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Das Quäntchen Glück hat gefehlt

SG Westhavelland verliert bei Blau-Weiß Wusterwitz mit 24:26 Das Quäntchen Glück hat gefehlt

Die Handballer der SG Westhavelland haben nach vier Erfolgen in Serie mal wieder eine Niederlage hinnehmen müssen. Im Derby gegen Wusterwitz unterlag die Reckzeh-Truppe denkbar knapp. Am Ende fehlten nur Kleinigkeiten, um den möglichen Punkt mit nach Hause zu bringen.

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Daniel Zarbock (r.) erzielte in Wusterwitz drei Tore und musste viel in der Abwehr arbeiten.

Quelle: Marcus Alert

Wusterwitz. Am Sonnabend kam es in der Wusterwitzer Sporthalle zu einem Spiel zweier alter Bekannter. Zum Punktspiel in der Verbandsliga Nord trafen sich der SV Blau-Weiß Wusterwitz und die SG Westhavelland. Da beide Mannschaften ordentlich in die Saison gestartet waren, war es offen, wie dieses Spiel ausgehen sollte. Die SG wollte auf jeden Fall den positiven Trend fortsetzen, musste allerdings auf einige Spieler verzichten. Doch gerade in dieser Saison haben alle anderen eingesetzten Spieler gute Leistungen abgerufen, daran erinnerte Peter Reckzeh seine Mannschaft vor dem Spiel und forderte jeden auf, das zu wiederholen.

Mit einer ganz jungen Startaufstellung ging die SG ins Spiel. Mit Franz und Herrmann standen gleich zwei 17-Jährige auf dem Parkett. Doch gerade in den ersten zehn Minuten hatte die SG Probleme ins Spiel zu finden. Von Anfang an lief man einem Rückstand hinterher (1:4; 10.). Trotzdem agierten alle Spieler wieder einmal mit der richtigen Einstellung. In der Deckung stand man gut und konnte den Rückstand so schnell wieder ausgleichen (8:8; 20.). Nicht zufrieden war Reckzeh mit der Effektivität von außen. Hier ließ die SG an diesem Tag einfach zu viel liegen. Trotzdem war man im Spielverlauf mit Wusterwitz auf Augenhöhe. Bis zur Halbzeit konnte sich Wusterwitz mit 12:10 in Front bringen.

Reckzeh forderte noch einen Tick mehr Konzentration von seinen Spielern, denn häufig waren es Kleinigkeiten, die Wusterwitz den leichten Vorteil verschafften.

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer in Wusterwitz ein enges Spiel. In der 35. Minute glich die SG wieder aus (14:14). Dann kam es möglicherweise zu einer der Schlüsselszenen des Spiels. Stefan Köpke wurde regelrecht niedergestreckt, was die guten Schiedsrichter in dieser Situation leider übersahen und somit nicht ahndeten. Minutenlang wurde er behandelt und musste im Anschluss erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Somit fehlte er natürlich im Spielaufbau der SG. Wusterwitz konnte dies nutzen und setzte sich wieder mit 21:16 ab. Doch wieder gaben sich die Westhavelländer nicht geschlagen. Sie verkürzten noch einmal auf 21:19 (54.). Aber genau in dieser Phase schlichen sich kleine Nachlässigkeiten ein, die die Gastgeber nutzen konnten. So lief das Spiel in den letzten Minuten. Es gelang der SG nicht, den direkten Anschluss herzustellen. Auch die angeordnete Manndeckung sollte daran nichts ändern. Am Ende musste sich die SG nach einem sehr ausgeglichenen, engen Spiel als unglücklicher Verlierer geschlagen geben. Das Spiel endete mit 26:24 für Wusterwitz. Peter Reckzeh machte es kurz und knapp nach dem Spiel. Für ihn hat die glücklichere Mannschaft gewonnen. In einer spannenden Partie war er mit der Leistung seiner Spieler nicht unzufrieden. Es waren lediglich Kleinigkeiten, die am Ende entscheidend waren. Ein Unentschieden wäre sicher verdient gewesen. Trotzdem geht sein Blick optimistisch nach vorn, denn mit solch einer Leistung kann man kommende Woche gegen die zweite Vertretung des 1. VfL Potsdam antreten, ohne sich verstecken zu müssen.

Von Mirko Schulz

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