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Heimsieg beim Kohlbergcup

In Premnitz fand das traditionelle Bowlingturnier zum 20. Mal statt Heimsieg beim Kohlbergcup

Beim diesjährigen Kohlbergcup kam es wieder zu einigen Überraschungen. In den K.O.-Runden mussten favorisierte Spieler frühzeitig die Segel streichen. Der Sieger war dennoch einer der Lokalmatadoren.

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Die vier Halbfinalisten: Philipp von Treskow, Dominik Buchmann, Laura Beuthner und Tina Hulsch (v.l.)

Premnitz. In der letzten Woche fand auf der Bowling-Anlage in Premnitz wieder der traditionelle Kohlbergcup statt. Durch treue Sponsoren, die seit einigen Jahren den Kohlbergcup unterstützen, war es möglich, Trainingszuschüsse für die Plätze eins bis 40 auszuschütten. Nach einer Vorrunde qualifizierten sich die besten 33 Teilnehmer, zusätzlich die drei besten Damen, die drei besten Senioren und der beste Jugendliche für die Zwischenrunde.

Das Ölmuster war in diesem Jahr nicht einfach zu bespielen, ließ aber gute Ergebnisse zu. Der Cut zum Erreichen der Zwischenrunde lag mit 204,30 etwa so wie im letzten Jahr. Steffen Siegmund aus Brandenburg belegte Platz 33 mit 1634 Pins. An der Spitze lag mit deutlichem Vorsprung Lars Tangermann vom Bundesligateam aus Premnitz. Er erzielte einen Schnitt von 236,3. Weitere Spiele über 900 kamen auf das Konto von Bodo Konieczny von Hessen Kassel, Stefan Bock und Kai Günther aus Premnitz und Lars Meier aus Eisenhüttenstadt. Neben Cindy Sommer vom BSRK 1883 erreichten weitere vier Damen die direkte Qualifikation. Laura Beuthner aus Berlin konnte ebenfalls qualifizieren.

Das beste Ergebnis der Zwischenrunde kam von Sandro Brandt vom BC Strike 99 Eisenhüttenstadt mit 1206 Pins (Schnitt 241,2). Damit setzte er sich an die Spitze des Feldes, gefolgt von Andreas Gripp aus Premnitz und Cindy Sommer. Auch Anke Pfeifer zeigte eine sehr gute Leistung. Laura Beuthner verbesserte sich durch ihre 1132 in den fünf Spielen auf Platz 10. Die späteren Finalisten Tina Hulsch (BSRK 1883) und Philipp von Treskow (Premnitz) rangierten auf den Plätzen 27 und 30.

In der ersten KO-Runde spielten jeweils sechs Starter gegeneinander, von denen die besten drei die nächste Runde erreichten. Andreas Gripp, nach der Zwischenrunde auf Platz zwei liegend, zog in der ersten Gruppe den Kürzeren. In der zweiten Gruppe schied Anke Pfeifer aus, neben Stefan Bock und Marcel Obst aus Berlin kam Tina Hulsch weiter. Eine große Überraschung war das Ausscheiden von Tobias Gäbler aus Premnitz, der chancenlos war. Hier kamen Lars Meier, Roy Lorenz und überraschend Sandor Lövesz, beide aus Premnitz, weiter. Die Segel mussten in der ersten KO-Runde auch der Vorrundenbeste Lars Tangermann und Bodo Konieczny streichen. Das höchste Ergebnis erzielte Kai Günther mit 503.

In der zweiten KO-Runde überzeugten vor allem Tina Hulsch, Kai Günther und Laura Beuthner mit dem höchsten Spiel des Tages (288). Der Zwischenrundenbeste Sandro Brandt schied aus. Dominik Buchmann von Kraftwerk Berlin als bester Viertplatzierter kam ebenso weiter wie Stefan Bock, Tony Lindner und Philipp von Treskow. In der dritten KO-Runde gab es einen sehr ausgeglichenen Kampf zwischen Laura Beuthner und Kai Günther, den Beuthner mit 435:432 für sich entscheiden konnte. Dominik Buchmann spielte 460 und warf damit Lars Meier aus dem Rennen, Tina Hulsch ließ Tony Lindner keine Chance und in der Begegnung der beiden Premnitzer Bundesligaspieler behielt Philipp von Treskow über Stefan Bock die Oberhand.

So kam es im Halbfinale zu den Spielen Laura Beuthner gegen Philipp von Treskow und Tina Hulsch gegen Dominik Buchmann. Buchmann eröffnete mit 245:214, hatte dann aber nach einem 147:226 das Nachsehen. Beuthner konnte zunächst ihr Leistungsvermögen nicht abrufen und unterlag im ersten Spiel mit 169:193. Das zweite Spiel ging dann an ebenfalls von Treskow mit 234:227. Zunächst sah es im Endspiel nach einem Sieg von Tina Hulsch aus, die 215:175 siegte. Von Treskow konnte dann den Spieß umdrehen und siegte mit 235:171. Damit wurde er Sieger des 20. Kohlbergcups und konnte den Trainingszuschuss in Höhe von 1000 Euro für den ersten Platz in Empfang nehmen.

Insgesamt war der diesjährige Kohlbergcup wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Er hat sich seit Jahren im Kalender der traditionsreichen Turniere in Deutschland fest etabliert.

Von Ralf Kühn

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