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Glückliches 28:28-Unentschieden beim Tabellenletzten Templin

Handballer der SG Westhavelland holen Punkt Glückliches 28:28-Unentschieden beim Tabellenletzten Templin

Ohne Bestbesetzung hat es für die Handeballer der SG Havelland beim Tabellenletzten Templiner SV Lok 1951 lediglich zu einem 28:28-Unentschieden gereicht. Trainer lobte dennoch die Moral seiner Schützlinge.

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Quelle: dpa

Templin. Am ungewohnten Sonntag trat die 1. Mannschaft der SG Westhavelland beim Templiner SV Lok 1951 nicht in Bestbesetzung an. Mit Puhl, Zarbock, Melzer, Dossow und Fandry fehlten gleich fünf Spieler. Grund genug für Jens Riedel, sich ein weiteres Mal bereit zu erklären, auszuhelfen. Schließlich wollte die SG gegen den punktlosen Tabellenletzten zwei weitere wichtige Punkte einfahren. Trotzdem saßen lediglich zwei Wechselspieler auf der Bank. Köpke schwor seine Spieler ein, an die letzten zehn Minuten des erfolgreichen Spiels gegen Grünheide anzuknüpfen, in denen es gelang, den Gegner niederzuringen.

Die SG startete nicht schlecht, ging bis zur 7. Minute mit 2:4 in Führung. Doch die Mannschaft fand keine Einstellung in der Deckung. So tauchten die Gastgeber immer wieder frei vor den Torhütern auf. Bekam man mal einen Gegenspieler zu fassen, passierte das meist mit unfairen Mitteln, sodass die SG bis Mitte der ersten Halbzeit häufig in Unterzahl spielen musste. So kam Templin ins Spiel und übernahm das Zepter (9:7; 14.). Da die SG auch im Angriff einige Schwächen zeigte, erhöhte der Gegner bis zur 27. Minute auf 15:11. In die Halbzeit ging es beim Stand von 16:13. Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Die SG konnte zwar nicht wesentlich verkürzen, doch Templin konnte auch nicht davonziehen (20:17; 40). Weiterhin war die Deckung der Schwachpunkt bei den Havelländern. Doch sie gaben sich nicht auf.

Eine kurze Aufbäumphase reichte aus, um wieder auszugleichen (23:23; 50.). Diese Phase war aber schnell wieder vorbei. Bis zur 57. Minute setzten sich die Gastgeber auf 28:25 ab. Als Dohrn nach dreimal zwei Minuten die Rote Karte sah, hätte man eigentlich einen Haken an dieses Spiel machen können. Doch wieder zeigte die Köpke-Truppe Moral. Eine offensive Deckung sollte die Templiner aus dem Tritt bringen. Und das gelang. In den letzten drei Minuten, von denen sie zwei in Überzahl bestritten, gelang den Gastgebern kein Tor mehr. Die SG traf noch dreimal, was am Ende ein 28:28- Unentschieden bedeutete.

„Das war ein typisches Sonntagsspiel“ meinte Köpke. "Gerade in der Deckung fand man keine Einstellung. Dass es am Ende wenigstens zu einem Punkt reichte, war sicher mehr als glücklich, ist aber erneut der Moral der Mannschaft zu verdanken. Sie hat wieder bis zum Schluss gekämpft und wurde dafür belohnt. So muss man mit diesem Punkt zufrieden sein.“

Am Sonnabend spielt die SG in Rathenow gegen den VFL Potsdam II. Auch dort hat sie eine gute Chance, zu punkten.

von ms

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