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Final-Four-Turnier in der MBS-Arena

Handball-Landespokal Final-Four-Turnier in der MBS-Arena

Am Wochenende wird in der Potsdamer MBS-Arena der Brandenburger Pokalsieger im Handball ermittelt. Dabei trifft im Hablfinale Außenseiter HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf auf den Pokalverteidiger Grün-Weiß Werder.

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Florian Schugardt (l.) im Werder-Trikot.

Quelle: foto: heiko Roth

Potsdam. Vor dem Final-Four-Turnier im Handball-Landespokal am Wochenende in Potsdam macht so manches wilde Gerücht über das Personal der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf die Runde. Dass der Brandenburgligist mit den ehemaligen Potsdamer Zweitligaspielern Viktor Pohlack und Pawel Kaniowski gegen den Titelverteidiger Grün-Weiß Werder (Samstag, 18 Uhr) auflaufen könnte, hieß es. „Da ist absolut nix dran. Wir haben mal rumgesponnen. Aber wir werden mit der Mannschaft antreten, die immer spielt“, bekräftigt Teltow/Ruhlsdorfs Enrico Bolduan. „Für die Jungs ist das ein Riesen-Highlight in der MBS-Arena zu spielen. Da wäre es auch unfair, den anderen Spielern gegenüber, wenn sie plötzlich auf der Bank sitzen.“ Er bestätigt zwar, dass Pohlack beim Training war – allerdings nur zum Fußballspielen.

Dabei ist Rückraumspieler Bolduan (34) selbst zweitligaerfahren: Vier Saisons spielte er für den VfL Potsdam in der zweithöchsten Spielklasse, 14 Jahre trug er das Trikot der Adler. Im Sommer 2013 wechselte er zu Teltow/Ruhlsdorf, damals Verbandsligist. In der ersten Saison gelang direkt der Aufstieg in die Brandenburgliga.

Bolduan und Urban spielen bei Teltow/Ruhlsdorf

Vor der Saison lotste er dann seinen ehemaligen Potsdamer Weggefährten Alexander Urban nach Teltow, der zuletzt zwei Jahre für den Drittligisten Oranienburger HC auflief. „Er meinte, er will nach der Handball-Zeit Laufen gehen. Da meinte ich: Das kannst du auch bei uns. Da kriegst du auch noch einen Ball, dann macht das auch Spaß“, erzählt Bolduan.

Aus dem Spaß wurde der Einzug ins Final-Four-Turnier im Pokal. „Das ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte“, sagt Urban. Der 36-jährige Kreisläufer erklärt: „Es war auch ein bisschen Losglück dabei. Wir hatten entweder Gegner aus unserer Liga oder darunter.“

Werder will wieder den Pokal

Das Glück bei den Losen verließ die HSG beim Final-Four allerdings, Werder führt die Oberliga-Tabelle an. „Das kann schnell täuschen. Man sieht ja, welche Klassespieler dort spielen. Wir werden Teltow nicht unterschätzen“, sagt Florian Schugardt, der vor der Saison von Potsdam nach Werder wechselte und aus seiner VfL-Zeit das Duo Bolduan/Urban bestens kennt. Während sich das Werder-Team aus vielen jungen Spielern zusammensetzt, ist bei Teltow/Ruhlsdorf meist die Generation Ü30 auf der Platte, Keeper Rainer Bache ist 54 Jahre alt.

Das zweite Halbfinale bestreiten am Samstag die beiden Oberligisten Ludwigsfelder HC und Grünheider SV (16 Uhr). Zuvor treffen bei den Frauen die HSG Fredersdorf/Petershagen und MTV 1860 Altlandsberg (12 Uhr) sowie der Frankfurter HC und der SV Lok Rangsdorf (14 Uhr) aufeinander. Die Finals sind am Sonntag um 13.30 Uhr (Frauen) und 16 Uhr (Männer) angesetzt.

Von Stephan Henke

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