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Mittagsmusiken in der Auferstehungskirche

Rathenow Mittagsmusiken in der Auferstehungskirche

Christiane Görlitz, Kantorin der Evangelischen Gemeinde Rathenow, hat eine Veranstaltungsreihe begründet, mit der sie regelmäßig Menschen in die Kirche bringt. Mittwochs ab 12 Uhr spielt sie meist in der Auferstehungskirche auf dem Weinbergfriedhof kleine Mittagsmusiken, die rund 20 Minuten dauern. Am 30. November ging der aktuelle Zyklus zu Ende.

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Kantorin Christiane Görlitz nach ihrer letzten Mittagsmusik dieses Jahres gestern an der Schuke-Orgel in der Auferstehungskirche.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Es gibt schon Leute, die nehmen ihre Mittagspause so, dass sie zur Mittagsmusik gehen können. Christiane Görlitz, Kantorin der Evangelischen Gemeinde Rathenow, hat eine neue Veranstaltungsreihe begründet, mit der sie regelmäßig Menschen in die Kirche bringt. Mittwochs um 12 Uhr bietet sie eine kleine Mittagsmusik an, bei der sie 20 Minuten auf einer Kirchenorgel spielt.

Am 30. November das letzte Konzert vom letzten Zyklus in diesem Jahr

Am 30. November hat es in der Auferstehungskirche auf dem Weinbergfriedhof das letzte Konzert vom letzten Zyklus dieses Jahres gegeben. Gut 30 Zuhörer waren gekommen. Christiane Görlitz spielte auf der Schuke-Orgel „Nun komm der Heiden Heiland“ und „Magnificat prima toni“ von Dietrich Buxtehude, „Maria durch ein’ Dornwald ging“, „Und unser lieben Frauen, der träumete ein Traum“ und „Die Hirten an der Krippe“ von Franz Liszt. Am Ende gab es Applaus.

Vier Zyklen von Mittagsmusiken hat Christiane Görlitz in Rathenow bereits gespielt. Fast immer ist es eine Reihe von sechs Orgelkonzerten gewesen. Als Hauptort hat sie die Auferstehungskirche gewählt, weil sie festgestellt hat, dass auf dem historischen Friedhof drum herum viele Menschen anzutreffen sind. Der erste Zyklus ging im Oktober/November 2015 bis zum Beginn der Adventszeit. Den zweiten Zyklus ließ sie im Februar/März dieses Jahres in der vorösterlichen Passionszeit folgen. Im Sommer spielte sie einen Zyklus in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche, weil es dort in der warmen Jahreszeit am wenigsten kalt ist und weil sie die neu aufgestellte kleine Truhenorgel vorstellen wollte. Vom 26. Oktober bis zum 30. November spielte die Kantorin nun ihre vorerst letzte Reihe wieder in der Auferstehungskirche. Dabei war es kein Hindernis, dass die Erneuerung des Kirchendaches auf Hochtouren läuft. Die Kantorin hat mit den Bauarbeitern abgesprochen, dass sie um 12 Uhr ihre Mittagspause antreten, bevor die Orgelmusik beginnt.

In der nächsten vorösterlichen Zeit geht es wieder los

Meist spielt Christiane Görlitz selbst. Einige wenige Male hat sie sich vertreten lassen. Schon jetzt ist für sie klar, dass es in der nächsten vorösterlichen Zeit den nächsten musikalischen Mittagszyklus geben wird. Eine gewisse Regelmäßigkeit, die möchte sie schon haben. 25 bis 30 Zuhörer wurden bislang oft gezählt, nicht selten kamen über 40, manchmal bis zu 50. „Ich bin erfreut, dass die Mittagsmusiken so angenommen werden“, resümiert Christiane Görlitz. Sie merke, dass die Rathenower sehr interessiert seien und die Mittagsmusiken als Bereicherung empfinden. Was sie spiele, sei abhängig vom Zeitpunkt im Kirchenjahr. Ein Stück weltlicher Musik nehme sie auch mal gern mit ins Programm. Wenn man ein bisschen einfallsreich sei, lasse sich auf den nicht gerade großen Orgeln vieles machen.

Am nächsten Sonntag gibt’s in der Sankt-Marien-Andreas-Kirche auch wieder Musik, wenn um 14 Uhr der diesjährige Adventsmarkt beginnt. Der Posaunenchor spielt, die Flötengruppe und die Orgel erklingt ebenfalls.

Von Bernd Geske

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