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SG ärgert den Spitzenreiter lange

Westhavelländer Handabller verlieren knapp SG ärgert den Spitzenreiter lange

Sie haben dem Spitzenreiter einen harten Kampf geboten und im Vergleich zur Vorwoche gezeigt, dass sie Handball spielen können. Doch nach einer intensiven Partie mussten sich die Handballer der SG Westhavelland dem SV Jahn Bad Freienwalde mit 28:32 geschlagen geben.

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Enrico Puhl setzte sich hier stark am Kreis durch, konnte die Niederlage aber auch nicht verhindern.

Quelle: C. Laak

Rathenow. Lange Zeit hatte es nach der Überraschung ausgesehen, am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. Nach einer intensiven Partie verloren die Verbandsliga-Handballer der SG Westhavelland gegen den SV Jahn Bad Freienwalde am Ende etwas zu hoch mit 28:32. Eines war klar, mit einer Leistung wie in der Vorwoche beim Auswärtsspiel in Eberswalde hätte die SG keine Chance.

Doch die Männer um Trainer Peter Reckzeh hatten sich sichtbar viel vorgenommen. Hinten kompakt stehend, nutzte man die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und konnte schnell mit 3:0 in Führung gehen (4.). Negativ für die SG war zu diesem Zeitpunkt nur, dass Leroy Fleischer eine Kontaktlinse verlor und erst nach der Pause wieder eingreifen konnte. Doch zunächst wirkte sich das nicht negativ auf das Spiel aus. Zwar konnte Bad Freienwalde beim 6:7 erstmals wieder Anschluss finden (14.), aber die Gäste kamen fast nur durch Strafwürfe zum Torerfolg. Danach setzte sich die SG wieder auf bis zu vier Tore ab (12:8, 14:10), konnte diesen Vorsprung aber nicht mit in die Halbzeit nehmen. Nach einigen Fehlern wurden beim 14:13 für die SG die Seiten gewechselt. Peter Reckzeh sagte seiner Mannschaft, dass sie so weiterspielen sollte. In der Deckung sah das bis dahin ordentlich aus. Nach der Pause ging es für beide Mannschaften im Gleichschritt weiter. Bad Freienwalde glich aus und die SG legte wieder vor. Das sollte bis zum 17:16 aus Westhavelländer Sicht so bleiben. Nach kleineren Unkonzentriertheiten ging der Tabellenführer dann aber mit 19:17 in Führung (38.). Doch die Reckzeh-Truppe ließ sich nicht abschütteln. Wilke hielt einen Strafwurf und nach Toren von Woizick, Dohrn und Fleischer übernahm man beim 20:19 wieder die Führung. Nun war es ein Spiel auf des Messers Schneide, die Führung wechselte ständig, ohne dass sich eine Mannschaft absetzte (21:21, 24:24). Auffällig war aber, dass die SG nun klare Chancen liegen ließ. Stück für Stück konnten sich die Gäste dann doch absetzen. Beim 29:26 für Bad Freienwalde war die Entscheidung gefallen (56.). Die SG war nicht mehr in der Lage, dem Spiel eine Wendung zu geben und musste sich letztlich mit 28:32 geschlagen geben. Dennoch war Peter Reckzeh mit der Leistung zufrieden. „Wir haben uns im Vergleich zu letzter Woche deutlich gesteigert. Die Mannschaft hat Einstellung gezeigt und den Kampf angenommen. Wir haben drei, vier Chancen zu viel ausgelassen und zum Schluss kamen auch unglückliche Schiedsrichterentscheidungen dazu“, so der SG-Trainer.

Von Christoph Laak

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