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SG Westhavelland bleibt oben dran

Sieg gegen 1.VfL Potsdam II SG Westhavelland bleibt oben dran

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Drittliga-Reserve des 1. VfL Potsdam. Doch die SG Westhavelland nahm die Hürde mit Bravour und gewann mit 25:19. Die SG ließ nie Zweifel am Sieg aufkommen. Doch dass am Ende ein höherer Sieg verschenkt wurde, störte SG-Trainer Peter Reckzeh ein wenig.

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Erik Dohrn trug vier Tore zum Sieg gegen Potsdam bei.
 

Quelle: Foto: C.laak

Premnitz.  Die Handballer der SG Westhavelland haben sich nach der knappen Derby-Niederlage gut erholt gezeigt. Gegen den direkten Tabellennachbarn 1. VfL Potsdam II setzte sich die Reckzeh-Truppe letztlich souverän mit 25:19 durch.

Die SG zeigte sich wie gewohnt vor allem in der Deckungsarbeit stark. Immer wieder wurden so Fehler der Gäste erzwungen, die in schnelle Gegenstoßtore mündeten. „Wir haben den Gegner immer wieder in den Positionsangriff gezwungen und haben das dann gut verteidigt“, so Trainer Peter Reckzeh. Die Potsdamer, welche nur mit einem Wechselspieler antraten, versuchten von Beginn an das Tempo zu verschleppen. Die SG ließ sich davon jedoch nicht beirren und konnte sich beim 5:2 durch Stefan Köpke erstmals etwas absetzen (9.). Leroy Fleischer zeigte sich bei Kontern stets gefährlich und auch Erik Dohrn konnte vom Kreis Akzente setzen. Nach dem 7:3 durch Dohrn nahm sich die SG aber eine spielerische Auszeit und Potsdam konnte bis auf 7:6 aufschließen (21.). Folgerichtig nahm Trainer Reckzeh seine Auszeit. Seine Worte fanden offenbar Gehör, denn die Westhavelländer konnten sich nach Toren von Herrmann, Dohrn und Woizick bis zur Pause wieder auf 10:7 absetzen.

In der Halbzeit monierte Reckzeh, dass zu viele Würfe am Mann genommen wurden und nicht konsequent die Lücken gesucht wurden. Außerdem sollte das Tempo hoch gehalten werden. Nach der Pause blieben beide Mannschaften bis zum 12:9 im Gleichschritt. Dann hielt Wilke einen Siebenmeter und Woizick konnte mit zwei schnellen Treffern auf 14:9 erhöhen (38.). Nun wurde die Partie etwas ruppiger, wodurch beide Mannschaften öfter in Unterzahl agieren mussten. In dieser Phase zeichnete sich Pitsch aus, der einen weiteren Strafwurf vereitelte. Bis zum 18:13 pendelte sich der Westhavelländer Vorsprung bei fünf Toren ein. Merklich verließen die Gäste nun die Kräfte, was die SG konsequent nutzte. Über 20:14 setzte man sich auf 23:15 ab und sorgte damit für die Entscheidung. Peter Reckzeh nutzte dies, um auch Spielern die Möglichkeit zu geben, die sonst nicht so häufig auf dem Parkett stehen. Ohne Mühe brachte die SG das Spiel mit 25:19 sicher nach Hause und hält den Anschluss an die Tabellenspitze.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Vor allem unsere Deckungsarbeit hat mir sehr gut gefallen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass Potsdam nur einen Wechsler dabei hatte“, so Peter Reckzeh nach dem Spiel.

Von Christoph Laak

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