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Red Eagles siegen auch im dritten Heimspiel deutlich

Basketball-Oberliga – Rathenow schlägt Lauchhammer Red Eagles siegen auch im dritten Heimspiel deutlich

Die Rathenower Korbjäger der Red Eagles bleiben weiter in der Erfolgsspur. Am vergangenen Wochenende siegten die Roten Adler verdient mit 88:55 gegen die BG Lauchhammer. Dabei überzeugte auf Rathenower Seiten vor allem ein Spieler, der zuletzt noch nach seiner Form gesucht hatte.

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Marco Ritter (M.) zeigte gegen Lauchhammer eine ganz starke Leistung. Quelle: C. Laak

Rathenow. Die Oberliga-Basketballer der Red Eagles Rathenow führen nach dem dritten Sieg im Spiel weiterhin die Tabelle an und haben bereits jetzt Kurs in Richtung Meisterrunde genommen. Gegen die BG Lauchhammer schwächelten die Rathenower nur im 2. Viertel, siegten letztlich aber deutlich und auch in der Höhe verdient.

Dabei waren beide Mannschaften nervös in die Partie gestartet. Der erste Korberfolg ließ so etwas auf sich warten, als dieser den Eagles aber gelang nahmen sie sofort Tempo auf. Vom 6:5 konnten sich die Kreisstädter schnell auf 11:5 absetzen. Schon da zeigte sich, dass Marco Ritter einen starken Abend erwischt hatte. Nachdem er in der Vorbereitung mit Knieproblemen zu kämpfen hatte und wenig trainieren konnte, hatte er in den ersten beiden Spielen nur schwer in die Saison gefunden. „Mein Knie hat sich gut angefühlt, dann spielt man freier auf. Für den Kopf war die Leistung auch mal ganz wichtig“, so Ritter nach dem Spiel. Trainer Björn Kasprzyk unterstrich die Wichtigkeit Ritters. „Marco ist ein Leistungsträger. Heute hat er ganz stark gespielt.“ Im weiteren Verlauf des ersten Viertels setzten sich die Rathenower ab. Kasprzyk per Dreier oder Oliver Brätsch mit Zug zum Korb, variabel erzielten die Eagles ihre Punkte. Lauchhammer war fast nur über Gegenstöße gefährlich. Folglich ging es mit einem 21:9 in die erste Viertelpause.

Nach dieser punkteten die Adler zunächst munter weiter. Brätsch traf jetzt vermehrt. Man hatte eigentlich nicht das Gefühl, dass die Gäste den Rathenowern gefährlich werden könnten. Doch Punkt um Punkt holten sie auf und waren beim 32:26 wieder in Schlagdistanz. Nachdem Kasprzyk sich einige Ballverluste leistete, konnte er aber mit einem wichtigen Korb wieder für eine komfortablere Führung sorgen. Christopher Neumann vergab kurz vor der Pause zwei Freiwürfe, so dass es mit einer 40:33-Führung in die Kabine ging. „Das 2. Viertel hat mir nicht gefallen, wir haben zu viele Fehler gemacht und den Gegner wieder rankommen lassen. Da müssen wir konsequenter sein“, so der Rathenower Trainer.

Aus der Pause kamen die Red Eagles mit mächtig Schwung und konnten das Spiel schnell entscheiden. Über die Spielstände 44:33 und 49:37 zogen die Rathenower bis zum Ende des 3. Viertels auf 64:40 davon. Den Gästen war nach einer langen Verletzungspause, ein Akteur der Südbrandenburger hatte sich schwer am Knie verletzt, der Schock darüber anzumerken. Bei den Roten Adlern brachten sich hingegen die jungen Le Dac und Voigt gut ein und konnten sich ebenfalls in die Punkteliste mit eintragen.

Im 4. Viertel brachten die Rathenower das Ergebnis sicher nach Hause und schraubten das Ergebnis immer weiter in die Höhe. Lauchhammer kann von Glück sprechen, dass in der Eagles-Defense nun etwas die Konzentration nach ließ und man das Ergebnis mit 88:55 einigermaßen im Rahmen halten konnte. „Wir haben einen Gegner, der in den letzten Jahren immer zur Spitze gehörte, klar geschlagen. Daher bin ich total mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Dritter Sieg im dritten Spiel. Ich würde sagen, dass uns der Start sehr gut gelungen ist“, so Spieltrainer Björn Kasprzyk nach dem Spiel.

Von Christoph Laak

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