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Red Eagles sichern wichtige Punkte für die Play-Offs

Red Eagles – Basketball Red Eagles sichern wichtige Punkte für die Play-Offs

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie sind die Rathenower Korbjäger mit einem 84:77-Sieg in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte reicht ein Viertel aus, um den entscheidenden Vorsprung zu erspielen. Dieser schmolz im Schlussabschnitt noch einmal merklich zusammen.

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Pascal Mielke (r.) setzte beim Offensivrebound immer wieder stark nach.

Quelle: Marcus Alert

Brandenburg/H. Nach dem Heimspielmarathon der Red Eagles stand mit dem Derby in Brandenburg erst das zweite Auswärtsspiel auf dem Programm. Und dieses stand zunächst unter keinem guten Stern. Ritter zog sich gegen Königs Wusterhausen eine Oberschenkelprellung zu, Weber musste sich einer OP unterziehen und Lawitzke schied durch Wohnortwechsel dauerhaft aus. Keine guten Vorzeichen für ein nervenaufreibendes Derby, bei dem auch Kasprzyk urlaubsbedingt passen musste. Kurzer Hand wurde Skowronek aus der 2. Herrenmannschaft reaktiviert und für Vogt stand nun Schütze im Kader. Doch nicht nur er gab sein Debüt, sondern auch Schiedsrichter Sperling, der in seiner ersten Oberliga-Partie eine gute Linie finden sollte. Rathenow startete mit Hübner, Brätsch, Jagla, Ritter und Krüger. Taktisch besann man sich darauf, zwar schnell zu spielen, aber auch im Falle einer Unterzahl den Ball mehr laufen zu lassen. Gesagt, getan. Krüger eröffnete die Partie und Ritter schloss sich per Korbleger an. Die Baskets schienen etwas überrascht zu sein von der kollektiven Entschlossenheit im Rathenower Team. Diese kamen erst in der 3. Minute zum ersten Korb, doch nun nahm Brätsch, die Nummer 13 der Rathenower, das Spiel in die Hand. Immer wieder zog er zum Korb und fand die Lücke oder war nur per Foul zu stoppen und ging an die Linie. Elf seiner 27 Punkte erzielte er im 1. Viertel und baute den Vorsprung auf 19:13 aus. Genau diese acht Minuten dauerte es, bis die Nummer 13 der Baskets erwachte. Kapitän Stiev Dignas, zuletzt in aufstrebender Form, war für die Eagles kaum zu stoppen und mit einem Dreier von Gericke holten sie sich erstmals die Führung (20:19). Gefühlt war Rathenow 10 Punkte vorn, doch die Baskets hielten sich per weiterem Dreipunktwurf in Front. Für beide Teams gingen nun nach Foul nochmals die 13er an die Linie. Brätsch als auch Dignas zeigten sich hierbei nervenstark. Mit 23:26 ging man ins 2. Viertel, welches nun die erwartete Derby-Spannung versprach. Jagla fokussierte das Rathenower Team nochmals mit einer deutlich Pausenansprache, die Wirkung zeigen sollte. Man besann sich seiner Stärken am Brett und setzte mit Neumann und Brätsch die stärksten Individualisten in Szene. Die Baskets fanden bis zur 14. Minute kein Rezept, während Rathenow minütlich an der Freiwurflinie stand. Doch Dignas, der an diesem Abend 36 Punkte erzielen sollte, hielt die Baskets per Dreier im Spiel (34:31). Durch sein Engagement waren nun die Baskets am Drücker und holten sich die Führung zurück. Die Adler verloren sich kurzerhand in Einzelaktionen, doch Krüger stellte den 36:36-Ausgleich in der 18. Minute wieder her. Nun kamen auch Le Dac und Schütze zum Einsatz, die mit starker Defense auffielen. Für Punkte sorgte nun weiterhin Krüger am Brett, bei den Baskets zog Dignas alle Register und schien nicht zu stoppen an diesem Tag. Ein folgerichtiges 45:45 stand zur Halbzeit auf der Anzeigentafel. Die Halbzeitpause nutzten die Eagles zur erneuten Einstimmung, hier nichts unnötig verschenken zu wollen. Die Optionen lagen klar auf der Seite der Eagles. Mit diesem Selbstbewusstsein ging man wieder aufs Feld. Nun sollte scheinbar alles gelingen. Jagla eröffnete direkt per Dreier und nun lief der Ball im Center-Flügel-Spiel, dem die Baskets nicht entgegensetzen konnten. Ein 20:2-Lauf konnte erst in der 27. Minute von Bronnert gestoppt werden. Offensiv setzte nun Mielke für die Eagles wichtige Akzente. Er holte den Offensivrebound und setzte immer wieder nach. Nur an der Freiwurflinie belohnte man sich nicht. In dieser Phase traf man nur drei seiner zwölf Freiwürfe. Nach diesem 24:8-Viertel ging es beim Stand von 69:53 ins letzte Viertel, indem keiner mehr an ein Comeback der Brandenburger glaubte, denn bereits vier Spieler hatten vier Fouls auf dem Konto. Die Adler knüpften dort an, wo man aufgehört hatte. Brätsch agierte nun auch unter dem Korb, war er doch seinen Gegenspielern deutlich überlegen. Zwei Dreier der Baskets parierte er mit seinen sechs Punkten in Folge. Doch mit dem Dreier von Dignas in der 35. Minute zum 64:79 keimte scheinbar nochmal Hoffnung auf. Brandenburg mobilisierte alle Kraftreserven, während die Adler offensiv den Faden verloren hatten. Acht Freiwürfe in Folge hatten die Gastgeber, ehe Diegnas nochmal mit acht Punkten in Folge in Erscheinung trat. Letztendlich brachten die Rathenower den Vorsprung über die Zeit und sicherten mit diesem 84:77-Sieg wichtige Punkte im Rennen um die Play-Offs.

Von Martin Skowronek

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