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Gelungenes Westhavellandturnier in Premnitz

SG Westhavelland wird Zweiter beim letzten Vorbereitungsturnier Gelungenes Westhavellandturnier in Premnitz

Die SG Westhavelland hat ihre Vorbereitung abgeschlossen. Mit dem 2. Platz beim eigenen Turnier kann die Reckzeh-Mannschaft durchaus zufrieden sein.

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Die 1. Männermannschaft der SG Westhavelland (schwarze Trikots) wusste vor allem in der Deckung zu überzeugen.

Quelle: Fotos: Christoph Laak(2)

Premnitz. Am Sonnabend fand in der Premnitzer Sporthalle das traditionelle Westhavellandturnier der SG Westhavelland statt. Wie in jedem Jahr gilt dieses Turnier als Abschluss der Saison-Vorbereitung, denn in der kommenden Woche starten die meisten Teilnehmer bereits in die neue Saison. So war es für Peter Reckzeh noch einmal wichtig, dass alle Spieler zur Verfügung standen. Bis auf Puhl, Beck und Hilgendorf gelang das auch. Neu in der Mannschaft sind Benedikt Franz und Leon Herrmann. Auch die Ü-40 der SG um Peter Awe war gut besetzt, diese Mannschaft startet in zwei Wochen im Landespokal. Allerdings fehlten Spieler wie Saul, Konschak und Riedel. Eingeladen waren neben den beiden SG-Teams wieder vier weitere Mannschaften. Leider sagte die HSG Osterburg kurzfristig ab, so dass der Modus kurzerhand auf jeder gegen jeden umgestellt werden musste. Es starteten die SG I, die Ü 40 der SG, der MTV Wünsdorf, der SV Blau-Weiß Wusterwitz und der SV Langenweddingen. Gespielt wurde zweimal 15 Minuten.

Das erste Spiel bestritt die SG I gegen Wünsdorf. Man startete recht gut und spielte gefällig. Bis zur Halbzeit konnte sich die Mannschaft einen 8:4-Vorsprung erspielen und konnte diesen bis zum Ende verteidigen. Das Spiel endete 15:11 aus Sicht der SG.

Nicht optimal begann die Mannschaft der Ü 40. Gegen Wusterwitz machte man den ein oder anderen Fehler zu viel und musste sich deshalb mit 13:15 geschlagen geben. Dabei war man mindestens gleichwertig in diesem Spiel. Im dritten Spiel ließ Langenweddingen dem MTV Wünsdorf keine Chance und setzte ein erstes Zeichen in diesem Turnier. Abwehr-, konter- und spielstark gewann man hoch verdient mit 18:7.

Ausgeglichen begann das Spiel zwischen den beiden gastgebenden Mannschaften. Doch nach und nach kam die SG I besser ins Spiel und nutzte die sich bietenden Chancen. Mit dem Spiel seiner Mannschaft konnte Reckzeh mehr als zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit wurde es eine klare Angelegenheit. Die Ü 40 machte viele Fehler, die SG I nutzte sie meist per Konter und gewann am Ende mit 20:11. Auch gegen Wusterwitz zeigte Langenweddingen, dass man sehr gut in Form ist und gewann auch hier eindeutig mit 16:11. In der Partie der Ü 40 gegen Wünsdorf war die SG wieder mindestens gleichwertig. Doch auch hier wurde gegen die deutlich jüngere Mannschaft jeder Fehler mit einem Kontertor bestraft. Dies konnte an diesem Tag nicht kompensiert werden. Gegen Wünsdorf spielte man am Ende noch unentschieden 17:17. Beim Aufeinandertreffen der beiden Verbandsligakonkurrenten SG I und Wusterwitz dominierten diesmal die Westhavelländer. Es sah sehr gut aus, was die Reckzeh-Truppe bis dahin anbot. Verdient konnte man dieses Spiel mit 17:12 gewinnen. Gegen Langenweddingen war für die Ü 40 wie erwartet nicht viel zu holen. Mit 20:7 musste man sich am Ende geschlagen geben. Wusterwitz konnte sich gegen Wünsdorf versöhnlich aus diesem Turnier verabschieden und sicherte sich mit einem 16:13 Sieg den dritten Platz.

Das letzte Spiel fand dann zwischen der SG I und Langenweddingen statt. Da beide Mannschaften verlustpunktfrei waren, entschied dieses Spiel also über den Turniersieg. Die Gäste spielten wie in den Spielen zuvor. Aus einer sehr starken Deckung heraus, erarbeitete man sich viele Kontermöglichkeiten. Die SG hatte da nicht mehr viel entgegenzusetzen und musste sich am Ende verdient mit 11:19 geschlagen geben. Somit war klar, dass der SV Langenweddingen als verdienter Sieger den Wanderpokal mit nach Hause nehmen durfte. Am Ende eines gelungenen Turniers belegten die SG I somit den zweiten und die Ü 40 der SG den fünften Platz.

Peter Reckzeh war im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Er lobte die Deckungsarbeit, sah allerdings noch Potenzial im Angriff. Für ihn ist nun das Entscheidende, dass es gelingt, die guten Ansätze in der Saison in Punkte umzumünzen. Peter Awe sah es realistisch. Die Ü 40 musste sich deutlich jüngeren Mannschaften geschlagen geben. Spielerisch war man fast in jedem Spiel auf Augenhöhe, doch gegen die vielen Kontertore fand man an diesem Tag kein Mittel. Für alle Mannschaften war dieses Turnier wieder ein gelungener Abschluss der Vorbereitung.

Von Mirko Schulz

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