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SG-Oldies scheitern äußerst knapp am TSV Rudow

SG Westhavelland SG-Oldies scheitern äußerst knapp am TSV Rudow

Die Handball-Oldies der SG Westhavelland waren Gastgeber der 11. Ostdeutschen Meisterschaften in Altersklasse Ü 40. Dabei zeigten sie im Turnier sehr guten Handball. Letztlich fehlte in einem spannenden Finale nicht viel, um den Titel zum zweiten Mal ins Westhavelland zu holen.

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Matthias Haase (am Ball) war bester Torschütze der SG Westhavelland im Turnierverlauf.

Quelle: Christoph laak

Premnitz. Es sollte das Event des Jahres für die SG Westhavelland werden. Am Samstag fand in Premnitz die 11. Ostdeutsche Meisterschaft der Ü 40 Handballer statt. Als letztjähriger Gewinner war es der SG vorbehalten, dieses Turnier in diesem Jahr auszurichten. Die Mannschaft der SG hat sich in verschiedenen Turnieren und Testspielen akribisch auf die Mission „Titelverteidigung“ vorbereitet und war nun hoch motiviert, sich dafür zu belohnen. Als Ü 40-Landesmeister qualifizierten sich die Mannschaften des SV Fortuna 50 Neubrandenburg, der Erzgebirgische Handballclub Aue, der TSV Rudow, die SG Motor Arnstadt, der MTV 1860 Altlandsberg.

Aue gewann das erste Spiel gegen Altlandsberg mit 13:9. Hoch motiviert ging Rudow im zweiten Spiel zu Werke. Die Berliner besiegten Neubrandenburg mit 13:10. Im zweiten Spiel der ersten Staffel konnte sich Altlandsberg mit 10:5 gegen Arnstadt durchsetzen. Im ersten SG-Spiel hieß der Gegner Neubrandenburg. Peter Awe forderte vor dem Spiel die nötige Aggressivität. Von Anfang an war es wichtig, die richtige Einstellung zu finden. Die SG startete mit Schwierigkeiten in dieses Spiel. Lange Zeit konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst in der Schlussphase gelang es, sich aus einer guten Deckung heraus Vorteile zu erarbeiten. Die SG gewann mit 12:8. Mit einem souveränen 14:10 qualifizierte sich Aue im nächsten Spiel gegen Arnstadt für das Halbfinale. Im letzten Gruppenspiel standen sich die SG und Rudow gegenüber. Es entwickelte sich ein intensives Spiel, in dem Rudow leichte Vorteile hatte. Hinzu kamen zwei frühe Zeitstrafen gegen den Abwehrchef der Westhavelländer Sven Schössler und eine rote Karte gegen Andreas Wendland. In der zweiten Hälfte war es Dirk Juntke im SG-Tor, der seine Mannschaft mit tollen Paraden auf die Siegerstraße brachte. Die SG gewann mit 9:4 und war auch als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert.

Die Halbfinals lauteten also Aue gegen Rudow und die SG gegen Altlandsberg. Das erste Halbfinale war ein Duell auf Augenhöhe. Bis zum Ende konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst kurz vor Schluss ging Rudow in Führung und verteidigte diese. Das zweite Halbfinale gestaltete sich bei weitem nicht so spannend. Die SG war gegen Altlandsberg deutlich überlegen. Mit einem 10:5 zog auch die SG ins Finale ein.

Im Finale standen sich nun die SG und Rudow gegenüber. Allen war klar, dass dieses Spiel sicher nicht noch einmal so laufen würde, wie in der Vorrunde. Vor einer tollen Kulisse erwischte die Mannschaft um Peter Awe einen schlechten Start. Viele vergebene Torchancen nutzten die Gäste aus Berlin, um sich in Führung zu bringen. Beim Stand von 2:5 sah es für die Gastgeber nicht gut aus. Doch man gab sich nicht auf und kämpfte sich auf beeindruckende Weise zurück ins Spiel. Als man in der letzten Minute mit 7:6 in Führung ging, war die Stimmung in der Halle kaum zu übertreffen. Zwei Sekunden vor Schluss war man fast am Ziel. Doch Rudow bekam noch einen Freiwurf zugesprochen und versenkte diesen im Tor zum 7:7-Unentschieden nach der regulären Spielzeit. So musste dieses Finale im Siebenmeter-Werfen entschieden werden. Dass hier Glück und Pech ganz nah beieinanderliegen, zeigten die nächsten Minuten. Rudow versenkte einen Ball nach dem anderen, die SG traf leider nicht. So waren das Spiel und auch das Turnier beim Stand von 7:10 aus SG-Sicht entschieden. Die Gäste aus Rudow feierten den verdienten Gewinn der 11. Ostdeutschen Ü 40-Meisterschaft und nehmen den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr mit nach Berlin. Peter Awe fand nach dem Spiel die richtigen Worte. „Dank der tollen Unterstützung der Zuschauer ist dieses Turnier zu einem grandiosen Tag geworden, auch wenn die Mannschaft mit Glück gewonnen hat. Nach einem schwachen Start ins Finale waren es unsere Fans, die uns zurück ins Spiel gepeitscht haben. Viel Dank der Mannschaft gilt Uwe Philipp und seinem Team für die tolle Organisation der 11. Ostdeutschen Meisterschaften.“

Von Mirco Schulz

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