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SG startet mit unglücklichem Start ins neue Jahr

SG Westhavelland unterliegt Berolina Lychen SG startet mit unglücklichem Start ins neue Jahr

Es sollte nicht sein. Die Handballer der SG Westhavelland haben dem Tabellenzweiten vom SV Berolina Lychen alles abverlangt, mussten sich am Ende aber dennoch denkbar knapp geschlagen geben. Mit dem letzten Angriff hätte der Ausgleich aber noch gelingen können.

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Erik Dohrn (am Ball) war mit acht Treffern bester Werfer der SG gegen Lychen.

Quelle: Foto: Christoph Laak

Premnitz. Das erste Spiel im neuen Jahr und somit das letzte Spiel der Hinserie bestritten die Handballer der SG Westhavelland am Sonnabend in Premnitz gegen den SV Berolina Lychen. Als Tabellensechster ging die SG gegen den Tabellenzweiten sicher als Außenseiter in dieses Spiel, doch mit voller Truppe wollte man alles daran setzen, gerade zu Hause eine ordentliche Leistung abzugeben. Jens Riedel und Matthias Haase unterstützten die Mannschaft abermals, so dass 13 Mann zur Verfügung standen. Peter Reckzeh, der die Gäste bereits im Vorfeld beobachtete, warnte seine Spieler vor den Einzelaktionen, mit denen Lychen permanent agiert. Nur geschlossen konnte man diesen vorbeugen.

Die SG kam ordentlich in diese Partie. Nach fünf Minuten führte man mit 3:1. Lychen spielte ohne viele Schnörkel und wie angekündigt mit Einzelaktionen. Dabei kamen die Westhavelländer das ein oder andere Mal den berühmten Tick zu spät, so dass sich ein komplett offenes Spiel entwickelte. Die Gästetore fielen häufig zu einfach, auch die beiden SG-Torhüter sollten nicht ihren besten Tag haben. Doch die SG zeigte den richtigen Einsatz und konnte immer wieder vorlegen. Aber mehr als zwei Tore Vorsprung sollten auch nicht rausgespielt werden. Immer wieder kamen leichte Nachlässigkeiten dazwischen. Nach 20 Minuten führte man so mit 11:10. Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte waren dann recht zerfahren. Einige überflüssige Fehler brachten die Gäste erstmals in Führung, die sie bis zur Pause nicht mehr abgaben. Somit ging die SG mit einem 12:13- Rückstand in die Kabine.

Unzufrieden dürfte Peter Reckzeh sicher nicht gewesen sein. Nach der Umstellung der Deckung stand man etwas besser, doch die gegnerischen Tore fielen zu einfach. Sicher mussten auch die Torhüter mit Kritik leben. Für die zweite Hälfte forderte Reckzeh die Reduzierung der Fehler auf allen Positionen.

Das Spiel blieb eng. Im Gleichschritt gingen beide Mannschaften durch das Spiel. In der 40. Minute war beim Stand von 16:16 alles offen. Auch die manchmal schwer nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen führten nicht dazu, dass sich eine Mannschaft einen Vorteil verschaffen konnte. Bis zur 50. Minute konnte die SG mehrmals einen Zwei-Tore-Rückstand ausgleichen, ehe es in die Schlussphase ging. Und diese hatte es in sich. Die SG legte vor und konnte wieder mit zwei Toren in Führung gehen (23:21; 52.). Doch ein verworfener Siebenmeter und zwei Abspielfehler brachten wieder die Gäste in der 56. Minute mit 24:25 in Front. Dann wieder der Ausgleich, ein vergebener Siebenmeter, die Gäste verwarfen.

Die Spannung war kaum zu überbieten. In der 59. Minute warf Lychen den 26:25-Führungstreffer. Für die SG blieben 50 Sekunden, um wenigstens einen Punkt zu sichern. In seiner Auszeit besprach Reckzeh mit seinen Spielern diesen einen letzten Angriff. Doch es sollte nicht sein. Die SG konnte sich am Ende nicht für ein tolles Spiel und eine gute Leistung belohnen und verlor diese Partie denkbar knapp mit 25:26. Die Gäste feierten den Sieg ausgelassen.

Für Reckzeh war klar, dass man sich selbst geschlagen hat. Ein paar Fehler zu viel, eine ungewohnt schwache Torhüterleistung und eine Deckung, die phasenweise nicht gut funktionierte, kann man gegen einen solchen Gegner nicht kompensieren. Am Ende konnte man sich nicht belohnen und steht mit leeren Händen da. Zum Abschluss der Hinrunde steht die SG nun auf dem sechsten Tabellenplatz. Bereits kommende Woche bestreitet man das nächste Heimspiel in Rathenow gegen den Tabellendritten aus Schlaubetal.

Von Mirko Schulz

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