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Das schnellste Boot vom Hohennauener See

Der Rathenower Wassersportverein Segeln hatte zur Jahresabschlussregatta geladen Das schnellste Boot vom Hohennauener See

28 Boote nahmen an der Saisonabschlussregatta auf dem Hohennauerner See teil. Dabei kam es zu spannenden Wettfahrten mit knappen Ergebnissen.

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Philipp Gählert, Nele Falke und Jonas Gilde (v.l.) gingen als jüngste Teilnehmer an den Start.

Quelle: foto: privat

Semlin. Die Wettfahrt um das Blaue Band bildete bei besten Segelbedingungen einen gelungenen Regattaabschluss für alle Bootsklassen des Hohennauener Sees. Der Rathenower Wassersportverein richtete die beliebte Traditionsregatta aus und beendete mit der anspruchsvollen Langstreckenwettfahrt die Regattasaison 2015. Insgesamt gingen 28 Boote an den Start, in der Hoffnung, das schnellste Boot des Sees zu werden. Die Erwartungen sind bei allen Teilnehmern stets groß, gelten doch alle Schiffe als Konkurrenten, egal welcher Bootsklasse sie angehören.

Bei 2-3 Windstärken schickte Wettfahrtleiter Andreas Niemann um 14 Uhr zuerst die Senioren-Boote auf den großen Kurs. Im Anschluss erfolgte der Start für die Kinder und Jugendlichen in der Bootsklasse Optimist, die einen kleineren Kurs absegeln mussten. Im Teilnehmerfeld auf dem großen Kurs sah man sieben O-Jollen, sechs 15er Jollenkreuzer, ein 20er Jollenkreuzer, drei Stahl 20er Jollenkreuzer, fünf XY-Jollen, ein Folke Boot, eine Hanse-Jolle, einen 420er sowie eine Yoxi-Jolle.

Nach erfolgreichem Start ging es vom Start zur ersten Bahnmarke, der Tonne eins, um das Können der Segler auf einer kurzen Kreuz zu testen. Von da an führte der Kurs die Teilnehmer in Richtung Hohennauen, wo die zweite Wendemarke lag. Schon früh übernahm der 15er Jollenkreuzer von Marc Müller und Jeanine Ebers die Führung und konnte sich im Verlauf der Regatta weiter absetzen. Dahinter blieb es zwischen mehreren Olympia-Jollen und 15er Jollenkreuzern sowie dem 20er Jollenkreuzer spannend. Von Tonne zwei ging es dann Richtung Ferchesar. Marc Müller und Jeanine Ebers konnten ihren Vorsprung verteidigen und ließen sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Nach etwa anderthalb Stunden überquerten sie die Ziellinie, die vor Semlin lag. Marc Müller gewann damit zum dritten Mal in Folge das Blaue Band, in diesem Jahr jedoch mit einem anderen Boot und anderem Vorschoter.

Den zweiten Platz sicherte sich auch ein 15er Jollenkreuzer mit Henning Schelle und Claudia Behncke vom Rathenower Segel Club an Bord. Das Podest komplettierte der einzige 20er Jollenkreuzer von Uwe Wenzel, Christoph Richard und Ralf Augustin. Den vierten Platz erreichte Matthias Schmidt auf der O-Jolle und wurde damit bestes Einhandboot. Ihm folgten Falko Hinneburg und Dieter Falke (beide O-Jolle). Da beim Blauen Band alle Bootsklassen denselben Kurs absolvieren, dauerte es noch eine Weile bis alle Boote die Ziellinie überqueren konnten.

Auf dem kleinen Kurs konnte sich im Optimist Jonas Gilde, vor Nele Falke und Phillip Gählert durchsetzen. Der Kurs führte nach einer kurzen Startkreuz in Richtung Hohennauen und anschließend zurück nach Semlin.

Bei der anschließenden Siegerehrung erhielt das schnellste Boot vom See den Wanderpokal zum Blauen Band des Hohennauener Sees. Für alle anderen Teilnehmer gab es traditionell als Erinnerung kleine „Blaue Bänder.“ Das abschließende gemeinsame Grillen und Beisammensein stellte das Ende der diesjährigen Regattasaison 2015 in Semlin dar. Bereits am 3. Oktober folgt das gemeinsame Absegeln der Segelvereine. Für einige Segler des Rathenower Wassersportvereins geht es jedoch im Oktober noch zur Qualifikation für die 2. Segelbundesliga nach Glücksburg.

Ein großer Dank gilt der Wettfahrtleitung um Andreas Niemann sowie allen Helfern auf Wasser und an Land.

Von Jonas Schmidt

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