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Für den Kegelnachwuchs ist Brieselang eine Top-Adresse

Die Talente des Vereins bestimmen in fast allen Altersklasse das Niveau im Kreis und Land mit Für den Kegelnachwuchs ist Brieselang eine Top-Adresse

Die Kegler vom Brieselanger SV sind seit Jahren für ihre sehr gute Nachwuchsarbeit bekannt. Sogar schon zu deutschen Meistertitel haben es die Talente aus dem Verein gebracht. Bei den vergangenen Turnieren im Kreis- und Landesmaßstab haben die Mädchen und Jungen aus Brieselang wieder sehr viele hervorragende Ergebnisse erzielt.

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Die erfolgreichen Brieselanger Nachwuchskegler, hinten v.l.: Sophia Pasch, Morten Napiralla, Meaghan Hirsch, Helena Matzies, Amelie Schaafhausen. Vorn v.l.: Christopher Schendel, Leon-Pascal Köppen, Nils Blameusel, Sarah Lieske und Jessica Rust.

Quelle: FOTO: Privat

Brieselang. Beim zweiten Ranglistenturnier des havelländischen Kegelnachwuchses in Großwudicke zeigten die Mädchen und Jungen vom Brieselanger SV wieder einmal ihre Leistungsstärke. 100 Wurf bei der B-Jugend und 20 Wurf mehr für die A-Jugendlichen standen auf dem Programm. Bei der weiblichen Jugend A (14 bis 17 Jahre) setzte sich die Brieselangerin Sophia Pasch mit 855 Holz deutlich vor ihrer neuen Vereinskollegin Meaghan Hirsch (797) durch, die das Kegeln bei Motor Falkensee erlernte. In der weiblichen Jugend B (10 bis 13 Jahre) war das Teilnehmerfeld mit insgesamt elf Starterinnen aus Pessin, Großwudicke und Brieselang am stärksten besetzt. Dort konnten Helena Matzies (Fünfte mit 586 Holz), Amelie Schaafhausen (Vierte mit 609 Holz), Jessica Rust (Dritte mit 621 Holz) – alle aus Brieselang – und aus Großwudicke Lea-Sophie Dobozi als Zweite (661 Holz) den glanzvollen Sieg von Brieselangs Nationalspielerin Sarah Lieske mit dem neuen Bahnrekord von 667 Holz nie gefährden.

Einen Vierfach-Erfolg feierten die Jungs vom Brieselanger SV in der männlichen Jugend B. Nils Blameusel, der Jüngste im Bunde, konnte zwar mit 488 Holz als Vierter noch nicht ganz mithalten. Denn das folgende Trio verbesserte jeweils den Bahnrekord. Zunächst kam Landeskaderspieler Leon-Pascal Köppen auf 656 Holz. Er wurde von im Anschluss von Christopher Schendel mit 661 Holz überboten. Highlight waren aber dann die famosen 685 Holz von Morten Napiralla. Da konnten die Brieselanger Übungsleiter Marcel Daase und Enrico Krenz mit ihren Schützlingen sehr zufrieden sein. Bester Spieler bei der männlichen Jugend A wurde Phillip Schmidt von Motor Falkensee mit 858 Holz.

Leider zeigen nicht alle Kegelvereine im Havelland so viel Engagement und Leidenschaft bei der Nachwuchsarbeit wie die Brieselanger. In der Kreisstadt Rathenow ist diese inzwischen komplett zum Erliegen gekommen. Aus Nauen kommt schon seit Jahren keinerlei Lebenszeichen mehr in dieser Richtung. In Havellands größter Stadt Falkensee, in früheren Jahren dank Übungsleiter Edwin Weishaupt immer ein Aushängeschild als erfolgreiche Talentschmiede, werden die Kegler von den Stadtoberen seit geraumer Zeit mit haltlosen Versprechungen hingehalten.

Einen Tag nach dem Ranglistenturnier in Großwudicke war der Kegelnachwuchs aus dem Havelland zum Landesstützpunkt-Pokal nach Hennigsdorf eingeladen. Auch dort gab es aus Brieselanger Sicht allen Grund zur Freude, wobei die Starter in allen Altersklassen 120 Wertungswürfe absolvierten. A-Jugendspielerin Sophia Pasch belegte in ihrer ersten Saison mit der großen Kugel (16 cm Durchmesser) kegelnd mit 798 Platz sieben. Diesen Rang erreichte auch Florian Krenz mit 817 Holz bei den Junioren. Mit 829 Holz wurde der Falkenseer Phillip Schmidt bei der männlichen A-Jugend Achter. Für einen Doppelerfolg bei den Jungs der B-Jugend sorgten mit der 14-er Kugel kegelnd die Brieselanger Christoph Schendel (819) und Morten Napiralla (815). Bei der weiblichen B-Jugend wurde die Brieselanger Überlegenheit auf der sehr anspruchsvollen Kegelbahnanlage in Hennigsdorf noch deutlicher. Dort durfte sich Sarah Lieske mit 805 Holz über eine weitere Trophäe in ihrer bereits recht umfangreichen Sammlung freuen. Knapp dahinter wurde Jessica Rust mit 800 Holz Zweite. Die Plätze drei und vier gingen mit Helena Matzies und Amelie Schaafhausen ebenfalls an Keglerinnen aus Brieselang. Insgesamt waren in Hennigsdorf 50 Mädchen und Jungen aus dem Kreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin, Barnim und dem Havelland am Start.

Von Manfred Lehmann

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