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SG-Handballer mit glanzlosem Heimsieg

SG Westhavelland – Handball SG-Handballer mit glanzlosem Heimsieg

Einen klaren Erfolg konnte die SG Westhavelland in der Landesliga Mitte für sich verbuchen. Nach 60 überlegen geführten Minuten gelang gegen die BSG Pneumant Fürstenwalde ein 31:19-Sieg. Sorgen bereitet SG-Trainer Kevin Melzer aber die erlittene Verletzung eines Leistungsträgers.

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Leon Herrmann war bester Torschütze der SG.

Quelle: Christoph Laak

Rathenow. Ohne zu glänzen, aber letztlich deutlich und verdient haben die Landesliga-Handballer der SG Westhavelland ihr Heimspiel gegen die BSG Pneumant Fürstenwalde mit 31:19 (16:10) gewonnen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.

Im Vergleich zum Spiel am vergangenen Wochenende in Ahrensdorf hatte SG-Trainer Kevin Melzer eine vollzählige Mannschaft zur Verfügung, so dass sich einige personelle Alternativen auftaten. Die SG kam gemächlich in die Partie. Erst mit zunehmender Zeit stellten sich die Wessthavelländer auf das behäbige, ohne jegliche Kreativität ausgestattete, Offensivspiel der Gäste ein. Dennoch führten die Gastgeber bereits nach zehn Minuten mit 6:3. Vorne lief es zunehmend flüssiger und hinten machte man es den Pneumant-Handballern immer schwerer zum Erfolg zu kommen. Dennoch, auf mehr als fünf Tore konnte sich die Melzer-Truppe nicht absetzen. Dafür wurden zu viele klare Torchancen vergeben. Vor allem über die rechte Angriffsseite war Westhavelland erfolgreich. David Mieth, Benedikt Franz und Anthony Witt zeigten sich bei ihren Torwürfen sehr erfolgreich. Witt war es dann auch, der kurz vor dem Halbzeitpfiff für die erste Sechs-Tore-Führung für die SG sorgte (16:10).

Trotzdem die SG klar überlegen war, zeigte sich Kevin Melzer in der Pause nicht ganz zufrieden. „Die Deckung war mir zu passiv. Wir sind oft zu spät herausgetreten und haben Fürstenwalde zu oft leichte Würfe gestattet. Vorne war das in Ordnung.“

Seine Männer hatten sich die Worte ihres Trainers wohl zu Herzen genommen. In den ersten 15 Minuten musste die SG lediglich einen Gegentreffer hinnehmen. Der zur Halbzeit ins Tor gekommene Pascal Parey zeigte starke Parade, so dass die Westhavelländer Tor um Tor davon zogen. Beim 23:11 (45.) war mit zwölf Toren dann der größte Vorsprung des Spiels erreicht und eine Vorentscheidung gefallen. Den Gästen viel nun fast gar nichts mehr ein, um die SG-Deckung vor Probleme zu stellen. Unschön aus Westhavelländer Sicht war dann die Verletzung von Stefan Köpke, der bei einem Zusammenprall mit einem Gäste-Akteur eine große Platzwunde über dem Auge davon trug. Da Abwehrchef Erik Dohrn wenig später mit seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe vom Feld musste, wurde die SG-Abwehr nun wieder etwas offener. Die Gäste konnten nun mehrmals über den Kreis zu Torerfolgen kommen und das Ergebnis erträglicher gestalten. Die Gastgeber trafen im Angriff aber ebenfalls fast mit jedem Angriff und auch die eingewechselten Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, so dass die SG das 2. Heimspiel der Saison sicher mit 31:19 nach Hause brachte.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich Kevin Melzer nach dem Spiel. „Ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Nachdem wir in der 2. Hälfte in der Deckung besser standen, wurde es eine klare Angelegenheit. Allerdings bereitet mir die Verletzung von Stefan Köpke natürlich richtig Sorgen. Er wird wohl im Derby beim SV 63 II ausfallen, aber wir werden uns in der kommenden Woche etwas einfallen lassen und in Brandenburg schon eine ordentliche Truppe auf das Spielfeld schicken.“

Von Christoph Laak

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