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Der Bann ist gebrochen

SG Westhavelland erkämpft 31:29-Sieg gegen Grünheide II Der Bann ist gebrochen

Am Sonnabend bestritt die 1. Mannschaft der SG Westhavelland gegen die 2. Vertretung des Grünheider SV   das vierte Punktspiel in der Verbandsliga Nord und konnte sich am Ende über ihren ersten Saisonsieg freuen.

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Die SG Westhavelland I feierte am Sonnabend ihren ersten Saisonsieg.

Quelle: Heike Wilisch

Premnitz. Am Sonnabend bestritt die 1. Mannschaft der SG Westhavelland das vierte Punktspiel in der Verbandsliga Nord. In Premnitz sollten gegen die 2. Vertretung des Grünheider SV nach drei Niederlagen in Folge endlich die ersten Punkte eingefahren werden. Dass das kein Selbstläufer wird war klar, zumal Grünheide als kampfstark bekannt ist. Außerdem fehlten auf SG-Seite mit Melzer und Zarbock zwei Rückraumspieler. Grund genug für Stefan Köpke, Jens Riedel zu aktivieren. Köpke forderte von allen die richtige Einstellung, um den eigenen Fans eine erfolgreiche Vorstellung zu bieten.

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Grünheide legte vor, die SG konnte ausgleichen. So stand es nach zehn Minuten 4:4. Doch die Zuschauer sahen spielerisch das gleiche Bild wie in den Begegnungen zuvor. Das SG-Spiel war fehlerbehaftet. Die Gastgeber leisteten sich viele Fehlabspiele und ließen reihenweise gute Möglichkeiten liegen. Das nutzten die Gäste nach und nach aus und setzten sich leicht ab. Nach 20 Minuten führten sie mit 6:9. In seiner Auszeit versuchte Stefan Köpke noch einmal, Ordnung in die Mannschaft zu bekommen, doch bis zur Halbzeit änderte sich nicht mehr viel. Grünheide führte mit 10:14.

Zehn Tore aus 29 Angriffen waren wieder einmal deutlich zu wenig. Hier musste die Mannschaft ansetzen. Köpke forderte von seinen Spielern, dass sie das langsame Spiel der Gäste viel öfter ausnutzen. Doch der richtige Ruck ging zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht durch die Mannschaft. Der Rückstand wurde zwar nicht größer, doch das war ja nicht das Ziel. Über die Spielstände 13:17 (35.), 18:22 (44.) stand es in der 49. Minute 20:24. Plötzlich erkannten die SG-Spieler den Ernst der Lage, sie kämpften und waren damit erfolgreich. Selbst mit drei Spielern gegen sechs in der 54. Minute konnte die SG den Gegner unter Druck setzen und den Rückstand verkürzen (24:26). Die Mannschaft war wieder im Spiel und die Gäste konnten nicht mehr zulegen. Tore von Hilgendorf und Riedel brachten 90 Sekunden vor Schluss den Ausgleich (29:29). Im Anschluss brachte Marius Dossow die SG in Führung (30:29). Auch die Manndeckung der Gäste brachte nichts mehr. Noch einmal traf Marius Dossow und machte so den 31:29-Heimsieg perfekt.

Die Freude war riesig, denn der Spielverlauf ließ über weite Strecken dieses Ende nicht erahnen. Die ersten Punkte sind eingefahren, das war für Stefan Köpke zunächst das Wichtigste. Mit einer ganz starken kämpferischen Einstellung in der Schlussphase des Spiels gelang es der SG, eine vielleicht schon verloren geglaubte Partie zu drehen. Bereits am Sonntag muss die SG Westhavelland nachlegen. Dann geht es zum Tabellenschlusslicht nach Templin.

SG: Wilke; Pitsch, Munk (1), Puhl, Dohrn, Hilgendorf (2), Beck, Riedel (8), Söchting (1), Fandry (3), Köpke (8), Woizick (6), Dossow (2)

 Von Mirko Schulz

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