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Ein wenig Glück bei den Pferden gefunden

Sportler aus dem Reitpark Dallgow bieten krebskranken Kindern einen erlebnisreichen Tag Ein wenig Glück bei den Pferden gefunden

Vier Stunden lang Abwechslung, vier Stunden lang Vergessen all des Leids. 16 Familien mit krebskranken Kindern, deren Zuhause normalerweise die Station 39 I der Berliner Charité ist, freuten sich über einen gelungenen Besuch am zweiten Tag des Pferdes im Reitpark Dallgow. Künftig soll dort in jedem Quartal eine solche Veranstaltung durchgeführt werden.

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Mit Freude und Begeisterung waren die Kinder bei den Reitern und ihren Pferden in Dallgow bei der Sache.

Quelle: Hansjürgen Wille

Dallgow-Döberitz. Leuchtende Augen, wohin man auch schaute. Vier Stunden lang Abwechslung, vier Stunden lang Vergessen all des Leids. 16 Familien mit ihren krebskranken Kindern, deren Zuhause normaler Weise die Station 39 I in der Berliner Charité ist, freuten sich über einen gelungenen Besuch am zweiten Tag des Pferdes im Reiterpark Dallgow. Ausgesprochen hatten die Einladung Caroline Friederike Weber, der Geschäftsführerin der Anlage, und Sammy Przestacki (18), eine der besten Nachwuchs-Springreiterinnen aus Brandenburg, die schon beim ersten Mal vor einem Jahr die Initiative ergriffen hatte.

Bettina Appel, die Prokuristin im Reitpark Dallgow, hieß zur Begrüßung bei Kaffee und Kuchen alle willkommen und sorgte mit ihrer ansprechenden Art dafür, dass schnell das Eis gebrochen war und sich die kleinen Mädchen und Jungen sehr wohl fühlten auf dem weitläufigen Hof zwischen all den Pferden und Reitern. Gestartet wurde mit einer Voltigier-Vorführung, für die Norman Krause und Sarah Winter vom LRV Spandau zuständig waren. Es folgten kleine Reiterspiele, Kutschfahrten und wer wollte, der durfte anschließend auch beim Putzen der Pferde helfen. Das Bemalen von Hufeisen setzte nach einem Mittagsimbiss schließlich den Schlusspunkt. Unterstützt wurde die Aktion durch Nicole Blisse, Jette Beyer, Sarah Kaiser und Claudia Winter, alles Reiterinnen, die in Dallgow ihre Pferde einstellen und ihre Vierbeiner gern zur Verfügung stellten.

„Unser Ziel ist es, nun in jedem Quartal solch eine Veranstaltung durchzuführen, weil man hautnah miterleben kann, mit welch großer Freude und Begeisterung diese Kinder bei der Sache sind, wie viel Spaß es ihnen macht und wie geschickt sie sich auf dem Pferd anstellen“, sagt Caroline Friederike Weber, selbst aktive Dressurreiterin. Dann sprach sie spontan die nächste Einladung aus, und zwar zum Besuch der Weihnachts-Gala am 6. Dezember, wo in der großen Reithalle ein buntes Programm ablaufen wird.

„Wir sind sehr dankbar, dass es Menschen gibt, die sich so toll engagieren“, meinte die Familie Kulling aus Hennigsdorf. „Da kommen die Kinder einmal auf ganz andere Gedanken, spüren ein nicht zu beschreibendes Glücksgefühl und lassen das tägliche Allerlei, das bestimmt nicht so angenehm und erbaulich ist, hinter sich.“ Peter Przestacki und Tochter Sammy versprachen, in der Vorweihnachtszeit ein Übriges zu tun und mit einem Sack voller Geschenke die Kinder im Virchow-Krankenhaus zu besuchen, so wie sie das schon vor Jahresfrist gemacht hatten.

Von Hansjürgen Wille

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