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Doppelsieg zum Jahresende

Volleyball: Wassersuppe auf Platz drei in der Landesliga Doppelsieg zum Jahresende

Die Damen der LG Wassersuppe konnten die Hinrunde in der Landesliga Nord mit zwei gewonnenen Spielen abschließen. Beim Heimspiel in Rhinow konnten sowohl der VC Luckenwalder Engel als auch der VSV Havel Oranienburg II besiegt werden. In beiden Spielen mussten die Havelländerinnen dabei ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis stellen.

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Konzentriert und druckvoll präsentierten sich die Damen der LG Wassersuppe beim Heimspiel in der Rhinower Sporthalle.

Quelle: Norman Giese

Rhinow. Mit sechs Punkten starteten die Volleyballerinnen der LG Wassersuppe Ende September in die Saison der Landesliga Nord, mit sechs Punkten beendeten sie am vergangenen Samstag nun auch die Hinrunde. Beim ersten Heimspiel konnten sich die Damen von Trainer Oliver Barnick dabei in der Rhinower Sporthalle 3:0 gegen den VC Luckenwalder Engel und 3:1 gegen den VSV Havel Oranienburg II durchsetzen. Nach zehn von 21 Spielen rangiert die Mannschaft damit aktuell auf dem 3. Tabellenplatz.

Mit insgesamt 17 Punkten hat Wassersuppe nun schon mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie in der vergangenen Spielzeit. Damals landete man mit acht Punkten am Ende auf dem 7. Rang und konnte nur knapp die Liga halten. Im zweiten Jahr in der Landesliga präsentiert sich das Team nun deutlich stabiler. Insbesondere können sich Spielerinnen und Trainer in dieser Saison zumeist auf die Aufschlag- und Blockstärke verlassen.

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Zum letzten Spieltag der Hinrunde empfingen die Volleyballerinnen der LG Wassersuppe den VC Luckenwalder Engel und den VSV Havel Oranienburg II in Rhinow. Mit zwei Siegen verteidigten die Havelländerinnen den dritten Tabellenplatz in der Landesliga Nord.

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Spätes Comeback im zweiten Satz gegen Luckenwalde

Diese beiden Faktoren trugen auch am vergangenen Samstag wieder Früchte und sorgten für viele Punkte. Zudem stimmten Einsatz und Einstellung, anders als noch eine Woche zuvor, als man am Spitzenspieltag dem Tabellenführer VC Blau-Weiß Brandenburg I sowie dem Tabellenzweiten Motor Hennigsdorf jeweils mit 0:3 unterlegen war. Vor heimischem Publikum wollte man diese Leitsungen vergessen machen und den Abstand auf die Verfolger ein wenig vergrößern.

Zunächst ging es dabei ins Duell mit der jungen Mannschaft aus Luckenwalde, die vor dem Spieltag nur zwei Punkte hinter der LG Wassersuppe lag. Gegen das technisch gut ausgebildete Gastteam erwischte die Heimmannschaft einen guten Start. Souverän konnte der erste Satz mit 25:16 gewonnen werden. Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern dann ein ganz anderes Bild. Die LG hatte den Faden verloren und fand zunächst kein Mittel gegen die gut stehende Abwehr der Gäste. Schnell zog Luckenwalde einige Punkte davon. Diesem Rückstand rannten die Havelländerinnen lange hinterher, erst eine Auszeit beim Stand von 19:23 brachte die Wende. Anschließend gelang den Engeln nur noch ein Punkt und Wassersuppe sicherte sich den Satz im Endspurt mit 26:24. Nach einem 25:22 in Satz drei hieß es am Ende 3:0 für das Heimteam.

Von der Kreisklasse in die Landesliga

Das Dorf Wassersuppe hat zwar nur rund 100 Einwohner, gehört aber zu den sportlichsten Orten der Region.

Neben den Kutterruderern, die einige nationale und internationale Erfolge erzielen konnten, stellt Wassersuppe das hochklassigste Volleyballteam des Landkreises Havelland.

Nachdem die Mannschaft mehrere Jahre in Folge den Sieg in der Kreisklasse erringen konnte, meldete sie sich zur Saison 2013/14 erstmalig in der Landesklasse an.

Im ersten Jahr auf Landesebene gelang dabei gleich der Aufstieg in die Landesliga. Dort belegt das Team in der laufenden Saison derzeit den 3. Rang.

Zum Start der Rückrunde empfängt die LG Wassersuppe am 9. Januar 2016 ab 11 Uhr die Tabellennachbarn VC Angermünde (4.) und Motor Hennigsdorf (2.) in der Rhinower Sporthalle.

Mit sechs Punkten zur Weihnachtsfeier

Auch in der Partie gegen Oranienburg bereitete der zweite Satz den Damen aus Wassersuppe große Probleme. Nach gewonnenem ersten Durchgang (25:22) wollte nichts mehr richtig gelingen und so kam es nach einem deutlichen 12:25 zum Satzausgleich. Die zweite Auswahl des VSV Havel hatte durch den Satzgewinn Aufwind bekommen und bestimmte auch im dritten Satz zunächst das Geschehen. Nachdem Oranienburg erneut einen Vorsprung von mehreren Punkten erspielt hatte, startete die LG aber die zweite Aufholjagd des Tages. Plötzlich hatte man wieder die Kontrolle über das Spiel und wendete das Blatt zu seinen Gunsten. Der Gegner konnte sich von diesem Lauf nie wirklich erholen, so dass Wassersuppe nach den Sätzen drei (25:19) und vier (25:22) mit 3:1 als Sieger vom Feld ging.

Mit der vollen Punktausbeute von sechs Punkten festigte das Team von Trainer Barnick seinen Platz in der Tabelle. Mit dem Doppelsieg im Gepäck ließ man bei der anschließenden Weihnachtsfeier die gelungene Hinrunde Revue passieren.

Das Duell der Gastmannschaften entschied der VSV Havel Oranienburg II mit 3:1 für sich.

Von Norman Giese

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