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Bei den SG-Männern wird wieder mächtig geschwitzt

SG Westhavelland – Handball Bei den SG-Männern wird wieder mächtig geschwitzt

Mit kleinem Kader starten die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland in die neue Saison. Ein knüppelharte Vorbereitung und ein Neuzugang machen SG-Trainer Kevin Melzer aber Hoffnung.

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Bei den Westhavelland-Handballern stehen derzeit viele Kraftübungen im Trainingsplan.

Quelle: Christoph Laak

Premnitz. Es wird gesprungen, gesprintet und gestemmt. Die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland haben derzeit ein straffes Trainingsprogramm zu absolvieren.

SG-Trainer Kevin Melzer bittet seine Mannschaft derzeit zweimal wöchentlich zu Konditions- und Krafteinheiten. „Wir haben wieder nur einen eng bemessenen Kader, da müssen die Jungs richtig fit sein. Außerdem beugen wir so auch Verletzungen vor“, verrät der SG-Trainer das harte Training. Nachdem Fabian Wilke und Stefan Köpke die Schuhe nach der abgelaufenen Saison an den Nagel gehangen hatten, ist der Kader auf elf Spieler zusammen geschmolzen. „Das wird natürlich schwierig, aber ich hoffe auch darauf, dass wieder der eine oder andere ältere Spieler zumindest bei den Heimspielen aushilft“, weiß Melzer, dass er nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Mut macht, dass sich mit dem 28-jährigen Denny Hupka ein Spieler der SG angeschlossen hat, der bereits früher für den TSV Chemie Premnitz gespielt hat. Von ihm verspricht sich der Trainer eine Menge. „Denny wird uns im Rückraum verstärken. Er ist eine weitere Alternative für die Mitte- und Halblinks-Position. Er kann für einfache Tore sorgen, aber das Spiel auch gestalten. Ich hoffe, dass er das Spiel über den Kreis, das zuletzt hauptsächlich von Stefan Köpke initiiert wurde, ankurbelt.“

Seit sechs Wochen sind die SG-Männer nun schon im Training, den Ball haben sie noch nicht oft in der Hand gehabt. „Das wird jetzt langsam passieren. Die Grundlagen wurden gelegt, jetzt können wir das Spielerische in Angriff nehmen“, so der SG-Übungsleiter, der mit der bisherigen Vorbereitung sehr zufrieden ist. „Die Jungs haben richtig gut mitgezogen, die Beteiligung war gut.“ Vorbereitungsspiele wird die SG aber nicht bestreiten. Einzig das Westhavelland-Turnier, welches traditionell am letzten August-Wochenende stattfindet, dient der Spielpraxis. „Wir trainieren donnerstags in Rathenow immer mit den Oldies. Da können wir immer ein richtiges Spiel gegeneinander machen, das sollte reichen“, verrät Kevin Melzer, der auch das Pokalturnier am 9. September gegen Fredersdorf, Bad Freienwalde und Wusterwitz als Spiele mit Testspielcharakter ansieht. „Wir sind als Landesligist der klare Außenseiter. Insofern sollte es bei diesem Turnier darum gehen, sich weiter für die Liga einzuspielen.“

Für die Liga hat sich die Mannschaft, trotz dünner Personaldecke, wieder einiges vorgenommen. „Wir wollen ins obere Drittel der Tabelle. Ein Platz unter den ersten drei Mannschaften wäre schön, ist aber kein Muss“, formuliert der Trainer die Ziele. Dabei möchte er vor allem wieder auf schnellen Handball setzen, der auf einer stabilen Abwehr mit guten Torhütern dahinter basieren soll. „Die Jungs haben die Luft für 60 Minuten, auch in der letzten Saison haben wir dadurch viele Spiele gewonnen“, sagt Melzer, der darauf baut, dass seine Mannschaft auch in der anstehenden Spielzeit wieder auf die bewährte Heimstärke bauen kann.

Von Christoph Laak

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