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Attraktive Spiele in der 2. Pokalrunde

SG Westhavelland scheidet aus dem Handballlandespokal aus Attraktive Spiele in der 2. Pokalrunde

Sieben haben ordentlich gespielt und in beiden Spielen ihre Möglichkeiten gehabt die Partie jeweils für sich zu entscheiden. Am Ende hat es für die Handballer der SG Westhavelland jedoch nicht gereicht um ins Final Four, am 12./13. Dezember, in Potsdam einzuziehen.

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Leon Herrmann (mit Ball) zeigte eine beherzte Leistung.

Premnitz. Am Sonnabend war die erste Männermannschaft der SG Westhavelland Ausrichter eines HVB-Pokal-Turniers, bei dem sich der Sieger bereits für das Final-Four im Dezember qualifizieren konnte. Nachdem man die erste Runde relativ überraschend als Sieger überstehen konnte, ging man diesmal als Teilnehmer aus der niedrigsten Liga ins Rennen. Mit dem HC Bad Liebenwerda, der HSG RSV Teltow-Ruhlsdorf und dem PHC Wittenberge standen dem Verbandsligisten nur Brandenburgligisten gegenüber. Gespielt wurde zweimal 20 Minuten.

Im Spiel Bad Liebenwerda gegen Wittenberge entwickelte sich eine einseitige Partie. Die körperlich überlegenen Prignitzer waren den Gästen aus Südbrandenburg auch spielerisch deutlich überlegen. Deutlich setzte sich Wittenberge mit 22:14 durch.

Die SG, die wieder einmal nur mit neun Mann antrat, wollte gegen den Favoriten aus Teltow auf jeden Fall eine ordentliche Leistung zeigen. Wieder startete man mit zwei 17-Jährigen in der Startaufstellung. Nach einem ausgeglichenen Beginn (2:2; 6.) zeigte sich allerdings die spielerische Überlegenheit der Gäste. Nach und nach spiegelte sich das auch auf der Anzeigetafel wider. Nach 15 Minuten führte Teltow mit 7:4. Doch wie so oft kämpfte die SG und gab sich nicht geschlagen. Bis zur Halbzeit konnte man Teltower Nachlässigkeiten nutzen und ging mit einem 7:9-Rückstand in die Halbzeit.

In die zweite Hälfte startete die Reckzeh-Truppe gut und schnupperte mehrmals am Ausgleich. Durch eine couragierte Vorstellung der SG blieb das Spiel offen. In der 33. Minute gelang dann der Ausgleich und kurz danach sogar die Führung (16:15). Plötzlich war alles möglich, doch Teltow nutzte die größere Erfahrung und Nachlässigkeiten der SG, um das Zepter wieder in die Hand zu nehmen. Am Ende siegte Teltow nicht unverdient, aber doch ein wenig glücklich mit 21:18. Hervorzuheben war eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem gut aufgelegten René Nicpon im SG-Tor.

Somit war klar, Teltow und Wittenberge spielten um den Einzug ins Final-Four, die SG und Bad Liebenwerda um die goldene Ananas.

Trotzdem war die SG motiviert, wenigstens dieses Spiel noch zu gewinnen. Entsprechend schwor Peter Reckzeh seine Mannschaft ein, sich mit einer ordentlichen Leistung aus dem Pokal zu verabschieden. Das Entscheidende für ihn war, dass es der SG gelingt, das Konterspiel der Gäste zu unterbinden und sie in den Positionsangriff zu zwingen. Von Beginn an war zu erkennen, dass die Westhavelländer den Sieg wollten. Zu schwach agierten die Südbrandenburger. So führte die SG in der 15. Minute mit 8:3. Bis zum Ende der ersten Halbzeit leistete man sich allerdings noch einige Nachlässigkeiten, die die Gäste nutzen konnten. Die Seiten wurden beim Stand von 9:6 gewechselt. Man war auf einem guten Weg, dieses Spiel zu gewinnen und dabei weitestgehend zu überzeugen.

Doch es gelang der SG nicht, an die erste Halbzeit anzuschließen. Völlig zerfahren startete man in die zweite Halbzeit, was Bad Liebenwerda nutzte, um mit einfachen Toren die Führung zu übernehmen. Die offensive Deckung der Gäste führte dazu, dass die SG komplett den Faden verlor und fast zehn Minuten nicht in der Lage war, ein Tor zu erzielen. In der 30. Minute erlöste Fabian Woizick seine Mannschaft mit seinem Treffer zum 10:11. Dennoch, mit einer unerklärlichen Leistung musste man sich den Gästen ergeben. Das SG-Spiel bestand nur noch aus erfolglosen Einzelaktionen. Die Gäste nutzten das und gewannen dieses Spiel mit 17:13.

Peter Reckzeh war sichtlich bedient. Nicht dass seine Mannschaft verloren hat, sondern wie sie verloren hat, war zu kritisieren. Man hat nach drei guten Halbzeiten das Handballspielen in der vierten völlig eingestellt und das ist inakzeptabel. Er hofft, dass das ein Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt war.

Im Finale um den Einzug ins Final-Four standen sich Teltow und Wittenberge gegenüber. Dabei entwickelte sich ein spannendes Spiel, welches Teltow am Ende verdient mit 25:20 gewann.

Dass die SG am Ende erfolglos blieb, sollten die Spieler schnell vergessen und sich an die drei ordentlichen Halbzeiten erinnern, wenn es kommende Woche nach Eberswalde geht.

Von Mirko Schulz

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