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SG-Handballern ist die Wiedergutmachung gelungen

SG Westhavelland – Handball SG-Handballern ist die Wiedergutmachung gelungen

Nach der ersten Heimniederlage gegen Brandenburg-West II hat die SG Westhavelland wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Die Mannschaft von SG-Trainer Kevin zeigte dabei über weite Strecken kein überragendes Spiel, bot den Zuschauern aber eine disziplinierte Leistung.

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Erik Dohrn (am Ball) hatte mit fünf Toren einen großen Anteil am deutlichen Sieg der SG Westhavelland.

Quelle: Christoph Laak

Rathenow. Den Handballern der SG Westhavelland ist die erhoffte Reaktion auf die unnötige Heimniederlage gegen Brandenburg-West II geglückt. Nach einer soliden Leistung setzte sich die Mannschaft von Trainer Kevin Melzer gegen den Grünheider SV III mit 28:21 durch.

Dabei hatten die Gäste den besseren Start erwischt und schnell mit 2:0 geführt. Danach fing sich die SG aber und konnte meist vorlegen. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber erstmals mit vier Toren absetzen. Gäste-Akteur Rene Lowack brachte seine Mannschaft aber wieder in Schlagdistanz. Überhaupt war es der Grünheider Rückraum-Akteur, der immer wieder mit kleineren Nickligkeiten auf sich aufmerksam machte. „Die Jungs haben das ordentlich gemacht und sich auf keine Scharmützel eingelassen. Wir waren da sehr diszipliniert“, lobte Melzer sein Team. Mit einem 14:10-Vorsprung ging seine Mannschaft in die Pause. Dort forderte er von seiner Mannschaft das Tempo weiter hochzuhalten und sich von den Gästen nicht einlullen zu lassen. Würde man weiter auf schnelle Konter setzen, wäre ein sicherer Sieg möglich.

Doch die Worte des Trainers schienen schnell verhallt zu sein. Die Randberliner konnten innerhalb kürzester Zeit auf zwei Tore verkürzen (13:15, 32.). Da sich dieser Vorsprung nun einpegelte und die Westhavelländer einige 100 prozentige Torchancen liegen ließen, nahm Melzer bereits früh in der zweiten Hälfte eine Auszeit, um seine Truppe noch einmal einzuschwören. Offensichtlich hatte seine Mannschaft diesmal besser zugehört. Schnell konnte sich die Mannschaft auf sieben Tore (21:14) absetzen und sich einen entscheidenden Vorteil erarbeiten.Den Gästen ging jetzt merklich die Kraft aus, so dass Kevin Melzer den beruhigenden Vorsprung nutzte, um allen Spielern genügend Einsatzzeiten zu geben. Dadurch gab es diesmal auch keinen Bruch im Spiel der SG und über die Zwischenstände 23:16 sowie 26:18 brachte man den 28:21-Heimsieg sicher nach Hause. Dementsprechend zufrieden zeigte sich SG-Trainer Melzer. „Wir haben es genau anders gemacht als gegen Brandenburg vor zwei Wochen. Diesmal waren die ersten 40 Minuten nicht so gut und wir haben nur mitgespielt. Danach hat die Mannschaft aber schönen Handball gespielt, das Tempo angezogen und am Ende auch in der Höhe vollkommen verdient gewonnen.“

Von Christoph Laak

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