Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Regen

Navigation:
SG Westhavelland setzt sich oben fest

Westhavelländer Handballer schlagen Perleberg SG Westhavelland setzt sich oben fest

Solch einen Saisonstart konnte man von der SG Westhavelland nicht erwarten. Nach drei Siegen aus vier Spielen steht die Reckzeh-Truppe im Verfolgerfeld der Verbandsliga. Gegen Perleberg war dafür aber eine Menge Arbeit nötig.

Voriger Artikel
Olympia in Rio de Janeiro im Visier
Nächster Artikel
Schnelle Zeiten bei 38. Auflage

Leroy Fleischer war mit neun Treffern erfolgreichster Werfer gegen Perleberg.

Quelle: Christoph Laak

Premnitz. Die Handballer der SG Westhavelland bleiben weiterhin in der Erfolgsspur. Nach einer zerfahrenen Partie gewann die Reckzeh-Truppe gegen den SV Blau-Weiß Perleberg letztlich verdient mit 31:28. Damit hat sie SG sich vorerst in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.

Doch zunächst war es recht zäh was die Zuschauer in der Premnitzer Sporthalle zu sehen bekamen. Beide Mannschaften starteten nervös und leisteten sich viele technische Fehler. Die SG konnte zwar schnell mit 3:1 in Führung gehen, aber überzeugend herausgespielt waren die Tore bis dahin nicht. Daher war es auch wenig verwunderlich, dass die Gäste diese Führung egalisierten und beim 4:5 selbst erstmals in Führung gehen konnten (10.). In der Folge blieb es eine enge Partie mit vielen Toren auf beiden Seiten. Die Torhüter hatten bis dahin wenig gehalten, folgerichtig kam Pitsch für den bis dahin glücklosen Wilke ins SG-Tor. Die Westhavelländer erzielten ihre Tore in dieser Phase vor allem aus dem schnellen Umkehrspiel über Fleischer, während Perleberg vornehmlich über Domagala und Helmdach aus dem Rückraum erfolgreich waren. Nach etwa 15 Minuten fing sich die SG zumindest im Angriff und erzielte nun auch Tore aus dem Positionsangriff heraus. Folge war die 11:9-Führung (21.). Bis zur Halbzeit sollte dieser Vorsprung auch gehalten und gar ausgebaut werden. Durch leichte Fehler vergaben die Reckzeh-Männer gar eine noch höhere Führung. Letztlich wurden beim 17:14 die Seiten gewechselt.

In der Kabinenansprache monierte Trainer Peter Reckzeh vor allem die vielen technischen Fehler, die sein Team fabriziert hatte. Außerdem waren durch die offensive Deckung der Gäste große Lücken vorhanden, in die die SG-Spieler mit noch mehr Konsequenz stoßen sollten. Wenn dies in der 2. Halbzeit umgesetzt werde, sollte der Sieg möglich sein. Und seine Spieler hatten sich die Halbzeitansprache offenbar zu Herzen genommen. Köpke und Fleischer erhöhten schnell auf 20:15. Der Vorsprung pegelte sich bis zum 23:18 (42.) jetzt bei fünf Toren ein. Doch danach wirkte das Spiel der SG wie abgerissen. Im Angriff wurden wieder viele Bälle weggeworfen und auch bei klaren Kontergelegenheiten wurden keine Treffer erzielt. Folglich konnte sich Perleberg wieder bis auf zwei Tore heran kämpfen (24:22, 51.). Das die Partie nicht gänzlich kippte war auch ein Verdienst von Wilke, der sich steigerte und einige wichtige Bälle, darunter einen Siebenmeter, hielt. Somit ging es in eine hektische Schlussphase mit vielen Zeitstrafen. Perleberg deckte jetzt mit einer offenen Manndeckung und versuchte schnelle Ballgewinne zu erzwingen.

Doch die SG war in der Lage diese Situation für sich zu nutzen. Dennoch ließen sich die Gäste nicht abschütteln und verkürzten nach einem Konter auf 28:26 (55.). Außerdem hatte Fleischer seinen Gegenspieler bei dieser Aktion derart behindert, dass er die Rote Karte erhielt. Die SG musste nun also in Unterzahl agieren, meisterte aber auch diese Prüfung mit Bravour. Woizick nutzte seine Dynamik und riss somit Lücken in die Perleberger Abwehr, welche seine Mitspieler nutzen konnten. Daher siegte die SG letztlich auch verdient mit 31:28 und setzt sich zunächst oben in der Tabelle fest. „Wir haben heute eine starke kämpferische Leistung gezeigt und deshalb auch verdient gewonnen. Ich bin mit der Einstellung meiner Jungs sehr zufrieden, sie haben sich gegen die offene Deckung der Gäste gut bewegt, auch wenn wir zu viele technische Fehler gemacht haben. Der Saisonstart ist uns sehr gut gelungen. Mit der Ausbeute sind wir mehr als zufrieden“, so Peter Reckzeh nach dem Spiel. Am nächsten Wochenende empfängt die SG, dann in Rathenow, Motor Hennigsdorf.

Von Christoph Laak

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZ Sportbuzzer
Lindow-Gransee feiert Meisterschaft

Der größte Vereinserfolg der Volleyballer des SV Lindow-Gransee perfekt. Mitte April 2015 konnten sie die Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga fiern.