. In naher Zukunft ist es zudem geplant, für beide Spanier eine Wohnung in Wildau zu besorgen. „Wir durchstöbern gerade den Immobilienmarkt, um was besseres für sie in Hallennähe zu finden“, erzählte Brade, „die ständige Pendelei zwischen Berlin und Wildau ist für Gerard und Izan doch nicht als Dauerlösung angedacht.“

Von Oliver Schwandt

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