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Red Eagles mit Anlaufschwierigkeiten zum Sieg

Basketball-Oberliga, Rathenower besiegen Cottbus II Red Eagles mit Anlaufschwierigkeiten zum Sieg

Gerade in den Anfangsminuten hatten die Gastgeber mit den quirligen Gästen ihre liebe Mühe. Doch die Rathenower ließen sich nicht beirren, kamen besser in die Partie und siegten letztlich sogar deutlich. Ein Mann auf dem Parkett hatte einen ganz starken Abend erwischt und damit erheblichen Anteil am Erfolg der Rathenower.

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Marius Krüger machte gegen Cottbus ein starkes spiel und war bester Rathenower Punktesammler.

Quelle: Christoph Laak

Rathenow. Zweites Heimspiel, zweiter Heimsieg. So haben sich die Oberliga-Basketballer der Red Eagles Rathenow den Start in die neue Saison vorgestellt. Nachdem die Mannschaft von Spielertrainer Björn Kasprzyk zunächst etwas Zeit benötigte um ins Spiel zu finden, siegte die Mannschaft gegen den BBC Cottbus II am Ende sicher mit 71:44.

Die Lausitzer, nur mit acht Spielern angereist, hatten aber den besseren Start auf ihrer Seite und kamen mit sicheren Distanzwürfen zu einer schnellen 7:0-Führung. Die Eagles taten sich mit den kleinen, flinken Gästen sichtlich schwer. Erst mit zunehmender Spielzeit fanden die Rathenower Lösungen in der Offensive. Immer wieder war es Center Marius Krüger, der seine Länge ausspielte und für einfache Punkte sorgte. Da Cottbus aber weiter hochprozentig die eigenen Drei-Punkt-Würfe traf, gingen die Roten Adler mit einem 18:20-Rückstand in die erste Viertelpause. Bis dahin war es Krüger zu verdanken, der 13 Punkte machte, dass die Rathenower nicht höher hinten lagen. „Cottbus hat sehr stark angefangen und uns Schwierigkeiten bereitet. Marius hat ein richtig starkes Spiel gemacht, wobei er von den anderen Spielern auch gut in Szene gesetzt worden ist“, fasste Björn Kasprzyk das 1. Viertel zusammen und lobte seinen Center.

Das 2. Viertel sollte dann schon eine Vorentscheidung für die Rathenower Korbjäger bringen. Die Gäste hatten ihr Pulver offensichtlich verschossen und trafen ihre Würfe jetzt kaum noch. Hinzu kam, dass Rathenow mit mehr Intensität verteidigte. In der Offensive drückte Christopher Neumann nun gehörig auf das Tempo und zog immer wieder dynamisch zum Korb und sorgte für leichte Punkte. Beim 26:24 durch Pascal Mielke gingen die Rathenower dann erstmals selbst in Führung (14.). Vorne lief es danach weiterhin flüssig und defensiv ließen die Eagles nun fast gar keine Punkte mehr zu. Mit der Schlusssirene konnte Neumann auf den 39:26-Halbzeitstand erhöhen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber das tonangebende Team. Die Lausitzer leisteten sich nun vermehrt auch technische Fehler, welche von den Eagles konsequent ausgenutzt wurden. Beim Stand von 51:31 war erstmals ein 20-Punkte-Vorsprung erreicht (26.). Dennoch, die Rathenower nahmen den Gegner weiterhin ernst und spielten konzentriert weiter. Mit einem 55:33-Zwischenstand ging es in den letzten Spielabschnitt.

Hier war es vor allem Oliver Nickel, der sich treffsicher zeigte. Zunächst verwandelte er einen Dreier, traf dann per Gegenstoß, um dann direkt am Korb abzuschließen. Trainer Kasprzyk konnte nun aufgrund des beruhigenden Vorsprungs munter durchwechseln, ohne das ein Bruch in das Rathenower Spiel kam. Punkt für Punkt schraubten die Gastgeber den Vorsprung in die Höhe. Unrühmlicher Höhepunkt waren zwei technische Fouls wegen Meckerns vom sonstigen Top-Scorer Oliver Brätsch, der damit das Feld vorzeitig verlassen musste. Eine Sperre wird das aber nicht nach sich ziehen. Letztlich sicher siegten die Roten Adler mit 71:44 und haben sich in der Tabelle zunächst oben festgesetzt.

„Wir hatten im 1. Viertel Probleme ins Spiel zu finden, letztlich aber verdient gewonnen. Cottbus traf zunächst sehr sicher den eigenen Dreier. Es war aber klar, dass die Wurfquote irgendwann runtergehen würde. Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel meiner Mannschaft. Es ermöglichte es uns, allen Spielern die nötige Einsatzzeit zu geben“, zeigte sich Björn Kapsrzyk nach dem Spiel sehr zufrieden.

Von Christoph Laak

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