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Falkenseer Mädchen holen Silber

Endspiel im Siebenmeterwerfen verloren Falkenseer Mädchen holen Silber

Die Handball-Mädchen der E-Jugend des HSV Falkensee zeigten bei der Endrunde um die Landesmeisterschaft in Cottbus eine starke Leistung. Das Team aus der Gartenstadt schaffte den Einzug in das Endspiel, wo es sich gegen den Frankfurter HC erst im Siebenmeterwerfen geschlagen geben musste.

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Nach erster Enttäuschung konnten sich die Falkenseer Handball-Mädchen dann doch über die Silbermedaillen freuen.

Quelle: Privat

Cottbus. Freud und Leid liegen im Sport manchmal so eng beieinander, dass bei den Handball-Mädchen der E-Jugend des HSV Falkensee trotz des tollen Erfolges als Vizelandesmeister nach dem knapp verlorenen Endspiel in Cottbus gegen den Frankfurter HC die eine oder andere Träne geflossen ist. Schließlich war das Team aus der Gartenstadt ganz nah dran am Titelgewinn. Nach regulärer Spielzeit stand es unentschieden und erst im Siebenmeterwerfen mussten sich die Falkenseer Mädchen dem Kontrahenten aus der Oderstadt geschlagen geben.

Als Kreismeister des Spielbezirkes C (Potsdam-Mittelmark/Teltow-Fläming/Havelland) hatte sich das HSV-Team von Trainer Steffen Moritz für die Endrunde um die Landesmeisterschaft in Cottbus qualifiziert. Bei tropischen Temperaturen spielte ddie Falkenseer Sieben in der Vorrunde gegen Ligakonkurrenten und Vizekreismeister SV 63 Brandenburg/West, den Oranienburger HC sowie den gastgebenden LHC Cottbus. Die Auslosung wollte es, das die Auftaktpartie in der Lausitz-Arena gleich Falkensee gegen Brandenburg hieß. Gegen diese Mannschaft hatten die HSV-Mädchen das letzte Punktspiel in der Kreisliga verloren und somit noch eine Rechnung offen.

Hoch konzentriert gingen die HSV-Spielerinnen in das Match und schienen Brandenburg überrollen zu wollen. Nach nur vier Minuten hieß es 5:0 für Falkensee, ehe die Mädchen aus der Havelstadt zu ihrem ersten Treffer kamen. Doch Torhüterin Hannah Waldburger verhinderte mit einigen hervorragenden Paraden, dass Brandenburg ins Spiel kam und die HSV-Spielerinnen zogen konsequent ihr aggressives und ballorientiertes Spiel durch. So starteten sie mit einem deutlichen 13:4-Sieg verheißungsvoll in das Turnier.

Im zweiten Spiel nahmen die Falkenseer Mädchen den Schwung mit und ließen dem LHC Cottbus nicht den Hauch einer Chance. Bereits zur Halbzeit lag das HSV-Team mit sieben Toren in Führung. Auch als der Falkenseer Trainer wechselte und die neuen und unerfahrenen Spielerinnen brachte, ging das muntere Torewerfen weiter. Am Ende hieß es 23:2 für Falkensee. Ein 15:7-Sieg gegen den Oranienburger HC rundete die hervorragende Vorrunde ab und bescherte den Gartenstädterinnen den Halbfinaleinzug. Dort trafen sie auf Rot-Weiß Werneuchen, das sich in der anderen Gruppe gegen Doberlug-Kirchhain durchgesetzt hatte. In der ersten Halbzeit hielt Werneuchen noch recht gut mit, um letztendlich doch deutlich das Nachsehen zu haben.

Im Finale trafen dann die beiden ungeschlagenen Teams vom Frankfurter HC und dem HSV Falkensee aufeinander. Alle waren sich einig, dass die beiden besten Mannschaften völlig verdient in diesem Endspiel standen. Es sollte auch die spannendste und dramatischste Partie des gesamten Turniers werden. Kein Team konnte sich absetzen, einer Führung folgte stets der Ausgleich. Die Mädchen beider Teams gingen angesichts der hohen Temperaturen an ihre körperlichen Grenzen. Sowohl zur Halbzeit als auch zum Ende des Spiels stand es unentschieden. Entsprechend der Turnierregeln musste die Entscheidung ohne Verlängerung, sondern gleich im Siebenmeterwerfen fallen. Jeweils drei Spielerinnen gingen an den „Punkt“ und die Mädchen aus Frankfurt waren am Ende die glücklicheren.

Nachdem die erste Enttäuschung verarbeitet war, konnten sich aber auch die Falkenseer Spielerinnen über die Silbermedaillen freuen. Der Trainer und die zahlreich mitgereisten Eltern und Fans waren sehr stolz auf das Team, aus dem neun Spielerinnen in der kommenden Saison in die höhere Altersklasse der D-Jugend aufrücken werden.

Von Steffen Moritz

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